21.10.2019 - 10:34

GM: Gerüchte zu E-SUV und Pickups verdichten sich

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General Motors plant offenbar eine ganze Reihe von Pickup-Trucks und SUV mit Elektroantrieb, die im Werk Detroit-Hamtramck produziert werden sollen. Dabei könnten deutlich mehr E-Modelle auf den Markt kommen als gedacht.

Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Das sogenannte BT1-Programm von GM umfasse unter anderem einen elektrischen Pickup für die Marke GMC und ein E-SUV für Cadillac, die beide im Jahr 2023 auf den Markt kommen sollen. Zuvor soll ab Ende 2021 die Produktion eines E-Pickups für eine andere Marke in kleinen Stückzahlen beginnen. Hierfür könnte GM die Marke Hummer wiederbeleben, was aber noch nicht entschieden sei.

Die Pickups und SUVs der BT1-Familie werden laut Reuters eine dedizierte Elektrofahrzeug-Architektur verwenden. Wenn das Werk Hamtramck 2024 die volle Produktion erreicht, sollen voraussichtlich rund 80.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr gebaut. Ein von Reuters zitierter Branchenkenner geht davon aus, dass GM den Cadillac-SUC für mindesten 90.000 Dollar verkaufen wird, während die anderen Fahrzeuge etwas über 100.000 Dollar liegen könnten. Damit wolle GM dem Weg von Tesla folgen, die Elektroautos also zunächst im Hochpreis-Segment anzusiedeln – dort können sie aufgrund der höheren Margen schneller Gewinne abwerfen als im preissensitiveren Volumen-Geschäft.

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In einem ähnlichen Bericht vor rund vier Wochen war nur von einem vollelektrischen Pickup-Modell die Rede. Damals hatte GM der Gewerkschaft UAW im Rahmen von Vertragsverhandlungen neue Investitionen in den USA in Höhe von insgesamt 7 Milliarden Dollar über die nächsten vier Jahre zugesagt – unter anderem für die Produktion eines elektrisch angetriebenen Pickups in Detroit sowie für die Produktion von Batteriezellen in Lordstown im US-Bundesstaat Ohio.

In dem aktuellen Bericht schreibt Reuters nun, dass es sich bei dem Batterie-Werk um ein Joint Venture handeln soll. Ein möglicher Partner wird aber nicht genannt. Nur so viel: Das Batterie-Joint-Venture sei Teil eines Plans, in den kommenden vier Jahren weitere 1,3 Milliarden Dollar in „Nicht-GM-Werke“ in den USA zu investieren.

Das Unternehmen wollte die Informationen aus dem Bericht nicht im Detail kommentieren. Gegenüber Reuters ließ GM verlauten, man habe sich „zu einer elektrischen Zukunft verpflichtet“. „GM glaubt an eine vollelektrische Zukunft und wir machen in diesem Bereich große Fortschritte, sagte eine Sprecherin. „Wir haben angekündigt, dass ein Pickup Teil unseres zukünftigen Portfolios sein wird, haben aber keine zusätzlichen Informationen zu liefern.“

In Michigan arbeitet auch das Startup Rivian mit Geldern von Ford und Amazon an elektrischen Pickups und SUV. GM-Erzrivale Ford wird auch eigene Modelle auf der Skateboard-Plattform von Rivian entwickeln und womöglich auch bei dem Startup fertigen lassen, wie Ford-Chef Jim Hackett im August andeutete.
reuters.com

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21.10.2019 10:56