15.07.2021 - 11:32

Akasol erhält Großauftrag aus Belgien

Der Batteriesystem-Hersteller Akasol hat mit einem großen Hersteller von Bussen und Nutzfahrzeugen aus Belgien einen Rahmenvertrag mit einem Gesamtvolumen in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags unterzeichnet.

Wie das Unternehmen mit Sitz in Darmstadt mitteilt, wird Akasol ab 2021 bis 2026 „die zweite und dritte Generation seiner Hochenergie-Batteriesysteme für einen neuen vollelektrischen Stadtbus des Kunden liefern“. Dabei soll es sich zunächst um die zweite Generation der Hochleistungs-Batteriesysteme des Typs AKASystem 15 OEM 50 PRC handeln. Deren Serienfertigung am Akasol-Standort Langen soll im vierten Quartal 2021 anlaufen. „Spätestens 2022“ wolle der Kunde seine elektrischen Stadtbusse mit den neuen Ultra-Hochenergie-Batteriesystemen des Darmstädter Herstellers ausstatten.

„Wir sind stolz, dass sich nun auch einer der größten europäischen Bushersteller für die konsequente Elektrifizierung seines Portfolios für Akasol als strategischen Partner entschieden hat“, sagt Akasol-CEO Sven Schulz. Mit dem neuen Rahmenvertrag erweitere das Unternehmen nicht nur seine Kundenbasis um einen strategisch wichtigen Partner und namhaften Nutzfahrzeughersteller aus Europa, sondern baue seinen Marktanteil im Bereich Elektrobusse nochmals weiter aus.

Der Name des Kunden wird wie üblich nicht genannt. Laut Akasol gehöre der Neukunde „mit rund 4.000 Mitarbeitern und Produktionsstandorten in Belgien und Osteuropa zu Europas größten Nutzfahrzeugherstellern, der sich vor allem auf Reise-, Stadt- und Oberleitungsbusse spezialisiert hat und seine Fahrzeuge überwiegend für den europäischen und nordamerikanischen Markt fertigt“. Damit liegt nahe, dass es sich um Van Hool mit Standorten in Koningshooikt und Nord-Mazedonien handelt.

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Akasol-CEO Schulz betont, dass man sich „als strategisch bedeutender Lieferant der wohl wichtigsten E-Mobilitätskomponente für Busse hervorragend im Markt etabliert“ habe. Der Rahmenvertrag mit dem neuen Kunden sei aber auch noch in weiterer Hinsicht ein Erfolg: Der neue Kunde wolle außerdem in Zukunft auch seine Brennstoffzellen-Busse mit Akasol-Batterien ausstatten. „Zudem könnten sich langfristig weitere Cross-Selling-Potenziale ergeben, wenn der belgische Hersteller auch weitere Segmente seines Portfolios – wie beispielsweise Auflieger oder Tankcontainer – elektrifizieren wird“, so das Unternehmen.

Akasol hatte im Oktober 2020 seinen neuen Stammsitz in Darmstadt bezogen. Mit der Inbetriebnahme der „Gigafactory 1“ am neuen Standort in Darmstadt werden dem Unternehmen noch in diesem Jahr 2,5 GWh Kapazität zur Verfügung stehen, die je nach Kundenanforderungen auf bis zu 5 GWh ausgeweitet werden können. Ende 2021 soll auch die „Gigafactory 2“ in den USA in Betrieb gehen. Zudem verfügt Akasol noch über die erwähnte Fertigung in Langen. Anfang Juni schloss der US-Zulieferer BorgWarner die im Februar angekündigte Übernahme von Akasol ab – das Management um Schulz wird das Unternehmen aber weiter leiten.
akasol.com

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15.07.2021 11:21