25.05.2022 - 09:36

Wird der E-Kombi von VW den Namen ID.7 Tourer tragen?

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Dass Volkswagen einen rein elektrischen Kombi plant, ist kein Geheimnis. Jetzt wird der Name konkreter: Die von VW bisher als Aero A und Aero B angekündigten elektrischen Pendants zur Passat-Baureihe könnten als ID.7 auf den Markt kommen.

Wie die „Auto Motor und Sport“ berichtet, führt das europäische Patentamt unter dem Eintrag mit der Nummer 018703388 vom 17. Mai 2022 den Namen „ID.7 Tourer“. Die Bezeichnungen ID.1 bis ID.9 hatten sich die Wolfsburger schon vor etlichen Monaten schützen lassen.

Volkswagen hatte bereits auf der Los Angeles Auto Show im November 2019 mit dem ID. Space Vizzion eine Studie auf MEB-Basis vorgestellt, die einen Ausblick auf einen rein elektrischen Kombi geben sollte. Zu den technischen Daten hieß es damals: Der 250 kW starke Elektro-Kombi erhält die nötige Energie von einem Akku mit einem Energiegehalt von 82 kWh (brutto, 77 kWh netto). Das wäre die größte derzeit verfügbare MEB-Batterie. Dank der aerodynamischen Karosserie sollen bis zu 590 Kilometer im WLTP-Zyklus möglich sein. Damals wurde die Serienversion für Ende 2021 in Aussicht gestellt.

Ein Jahr später kündigte VW an, dass ab 2023 in Emden auch das oben erwähnte Elektro-Modell Aero – eine weitere Bezeichnung für den ID. Space Vizzion – gebaut werden soll. Vergangenes Jahr folgte die Bestätigung, dass ab 2023 zwei weitere MEB-Modelle in Emden vom Band rollen sollen – unter anderem ein Elektro-Kombi. Laut „Auto Motor und Sport“ soll im nächsten Jahr jedoch zuerst die Produktion der E-Limousine und 2024 dann erst die des E-Kombi starten.

In Zusammenhang mit der Passat-Klasse hatte VW-Chef Herbert Diess zudem im vergangenen Jahr den Modellnamen ID.6 suggeriert. Doch möglicherweise könnten die Wolfsburger umschwenken und den elektrischen Passat-Ableger als ID.7 (Limousine) und ID.7 Tourer (Kombi) auf den Markt bringen, da in China bereits unter den Bezeichnungen ID.6 Crozz und ID.6 X elektrische SUV-Modelle angeboten werden.

Welche Namen die elektrischen Passat-Ableger schlussendlich aber tragen werden, dürfte zweitrangig sein. Entscheidend ist eher, dass Volkswagen die Modellpalette weiter elektrifiziert und die Auswahlmöglichkeiten steigen. Kombis sind ohnehin eher eine Nische, die sich vor allem europäische Kundschaft wünscht.
auto-motor-und-sport.de

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11 Kommentare zu “Wird der E-Kombi von VW den Namen ID.7 Tourer tragen?

  1. Sebastian

    VW muss mal langsam größere Akkus anbieten. So ein 77 kWh Akku ist im ID 3 ganz nice, aber nicht in einem Familienkombi.

    • Jk

      Bei entsprechender Ladekurve wäre das noch okay. Also 200kw und langsam abflachend. Die MEB Kurve ist jetzt nicht schlecht, aber für so ein großes Auto nicht soo gut.

      • Sebastian

        Solche Fahrzeuge sehen ich oft mit Anhänger, Boote drauf etc…
        .
        In der Fahrzeugklasse sollten 100 kWh schon angeboten werden, sonst wird das nichts mit „ab 2030 sind Verbrenner verboten.“
        .
        Da gehen die Leute einfach nicht mit und das E-Auto wird zum Hassobjekt.
        .
        bin vorgestern meine Hausstrecke (1.800 KM) mit dem Tesla gefahren. Statt 3x tanken waren es 13 kurz laden… ich hab das gemacht weil ich diesmal nicht viel zu transportieren hatte und weil ich free SuC habe. Auf lange Sicht müssen aber Reichweiten her die bekannte Abstände zwischen den Pausen haben.
        .
        irgendwie sehe ich bei Akkus keine echte Verbesserungen.
        .
        Ausnahmen sind Lucid Air etc.
        aber für 200.000 Euronen nicht wirklich sinnhaft für den kleinen Mann von Welt.

    • Gunnar

      Richtig. Minimum 15kWh müssen da drauf gepackt werden. Besser wären 20 kWh.
      Ein Mittelklassekombi mit 100 kWh Akkukapazität mit halbwegs windschnittiger Form schafft auf der AB 500 km bei 120 km/h (im Sommer).
      Das würde nochmal deutlich mehr Leute von BEVs überzeugen.

      • Sebastian

        500 KM real und dann eine konstante Ladeleistung von 150 kW von 10 bis 75%… ein Traum wird war. Vor allem die Ladeleistung ist wichtig. In manchen Fällen muss man auch mal bei 50% schon laden, weil es sich anbietet. Aber was bringt das, wenn der Wagen dann statt den versprochenen 200 kW, nur noch 60 kW liefert?

  2. Markus

    Naja. Beim Kombi gehts den meisten im Bekanntenkreis (oder auch mir) um den Platz.

    Aber eben nicht nur für Langstrecke. Die Nachbarschaft wird regelmäßig mit Audi Kombis zugeparkt seit die Enkel da sind aber die fahren eben auch nur die ganze Zeit in der Gegend rum. Langstrecke ist dann der Urlaub und da macht man mit kleinen Kindern eh regelmäßig Pausen.

    Klar, als Ersatz für die Vertreterkarren die quer durch D ballern eher schlecht.

    Mir persönlich wichtig wäre für so ein Auto noch eine vernünftige AHK mit guter Stützlast, 750 kg ungebremst und gebremst gern gut über 1 Tonne. Denn es wäre dann eben das Familienauto das allgemein was leisten muss. Ohne fällt es bei mir eh durch.

    • BEV

      naja aber genau dann spielt eine gute Reichweite auch eine große Rolle. Das macht aber nicht nur die Akku-Größe sondern insbesondere auch die Effizienz aus.
      Wenn das Fahrzeug, egal wie er heißt, hier punkten kann, dann wird es zumindest in Europa ein Erfolg.
      Könnte mir aber auch vorstellen, dass das Auto nur auf den Bildern klein aussieht und in Wirklichkeit so ein Klopper wie der ID.4/5 ist, nur noch großer.

      • DerAndi

        Naja, wird wohl die gleiche Plattform wie beim A6 E-Tron sein. Scheint so, dass wir in ein paar Jahren alle nochmal unsere Garagen vergrößern werden müssen.

        • catrachocolo

          Nein, ist es nicht. Das A-6 e-tron Konzept nutzt die PPE. Der ID. wasauchimmer nutzt den MEB. Zwei verschiedene Plattformen.

          • DerAndi

            Oh, das habe ich wohl überlesen. Dann kann er ja echt interessant werden.

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25.05.2022 09:29