13.04.2022 - 09:38

GM bestellt Kobalt bei Glencore

General Motors hat mit dem Rohstoffkonzern Glencore einen mehrjährigen Liefervertrag für Kobalt geschlossen. Glencore wird GM demnach aus einer Mine in Australien mit dem Batteriematerial beliefern.

Zu den Details des Liefervertrags machen die Unternehmen keine Angaben. Das von Glencore aus Australien zugelieferte Kobalt wird von General Motors in den Kathoden seiner Ultium-Batterien verwendet, die in Elektroautos wie dem Chevrolet Silverado EV, dem GMC Hummer EV und dem Cadillac Lyriq eingesetzt werden.

Die Vereinbarung stütze sich auf die gemeinsame Verpflichtung beider Unternehmen, durch gemeinsame Industrie- und Multi-Stakeholder-Plattformen starke, nachhaltige und widerstandsfähige Lieferketten zu schaffen, schreiben die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Sowohl Glencore als auch General Motors seien Mitglieder der Responsible Minerals Initiative (RMI), heißt es weiter. Der Betrieb von Glencore in Murrin Murrin sei konform mit dem OECD-konformen Responsible Minerals Assurance Process.

„GM und unsere Zulieferer bauen ein EV-Ökosystem auf, das sich auf die sichere und nachhaltige Beschaffung kritischer Rohstoffe konzentriert“, sagte Jeff Morrison, GM Vice President, Global Purchasing and Supply Chain. „Angesichts der entscheidenden Rolle, die EVs bei der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks des Transportsektors spielen, steht diese Vereinbarung im Einklang mit unserem Ansatz für verantwortungsvolle Beschaffung und Lieferkettenmanagement.“

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Auch Britishvolt bezieht Kobalt von Glencore. Einen langfristigen Liefervertrag unterzeichneten die beiden Unternehmen im August des vergangenen Jahres. Im Rahmen des Deals investiert der Rohstoffkonzern zudem in den angehenden Batteriezellen-Hersteller. Berichten aus dem Jahr 2020 zufolge beliefert Glencore auch Tesla mit Kobalt – allerdings aus einer Mine im Kongo. Zudem sind die südkoreanischen Batteriehersteller SK On und Samsung SDI Kobalt-Kunden des Rohstoffkonzerns.

Glencore gehört zu mehreren Rohstoffkonzernen, die im Rahmen eines Pilotprojekts die Blockchain-Lösung „Re|Source“ testen, um „verantwortungsbewusst produziertes Kobalt von der Mine bis zum Elektroauto zu verfolgen“. Informationen dazu wurden im Mai 2021 veröffentlicht. Die Blockchain-Technologie gilt als probates Mittel zur Schaffung von Transparenz in Lieferketten.
gm.com, glencore.com

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13.04.2022 09:51