19.02.2021 - 13:10

Allego baut 14 Ladepunkte an Metro-Filiale in Berlin

Der niederländische Ladepunktbetreiber Allego hat angekündigt, an der Metro-Filiale in Berlin-Friedrichshain 14 Ladestationen aufzubauen. Einen Zeitplan nennt Allego aber nicht.

++ Dieser Beitrag wurde aktualisiert. Sie finden die neuen Infos ganz unten. ++

Wie das Unternehmen in einem Tweet bekannt gab, sollen nicht nur Metro-Kunden, sondern alle E-Auto-Fahrer Zugang zu dem Lade-Hub erhalten. Dieses soll aus den erwähnten 14 Ladepunkten bestehen. In einem weiteren Tweet erklärte dass Unternehmen, dass acht DC-Lader, je vier mit bis zu 300 kW und 150 kW Ladeleistung, sowie sechs AC-Lader mit bis zu 22 kW geplant seien.

Auf die Frage eines Nutzers, ob es sich um eine einmalige Kooperation handle oder Allego auch an weiteren Metro-Filialen Ladepunkte errichten wird, antwortete das Unternehmen ausweichend und verwies für weitere Ankündigungen auf seine Social-Media-Kanäle.

Allego ist mit dem Schritt, Ladestationen auf Parkplätzen von Einkaufsmöglichkeiten zu errichten, nicht alleine. Das ebenfalls niederländische Unternehmen Fastned hatte im Dezember 2020 einen Ladepark bei Rewe in Gießen eröffnet. Dort wurden aber nur DC-Lader mit bis zu 50 kW aufgestellt, da laut Fastned die Ladezeit an den 50-kW-Ladesäulen „perfekt zu den Einkaufszeiten“ passen würde. Auch Unternehmen wie EnBW bauen vermehrt im Rahmen von Kooperationen mit dem Einzelhandel – im Falle von EnBW etwa mit der Drogeriekette dm, aber auch an zahlreichen Baumärkten wie Hellweg oder Toom.

Update 29.10.2021: Der im Februar angekündigte Ladepark auf dem Parkplatz der Metro Berlin-Friedrichshain von Allego hat seinen Betrieb aufgenommen. Er umfasst acht DC-Anschlüsse (je vier HPC-Ladepunkte mit bis zu 300 kW bzw. 150 kW Leistung) sowie zehn AC-Ladepunkte mit bis zu 22 kW, wie die Metro nun mitteilt.

Bei der Ankündigung durch Allego Anfang des Jahres war noch von sechs AC-Ladern die Rede. Bei den DC-Ladern ist die Aufteilung mit vier 300-kW-Ladepunkten und vier 150-kW-Ladepunkten aber gleich geblieben.

Für Allego ist es der bisher größte Ladepark. „Dieser Ladepark ist aufgrund seiner Größe und der angebotenen unterschiedlichen Lademöglichkeiten der erste seiner Art im Rahmen unseres MEGA-E-Projektes“, so Ulf Schulte, Geschäftsführer der Allego GmbH. „Die Zusammenarbeit mit unserem Partner Metro ist bestes Beispiel für das Engagement der Privatwirtschaft, das kundenfreundliche Laden von Elektroautos voranzutreiben.“
twitter.com, metro.de

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3 Kommentare zu “Allego baut 14 Ladepunkte an Metro-Filiale in Berlin

  1. Sebastian

    Hoffentlich ohne diesen Chademo Kram, das wäre nämlich super dämlich. Lieber 2x CCS und als Notanker AC.

    Für die 2 Leafs, die einmal im Jahr kommen, hält man also 50% der Ladepunkte unnütz bereit.

  2. C. Brinker

    Der Fastned Ladepark beim Rewe in Gießen ist mE perfekt. 50 kW reichen immer Dicke und die Höchstleistung von HPC Ladern kann beim Einkauf meist eh nicht abgerufen werden, da man zum Einkaufen nicht mit perfekt vorkonditionierter Batterie vorfährt. Dann lieber Kosten sparen und 2 50 kW Lader mehr ;—)

  3. eMobilitätsberatung-berlin K.D.Schmitz

    Ich hab mir den Park direkt mal angeschaut. Er befindet sich unmittelbar am Parkplatz Eingang, und ist somit, auch aufgrund der Ausstattung, nicht nur für Metro Kunden interessant. Eine sehr gute Erweiterung des Ladeangebotes für Berlin.

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19.02.2021 13:00