17.05.2021 - 09:54

Toyota plant 15 Elektroautos bis 2025

Im Zuge seines Plans, bis zum Jahr 2050 weltweit klimaneutral zu werden, setzt Toyota weiterhin auf Technologieoffenheit. Wie der Konzern mitteilt, wird zum einen die elektrifizierte Modellpalette bis zum Jahr 2025 auf 70 Modelle ausgebaut, darunter dann 15 reine Elektrofahrzeuge – 55 der elektrifizierten Modelle sollen auch in Europa angeboten werden.

Nicht nur der Anteil der E-Autos an den geplanten 70 Modellen zeigt, dass die Japaner mittelfristig stark auf den teil-elektrischen Antrieb setzen: Der Absatz von Hybriden, Batterie-elektrischen Autos und Brennstoffzellen-Fahrzeugen soll bis dahin auf 1,5 Millionen Einheiten und der Marktanteil auf mehr als sieben Prozent steigen. Mindestens 150.000 Fahrzeuge (zehn Prozent) werden laut Toyota lokal emissionsfrei sein, also über einen Batterie-elektrischen oder einen Brennstoffzellen-Antrieb verfügen. Weitere 1,2 Millionen (80 Prozent) sollen auf Hybrid- oder Plug-in-Hybridfahrzeuge entfallen. Damit werde der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge im Jahr 2025 bei mindestens 90 Prozent liegen, so die Japaner in der Mitteilung.

Details zu einzelnen Modellen nennt Toyota in der Mitteilung nicht, da es dabei eher um das Gesamtbild des globalen Ziels der Klimaneutralität geht. In Europa dürfte angesichts der Ankündigung der Hybrid-Kurs des Unternehmens fortgesetzt werden und künftig neben dem Mirai und potenziellen weiteren FCEV auch um Batterie-elektrische Autos ergänzt werden.

Während sich „manche Unternehmen“ dabei auf nur eine Lösung konzentrieren, setze Toyota auf unterschiedliche Technologien, „um schneller und umfassender zum Ziel zu kommen“. „Toyota hat sich dem Ziel verschrieben, bis zum Jahr 2050 weltweit klimaneutral zu werden“, erklärt James Kuffner, Chief Digital Officer der Toyota Motor Company. „Wir investieren weiterhin in verschiedene CO2-arme Technologien und Innovationen, um die Bedürfnisse unserer Kunden in jedem Land und in jeder Region zu erfüllen.“

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Bei den Batterie-elektrischen Autos hatte Toyota kürzlich mit dem bZ4X Concept einen ersten Ausblick auf die „beyond Zero“-Baureihe auf Basis der e-TNGA-Plattform gegeben für die Zukunft investiere das Unternehmen in neue Batterie-Technologien (u.a. Festkörperbatterien) sowie „immer effizientere Elektromotoren und verbesserte Leistungselektronik“. Bei der Brennstoffzelle benennt Toyota keinen Schwerpunkt für die künftige Entwicklung, sondern betont, dass das „Bewusstsein für das erhebliche Umweltpotenzial von Wasserstoff“ wachse.

Trotz der Elektrifizierung sollen aber auch Verbrennungsmotoren eine wichtige Rolle auf dem Weg in die Klimaneutralität spielen – vor allem, um auch den Fahrzeugbestand einzubeziehen. Hier werden „Wasserstoff als Kraftstoff sowie Alternativen wie E-Fuels aus Wasserstoff und Biokraftstoff“ als Forschungsfelder auf dem Weg in die Klimaneutralität genannt.

„Solche Maßnahmen sind wichtig, um neben der aktuellen Verkehrsinfrastruktur auch den Fahrzeugbestand einzubeziehen“, schreiben die Japaner. „Toyota will keinen Kunden zurücklassen. Jeder soll die Möglichkeit haben, sich für ein möglichst CO2-armes Produkt zu entscheiden – unabhängig von Markt, Segment und Budget.“
toyota-media.de

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13 Kommentare zu “Toyota plant 15 Elektroautos bis 2025

  1. BEV

    läuft da jetzt was mit Tesla ?

    • Tom Retz

      Das kriegen die auch allein auf die Reihe 🙂

      • BEV

        ob sie das können oder nicht, darum gehts ja nicht, bisher wollten sie nicht und das was bisher auf dem Markt ist überzeugt noch nicht.
        Damit könnten beide seiten stark profitieren, Tesla vielleicht sogar mehr als Toyota. Vorausgesetzt die Strukturen in den Unternehmen lassen das zu.

  2. D-Tric

    Denke ich auch. Sie müssen nur wollen. Und danach sah es bisher nicht so richtig aus.

  3. Ernst

    Toyota macht das vollkommen richtig auf 3standbeinen.

  4. Martin

    Das Gute ist des Besseren Feind. Toyota fällt gerade der Hybrid-Erfolg voll auf den Kopf.
    Mit nicht einmal 10% reinen E-Autos 2025 ist man 4 Jahre zu spät dran.

  5. DeDo

    Ich finde den Kurs von Toyota auf Technologie Freiheit zu setzen gut. Es ist unsinnig stumpf auf Batteriebetriebene E-Autos zu setzen. Wasserstoff wird an Akzeptanz gewinnen und das nicht nur beim Auto. Ich kann mir noch nicht vorstellen mir ein E-Auto zuzulegen das liegt an verschiedenen Faktoren schlechte Infrastruktur an Lademöglichkeiten oder der Reichweite die gerade im Winter problematisch ist. Für die Langstrecke halte ich den Wasserstoff für die richtige Alternative. Tonnenschwere SUVs mit Akkus sind sowieso der größte Unsinn. Da werden die deutschen irgendwann drauf sitzen bleiben.

    • Reiter

      Verstehe nicht, Mirai2 wiegt als Limo 1900kg, ein id4 als SUV 2150kg. Weil ihnen der eine Antrieb zusagt, fällt wegen 250kg jemandem etwas auf die Füße?

      • Viva88

        Ist doch nicht schlecht fürn mirai!

        Für diese technik und dann eine reichweite von über 650km!
        Was ist beim id4?
        Da musst schon gut umgehn können um überhaubt auf die hälfte des mirais zu kommen….

        Ist halt nur der grossen batterie geschuldet…
        Und dies wird auch der grund der meisten kunden sein wesshalb sie irgendwann mal lieber auf brennstoffzelle setzen werden!

        • Reiter

          Nur das 650km halt Wunschdenken sind und im Winter electrive Verbräuche bei 1,5 bis 1,75kg/100km gemessen hat. Haben sie sich jemals informiert?

          • goei

            @Reiter
            ich werde mal darüber berichten, wenn ich mit meinem Mirai ausreichend Erfahrungen gesammelt habe.

    • BEV

      Lustig, schlechte Ladeinfrastruktur, deswegen Wasserstoff?
      Es gibt 90 Tankstellen für H2 in Deutschland und es sind quasi keine neuen geplant. Wo soll da ein Vorteil sein. Laden kann ich an jeder Steckdose und vor allem zuhause.
      Für Schwertransport, Schiffe evtl. Flugzeuge, Industrie, stationäre Speicher usw. da kann H2 die Lösung sein, im PKW nicht.
      Tonnenschwere SUVs sind generell nicht sinnvoll egal mit welchem Antrieb. Da sollte unbabhängig davon eine Steuer drauf, die Straßen und Infrastruktur wird damit nur unnötig belastet und alle Anderen außer den Insassen werden dadurch nur unnötig gefärdet.

      • goei

        @bev:

        Ich habe 4 H2 Tankstellen in der Nähe. Ich habe gegen ALLE meine Dienstfahrten der letzten 5 Jahre geprüft, ob ich die auch mit dem Mirai (FCB 130) erreicht hätte und das ist der Fall.

        Für mich ist ein anderes Kriterium von Interesse:

        Ich habe bisher aufgrund von CO2 Abgabe und des Verbrauchs mit meinem HV ca. 12 €/100 km an Treibstoff

        Meine Frau zahl derzeit mit ihrem PHEV mit 98% elektrischem Anteil ca. 6 €/100 km (faktisch 0 weil im ersten Jahr vom Hersteller subventioniert).

        Mein Nachbar zahlt für seinen Polestar 2 in der Mittel-/Langstrecke an den Ionity Schnellladesäulen ca. 22 €/100 km.

        Der Mirai kommt auf ca. 11 €/100 km.

        Mit dem PHEV von meiner Frau schaffe ich aber in der Mittel-Strecke die ich fahre diesen Schnitt nicht.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2021/05/17/toyota-plant-15-bev-bis-2025/
17.05.2021 09:10