08.02.2021 - 11:02

Das Video zur Show: Quo vadis Elektromobilität 2021?

Die Highlights der siebten Online-Konferenz "electrive.net LIVE" in einem Clip

Die Elektromobilität boomt, keine Frage. Doch im Jahr der Bundestagswahl stehen wichtige Entscheidungen an. Wir haben bei „electrive.net LIVE“ auch politisch erörtert, welche Weichen für die Elektromobilität noch umgestellt werden müssen – und welche Trends 2021 zu erwarten sind.

So hat etwa Volkswagen im Rahmen unserer ersten Online-Konferenz im neuen Jahr angekündigt, Vehicle2Grid-Funktionen für seine Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Zugleich forderten die Wolfsburger in Person von Martin Roemheld, Head of e-Mobility Services bei VW, aber auch eine „sehr viel engere“ Zusammenarbeit von Autobranche, Energiesektor und Politik, damit das bidirektionale Laden ein Erfolg werden kann.

Auch der bei der Elektromobilität lange zurückhaltende VDA hat inzwischen den Wandel erkannt und adressiert als eines der wichtigsten Themen im Jahr 2021 den Ausbau der Ladeinfrastruktur. „Wir sehen, wie die Anzahl der Fahrzeuge in den vergangenen Jahren gewachsen ist, die Dynamik – eine Verdreifachung der Zulassungszahlen in 2020 – ist sehr beachtlich“, sagte Joachim Damasky, Geschäftsführer Fahrzeugtechnologie & Eco-System beim VDA, bei seinem Konferenzauftritt.

Dass Politik und Branche ihren Fokus auf Batterie-elektrische Autos und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen legen sollen, fordert auch der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, der Grünen-Politiker Cem Özdemir. „Ich rate dringend dazu, die Wahrheit offen auszusprechen: Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe sind sehr spannend. Wegen der Dramatik des Klimawandels werden wir auch alles brauchen, aber nicht alles überall“, sagte Özdemir zu Beginn der Konferenz „electrive.net LIVE“. „Wir müssen unser Geld gut anlegen und dürften die Physik nicht ignorieren: Beim Pkw hat sich die Batterie-betriebene Mobilität durchgesetzt.“

Johannes Pallasch, Leiter der bei der NOW angesiedelten Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur, bezeichnete den Markthochlauf der Elektromobilität bis 2030 bei seinem Auftritt bei „electrive.net LIVE“ „nicht als Sprint, sondern als Marathon“. Das hat Gründe: „Wegen der Klimaschutzziele dürfen wir den gerade erfolgenden Hochlauf nicht gefährden“, so Pallasch. Er klärte über den Entwurf zum Schnellladegesetz für die geplanten 1.000 HPC-Ladeparks auf.

In der Industrie hatten die Passagen zu möglichen Preiseingriffen für Aufregung gesorgt. Timo Sillober, Vertriebschef der EnBW sagte nach seinem Vortrag, dass man keinem Kunden oder Einzelhandelspartner, auf dessen Parkplatz die Ladesäule gebaut wurde, erklären könne, warum der Strom an der Ladesäule 20 Cent pro Kilowattstunde teurer sei als an einem zwei Kilometer weiter errichteten „Bundes-Ladepark“. „Wir investieren über eine Milliarde Euro in den Ausbau unseres Schnellladenetzes“, so Sillober im Gespräch mit electrive.net-Chefredakteur Peter Schwierz. „Das Thema Preis darf nicht den Markt zerrütten.“

Mit dabei war auch Christoph Steinkamp, Geschäftsführer der Hamburger hySolutions GmbH. Er berichtete über den Aufbau und die Nutzung der Ladeinfrastruktur in Hamburg.

Erleben Sie in diesem Clip die Highlights von „electrive.net LIVE“ #7!

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08.02.2021 11:31