12.07.2021 - 15:52

Xpeng G3: Design-Update und Umbenennung in G3i

Der Elektroauto-Hersteller Xpeng hat seinem Ende 2018 in China gestarteten ersten Modell G3 ein Design-Update verpasst. Der Launch der überarbeiteten Version ist dieser Tage in China erfolgt, erste Auslieferungen sollen im September vollzogen werden.

Ein Technik-Upgrade hatte das E-SUV bereits 2019 erhalten. Das nun für den chinesischen Markt vorgestellte Facelift läuft unter der Modellbezeichnung G3i und umfasst vier Versionen zu Preisen zwischen 149.800 und 185.800 Yuan (nach Subventionen), umgerechnet etwa 19.500 bis 24.200 Euro. Neben dem aufgefrischten Außendesign verfügt der G3i auch über „optimierte intelligente Funktionen“. Konkret nennt Xpeng Verbesserungen beim Betriebssystem und dem autonomen Fahrassistenzsystem („XPILOT 2.5“).

Als Zielgruppe des Fahrzeugs nennt Xpeng explizit die jüngere, Internet-affine Generation: „Mit optimierten intelligenten Funktionen und einem frischen neuen Look glauben wir, dass der G3i die erste Wahl unter den smarten Elektro-SUVs in der Größenordnung von 200.000 RMB für junge Leute werden wird“, sagt He Xiaopeng, Chairmen und CEO von Xpeng.

Seit der Markteinführung 2018 soll der G3 nach Angaben des Herstellers das „zweitmeist verkaufte rein elektrische SUV in Chinas Mid- bis High-End-Markt“ sein. Im ersten Quartal 2021 habe der G3 bei den Zulassungszahlen unter den rein elektrischen SUV der A-Klasse in China auf dem ersten Platz gelegen. Seit Ende 2020 wird das Modell auch in Norwegen angeboten. Ein interessantes Detail: Seit seinem Launch soll der G3 bereits 15 größere Over-the-Air-Updates erhalten haben, die bis zum 31. März 2021 55 neue Funktionen freigeschaltet haben.

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Mit dem G3 und der Limousine P7 sind Xpeng innerhalb kurzer Zeit zwei Launchs gelungen, ein drittes Serienmodell stehet zudem in den Startlöchern: Die Limousine P5 soll im dritten Quartal 2021 auf den Markt kommen, der Auslieferstart im vierten Quartal folgen. Das Modell hatte Xpeng im April auf der Automesse in Shanghai vorgestellt.

Unterdessen hat Xpeng nach seinem Börsendebüt in den USA im August 2020 dieser Tage auch die Listung an der Hongkonger Börse bekannt gegeben. Es handelt sich um ein sogenanntes „Dual-Primary Listing“. Nach Angaben des Elektroautobauers wurden beim Börsengang weltweit 85 Millionen Stammaktien zum Angebotspreis von je 165 Hongkong-Dollar (rund 17,93 Euro) verkauft. Der Bruttoerlös summiert sich entsprechend auf rund 14 Milliarden Hongkong-Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro). Den Nettoerlös will Xpeng unter anderem in die Erweiterung seines Produktportfolios, die Beschleunigung der Geschäftsexpansion, die Ausweitung der Vertriebs- und Servicestellen und in die Produktion investieren.

He Xiaopeng erwartet, dass die Durchdringungsrate von Plug-in-Hybrid- und Elektroautos in China bis 2025 30 Prozent erreichen wird – in großen Städten aufgrund der Emissionsbeschränkungspolitik sogar 60 Prozent. Die bestehende Fabrik des Unternehmens hat eine Kapazität von etwa 100.000 Fahrzeugen. Die maximale Fertigungskapazität könne auf 500.000 Fahrzeuge erhöht werden, sobald alle Fabriken in vollem Umfang arbeiten, sagte er laut dem Portal „Global Times“ vergangene Woche während einer Pressekonferenz nach der Börsenzeremonie.
carscoops.com, businesswire.com

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