09.12.2021 - 10:57

SVOLT schraubt Ziele auf 600 GWh jährlich ab 2025

Der aus dem chinesischen Autobauer Great Wall hervorgegangene Batteriezellen-Hersteller SVOLT will seine für 2025 geplanten Produktionskapazitäten deutlich steigern – und zwar zu diesem Stichjahr von den bisher avisierten 320 GWh auf 600 GWh jährlich.

Das berichten chinesische Medien unter Verweis auf offizielle Statements, die SVOLT im Zuge einer Strategiepräsentation gemacht hat. Bei der sogenannten SV-600-Roadmap soll es sich um einen Entwicklungsplan mit einem Zeithorizont bis 2025 handeln. Fixierte Ziele sind unter anderem, SVOLT zu einer globalen Marke zu entwickeln und den Bau von Produktionsanlagen voranzutreiben. Außerdem kündigte das Unternehmen an, einen Anteil von 25 Prozent am Weltmarkt anzustreben.

Konkrete Zahlen nannte die Führungsriege des Unternehmens auch: Außer der jährlich angestrebten Produktionskapazität von 600 GWh ab 2025 (zum Vergleich: der derzeit größte inländische Konkurrent CATL plant mit 520 GWh ab 2025) veröffentlichte SVOLT die Kennziffer von 400 GWh als Stand zum Auftragsbestand im Jahr 2025 (Bestellungen nur aus dem Pkw-Sektor). Außerdem hieß es, dass man gerade acht Produktionsstandorte mit einer Gesamtkapazität von 297 GWh pro Jahr errichte.

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Einige dieser Standorte sind in den vergangenen Monaten publik geworden. So soll in Chengdu eine Zellfabrik entstehen, die in der dritten Ausbaustufe auf eine Kapazität von 60 GWh kommt. Im Februar hatte SVOLT zudem Werke in Huzhou in der chinesischen Provinz Zhejiang sowie in Suining in der Provinz Sichuan angekündigt– mit jeweils 20 GWh. Im Juni wurde dann eine weitere Fabrik in der Stadt Nanjing in der chinesischen Provinz Jiangsu publik gemacht, dieses Werk soll auf eine Kapazität von 14,6 GWh kommen.

Produzieren will SVOLT nicht nur in, sondern auch außerhalb Chinas: Im November 2020 hatte der chinesische Batteriezellenhersteller bekanntlich angekündigt, eine Batteriezellfabrik mit einer Kapazität von 24 GWh im Saarland bauen zu wollen. Die Zellproduktion soll bis Ende 2023 starten, zudem sollen im Saarland an einem weiteren Standort aus den Batteriezellen Module und Packs montiert werden.

SVOLT bietet wie berichtet unter anderem kobaltfreie Zellen an und setzt hier auf einen proprietären Nickel-Mangan-Mix (NMX) oder auf Lithium-Eisenphosphat (LFP).
cnevpost.com, autonews.gasgoo.com

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09.12.2021 10:54