25.01.2021 - 13:14

Formel-1-Weltmeister Jenson Button gründet Extreme-E-Team

Extreme E hat die Teilnahme des dritten Formel-1-Weltmeisters vermeldet: Nach Lewis Hamilton und Nico Rosberg schließt sich nun auch Jenson Button der in diesem Jahr startenden elektrischen Offroad-Rennserie an. Der Unterschied zu Hamilton und Rosberg: Button wird auch als Fahrer dabei sein.

Der Name des Teams setzt sich schlicht aus Buttons Initialen und „XE“ als Abkürzung für Extreme E zusammen. JBXE verfügt somit über zumindest einen prominenten Piloten. Wer neben Button fahren wird, steht noch nicht fest. JBXE ist das zehnte Team. Aus Deutschland ist neben Rosberg Xtreme Racing auch Abt Cupra XE dabei.

Der Brite Button wurde 2009 für BrawnGP Weltmeister – der einzigen Saison des Teams. In der Folge wurde BrawnGP von Mercedes übernommen und zu dem heutigen Rennstall umgebaut. Also jenes Team, mit dem später auch Hamilton und Rosberg Weltmeister wurden. 2017 bestritt Button seine letzte Formel-1-Saison als Stammfahrer.

Nach seiner Formel-1-Karriere trat Button noch in verschiedenen Rennserien an und fuhr auch bei seinen ersten Offroad-Rennen mit. „Es war ungefähr zur gleichen Zeit, als ich zum ersten Mal von den Plänen für die Extreme E hörte, was ich mit großem Interesse verfolgt habe“, so Button. „Während wir natürlich um den Sieg auf der Strecke kämpfen werden, werden wir als Kollektiv auch daran arbeiten, das Bewusstsein zu maximieren, während wir an Orten fahren, die im Laufe der Jahre durch den Klimawandel beschädigt oder beeinträchtigt wurden.“

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Extreme-E-Gründer Alejandro Agag gab an, sich sehr über Button und sein Team zu freuen. „Er ist einer der beliebtesten Fahrer im Geschäft und Extreme E wird ihm die Möglichkeit geben, eine seiner lang gehegten Leidenschaften zu leben und im Offroad-Rennsport auf höchstem Niveau zu fahren“, wird Agag in der Mitteilung zitiert. „Jenson wird zusammen mit seinen Kollegen unserer Mission, das Bewusstsein für die globale Klimakrise zu schärfen und gleichzeitig das zu tun, was wir lieben – Rennsport – weiteres Gewicht verleihen.“

Im April 2021 soll der erste Lauf der Extreme E in Saudi-Arabien stattfinden. Geplant sind die Elektro-Rennen an fünf abgelegenen Orten – Arktis, Wüste, Regenwald, Gletscher und Küste – um auf die dortigen Umweltprobleme aufmerksam zu machen. In der Extreme E wird mit Einheitsautos gefahren. Das von Spark Racing Technology hergestellte „Odyssey 21“ beschleunigt in 4,5 Sekunden auf 100 km/h und kann – für den Offroad-Einsatz wichtig – Steigungen von bis zu 130 Prozent befahren. Um die Fahrzeuge an den abgelegenen Orten zu laden, setzt die Extreme E auf eine Ladelösung von AFC Energy: Die Ladestation verfüg über eine Brennstoffzelle und Pufferbatterie, um so den Strom für die Rennwagen zur Verfügung zu stellen.

Jedes Team besteht stets aus einer Frau und einem Mann, die sich im Cockpit abwechseln. Bei den fünf Events der Extreme E wird jeweils ein etwa acht Kilometer langer Offroad-Parcours, auf dem mehrere Tore passiert werden müssen, durchfahren – Fahrer und Fahrerin legen jeweils eine Runde zurück. Jedes Event besteht aus zwei Renntagen: Samstags werden die Qualifying-Rennen ausgetragen, sonntags geht es ins Halbfinale und Finale. Zum Ende ihrer ersten Saison will die Rennserie vollständig klimaneutral sein.
extreme-e.com

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