30.07.2020 - 11:39

EnBW baut städtische Schnellladeparks in Baden-Württemberg

Das Land Baden-Württemberg hat das Projekt „Urbane Schnelllade-Parks in Baden-Württemberg“ (USP-BW) ins Leben gerufen. Unter Leitung der EnBW sollen 16 Pilotstandorte in 15 Städten des Bundeslandes mit öffentlichen Schnelllade-Parks für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden. Der Förderbescheid für das Projekt wurde jetzt an die EnBW übergeben.

EnBW investiert nach eigenen Angaben zehn Millionen Euro in das Projekt, das zu rund 30 Prozent vom Land unterstützt wird. Die „Schnelllade-Hubs“ sollen mehrere Ladepunkte mit bis zu 300 kW bieten, an denen gleichzeitig geladen werden kann.

Der erste Standort wird der Mitteilung zufolge derzeit in Stuttgart in der Keplerstraße errichtet, nahe des Hauptbahnhofs und der wichtigen B27. Im Herbst soll der Lade-Hub in Betrieb gehen. Noch in diesem Jahr soll weniger als einen Kilometer entfernt am Rotebühlplatz ein zweiter Standort errichtet werden, ebenso stehen die Stadtzentren von Karlsruhe, Ulm und Friedrichshafen als nächstes auf der Liste. In der Mitteilung werden aber auch Heidelberg, Konstanz und Mannheim als Standorte genannt.

„Mit den urbanen Schnellladeparks machen wir einen weiteren großen Sprung zu einem starken und sicheren E-Ladenetz im Lande“, sagt Landesverkehrsminister Winfried Hermann. „Wir bereiten so eine neue Dimension der E-Mobilität, mit weit mehr E-Fahrzeugen und schnellen Ladebedürfnissen vor.“ EnBW-Chef Frank Mastiaux verweist auch auf das bestehende SAFE-Ladenetz, an dessen Aufbau der Energieversorger ebenfalls beteiligt war: „Wir freuen uns, dieses Ladenetz nun mit weiteren Schnelllade-Hubs zu verstärken.“

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Das SAFE-Ladenetz wurde im November 2019 von einem Konsortium rund um EnBW fertiggestellt. In einem 10 x 10 Kilometer großen Raster muss sich mindestens eine AC-Ladestation mit 22 kW befinden, im darüber liegenden Raster mit 20 x 20 Kilometer ein DC-Lader mit 50 kW. So soll es auch in ländlichen Gebieten einfacher werden, ein Elektroauto an einer öffentlichen Station zu laden.

Lange Zeit hatte sich EnBW bei dem Ausbau des eigenen Schnelllade-Netzes vor allem auf Autobahnen konzentriert. Insgesamt will das Unternehmen laut dem im Mai 2019 ausgegebenen Ziel HPC-Lader an 1.000 Standorten in Deutschland errichten. In den vergangenen Monaten wurden auch zunehmend HPC-Säulen im Rahmen von Kooperationen errichtet, etwa mit Shell, Hagebau oder Trigema.

Nun also auch Schnelllader nicht nur auf dem Stadtgebiet, sondern direkt in den Zentren. Laut der Mitteilung sieht EnBW die City-Schnelllade-Hubs auch als „Forschungsstationen“. An den innerstädtischen Standorten soll das Nutzer- und Ladeverhalten analysiert werden. „So können in möglichst kurzer Zeit eine hohe Zahl E-Autos laden und die Auswirkungen auf die daraus resultierenden Netzlasten untersucht werden“, schreibt EnBW.
Quelle: Info per E-Mail

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