Mercedes steigert E-Absatz in Deutschland

Mehr als jeder fünfte der im dritten Quartal in Deutschland verkauften Pkw von Mercedes-Benz und Smart war ein E-Auto oder Plug-in-Hybrid. Im September erhöhte sich dieser Anteil auf jedes vierte Fahrzeug.

Die Verkaufszahlen der Elektro- und Hybrid-Modelle von Mercedes-Benz Pkw und Smart erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um das Sechsfache, wie Mercedes-Benz Cars Vertrieb nun in einer Mitteilung schreibt. Über alle Antriebsarten hinweg hat Mercedes-Benz Pkw in Deutschland mit 84.676 Einheiten das Quartalsergebnis des Vorjahreszeitraums um 4,0 Prozent übertroffen – trotz der Covid-19-Einschränkungen.

Auch bei der Van-Sparte steigen die Elektro-Verkäufe: Der Absatz der Batterie-elektrisch angetriebenen eVito und eSprinter konnte im dritten Quartal um 43 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum gesteigert werden. Hier nennt die Vertriebs-Sparte von Mercedes allerdings nur die prozentuale Steigerung, jedoch keine absoluten Absatz-Zahlen für die Elektro-Vans.

Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland (MBVD) gibt in der Mitteilung an, man habe mit „innovativen Vertriebskonzepten“ die Elektromobilität gefördert und so die Kundennachfrage nach seine xEV-Modellen zusätzlich gesteigert – unter dem Kürzel xEV fasst Daimler PHEV und BEV zusammen.

Die innovativen Konzepte bestanden aber unter anderem aus einem recht simplen Ansatz: Extrem günstige Leasingraten für Gewerbetreibende. So war unter anderem der kompakte Plug-in-Hybrid A 250 e zwischenzeitlich für weniger als 99 Euro im Monat zu haben, weshalb ein limitiertes Sondermodell des A 250 e in Kombination mit der Innovationsprämie des Bundes schnell ausverkauft war. Auch beim Smart EQ nahm der Konzern zwischenzeitlich keine Bestellungen mehr an.

„Wir freuen uns über den großen Zuspruch für unsere xEV-Modelle, der uns trotz der anhaltenden Pandemie verhalten optimistisch für das Gesamtjahr stimmt, auch wenn wir die Entwicklung in den kommenden Monaten genau beobachten müssen“, so Carsten Oder, Leiter MBVD.
daimler.com

 

3 Kommentare

zu „Mercedes steigert E-Absatz in Deutschland“
volsor
08.10.2020 um 13:23
Und was.? Versechsfacht von was.? Von 6 auf 36.? Wieviele BEV.?
John
09.10.2020 um 09:42
Na dann hoffen wir dass auch die Profitmarge stimmt. Und ich drücke die Daumen dass die zukünftig dann auch ohne Förderung stimmt (Kosten runter und Begehrlichkeit hoch).
Hans Wurscht
12.10.2020 um 13:07
Das Beispiel mit dem limitierten Sondermodell A250e zeigt sehr schön was tatsächlich hinter dem "E-Auto-Boom" bei MB steckt. Es sollen offensichtlich gerade so viele "CO2-Quotenreduzierer" verkauft werden wie erforderlich. Damit es auch sicher funktioniert kann das bei einigen wenigen Fahrzeugen auch gerne deutlich unter dem üblichen Preis sein; ist vermutlich billiger als CO2-Strafzahlungen.

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