08.09.2020 - 14:45

E-Wald baut und betreibt neue Ladepunkte für Tank & Rast

Tank & Rast und E-Wald haben eine langfristige Kooperation vereinbart. Diese sieht unter anderem vor, dass E-Wald innerhalb von zwei Jahren an über 50 Standorten von Tank & Rast Ladeinfrastruktur betreibt.

Zunächst wird E-Wald an 27 Tank-&-Rast-Standorten die bestehende Ladeinfrastruktur übernehmen, modernisieren und weiter ausbauen, wie Tank & Rast mitteilt. Zudem werden binnen zwei Jahren zusätzliche 25 Standorte ausgestattet, die gemäß der Marktentwicklung jeweils bis zu zehn Ladeplätze bieten werden. Perspektivisch werden Reisende also an insgesamt 52 Tank & Rast Standorten ihre E-Autos an Ladesäulen von E-Wald laden können. Und eben wichtig: An mehr als einer Säule.

Kern des Ausbaus sollen laut der Mitteilung „Hypercharger von E-Wald“ mit Ladeleistungen von 150 bis 300 kW werden – damit sind von E-Wald betriebene Hypercharger des Herstellers Alpitronic gemeint. Die Hypercharger werden ausschließlich mit CCS-Steckern ausgestattet sein. Tank & Rast und E-Wald wollen aber an allen Standorten auch Typ-2- und CHAdeMO-Lademöglichkeiten anbieten – also wohl über die bestehenden Triple Charger an den Raststätten.

Alle Ladepunkte sollen per eRoaming mit gängigen Ladekarten zugänglich sein. Möglich ist aber auch das Laden per Smartphone freizuschalten, bezahlt werden kann dann „mittels verschiedener gängiger Zahlungsmedien“.

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„Bereits heute bieten wir den Reisenden eine flächendeckende und leistungsstarke Ladeinfrastruktur auf der Autobahn“, sagt Peter Markus Löw, Stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung von Tank & Rast. „Damit sind wir auch langfristig auf einen Markthochlauf und bis hin zum Massenmarkt vorbereitet.“

Otto Loserth, Geschäftsführer der E-Wald GmbH, betont die Bedeutung für sein Unternehmen, sich „in einem intensiven wettbewerblichen Auswahlverfahren mit unserem Angebot für diese Premium-Standorte durchgesetzt haben“. „Die Kooperation mit Tank & Rast ist ein bedeutender Schritt, unser Leistungsspektrum auch auf der Langstrecke unter Beweis zu stellen“, so Loserth.

Die E-Wald Gmbh mit Sitz im bayerischen Teisnach wurde im vergangenen Sommer von dem norwegischen Energieunternehmen Statkraft gekauft. „Statkraft hat langjährige Erfahrung mit Elektromobilität in Norwegen, dem Markt mit dem weltweit höchsten Marktanteil an Elektrofahrzeugen“, sagt Bjørn Holsen, Senior Vice President für New Business bei Statkraft. „Wir unterstützen E-Walds ehrgeizige Wachstumsziele im deutschen E-Mobilitätsmarkt.“
tank.rast.de

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6 Kommentare zu “E-Wald baut und betreibt neue Ladepunkte für Tank & Rast

  1. EFahrer

    Na, viel Glück Herr Peter Markus Löw mit diesem Partner der keine eigenen HPC produziert und leider sich eben nicht besonderer Beliebtheit erfreut, was die Verfügbarkeit seiner bestehende Lader anbelangt. Seit Beginn bis heute ist das Laden an den vielen Stationen im Bay. Wald eine wenig erfreulich Situation. Ich vertraue darauf, dass sie aufgrund der eigenen Erfahrungen mit anderen unzuverlässigen Betreibern nun einen Vertrag mit Verfügbarkeit von > 98% vereinbart haben, der EWALD „motiviert“ nicht nur aufzustellen (zu lassen) sondern auch Verfügbarkeit zu realisieren. Den TuR hat dies schon bei den Toiletten geschafft, also sollte es hier ebenfalls klappen.

    • Heinz Klein

      Ihrem Namen kann man entnehmen, dass Sie persönlich betroffen sind, ok. Aber jetzt mal nüchtern betrachtet: Warum sollte ein Unternehmen für einige wenige Modelle aus der Vergangenheit und PHEV diese Option wählen? Damit ein paar Zoes und Hybride sündhaft teure Schnelllade-Plätze für ein bisschen AC-Nuckeln blockieren?

      Selbiges gild für Chademo, das muss nur für den Leaf nicht an neue Säulen hin. Zumal es über den Triple mit 50 kW Chademo und 22 kW AC ja Lademöglichkeiten für beide Modelle gibt. Einen Platz vor einem 300 kW Hypercharger für einen langsam ladenden Chademo-Leaf oder einen Zoe ist Verschwendung!

      • C-Zero

        Ich gebe Ihnen Recht, dass neue superschnelle Lader nicht unbedingt „rückwärts kompatibel“ sein müssen. Entscheidend ist aber, dass auch die Fahrzeuge, die schon seit Jahren auf der Straße sind, diskriminierungsfrei laden können. Bin gerade in Diskussionen mit Aldi Süd, die haben groß den Ausbau ihrer Ladeinfrastruktur angekündigt – wollen dort aber CHAdeMO nicht mehr unterstützen. Das ist für mich und meinen 9 Jahre alten C-Zero ein Schlag ins Gesicht. Schließlich steigt man ja vor allem aus ökologischen Gründen auf eMobilität um. Wenn ich dann ein Fahrzeug, das noch keine 10 Jahre alt ist, schon nicht mehr vernünftig laden kann, erweist man dem Grundgedanken einen Bärendienst. Jahrelang gab es für mein Auto, das via CHAdeMO immerhin mit 50 kW laden kann, überhaupt keine DC-Ladesäulen in Deutschland. Jetzt gibt es ein paar vernünftige Triple-Charger, und die will man zugunsten von CCS schon wieder aufs Abstellgleis bringen. Wussten Sie, dass sich CHAdeMO und das Chinesische GB/T zusammengetan haben. Unter dem Namen „ChaoJi“ soll CHAdeMO 3.0 dann über 500 kW bieten. Ich bin nicht gegen Innovation, aber gegen protektionistische Maßnahmen und gegen die Verdrängung bereits existierender Marktteilnehmer.

  2. Thomas Werner

    25 Standorte in 2 Jahren, also einer pro Monat.
    Fühlt sich nicht so an als könnte man damit angeben.

    ALLE Tank&Rast Plätze in den nächsten 2-3 Jahren wäre mal eine Ansage.

  3. H.Hofrichter

    Den selben Gedanken hatte ich auch. E-Wald Säulen sind sehr unzuverlässig, sprich wohl schlecht gewartet und eine Fehlerbehebung dauert eine kleine Ewigkeit . Viele Gemeinden im bayrischen Wald wurden mit E-Wald Säulen ausgestattet und beklagen die mangelnde Zuverlässigkeit. Der DC Lader in Roding ist seit 2 Jahren öfter defekt als dass er funktioniert. Ich denke bei TuR kommt man vom Regen in die Traufe. Erst die unzuverlässigen eon Säulen und jetzt E-Wald. Da hat jemand ein glückliches Händchen.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2020/09/08/e-wald-baut-neue-ladepunkte-fuer-tank-rast/
08.09.2020 14:42