12.09.2022 - 11:53

Kempower liefert DC-Lader nach Australien, Rumänien und Schweden

Der finnische Ladehardware-Hersteller Kempower hat eine Reihe von neuen Aufträgen erhalten. Dabei geht es um Schnellladestationen sowohl für E-Pkw als auch für E-Lkw. Einige Ladesäulen gehen sogar bis nach Down Under.

In Australien hat Jet Charge bei Kempower 42 Schnelllader bestellt. Sie sollen entlang des mehr als 5.300 Kilometer langen EV Highway in Westaustralien installiert werden und liefern jeweils 150 kW Leistung an zwei Ladepunkten. Eine Aufrüstung auf bis zu 200 kW für vier Ladepunkte ist laut der Kempower-Mitteilung möglich. Dabei handelt es sich um das Modell C-Station – also nicht um die bekannte S-Station mit den besonders schlanken Ladesäulen. Jet Charge habe die Kempower C-Station für das EV-Highway-Projekt aufgrund ihres robusten Designs, ihres dynamischen Energiemanagements, ihrer hohen Spannung und ihrer praktischen Erfahrung ausgewählt.

Der EV Highway ist gemessen an der Strecke eines der weltweit längsten einzelnen Infrastrukturprojekte für Elektrofahrzeuge. Dabei kommen aber nicht nur die Ladesäulen aus Finnland zum Einsatz: Insgesamt umfasst das Projekt 98 Ladestationen an 49 Standorten, die jeweils nicht mehr als 200 Kilometer voneinander entfernt sind.

In Rumänien werden unterdessen an 14 Tankstellen der MOL Group entlang der Autobahnen A1 und A2 Ladestationen von Kempower mit je 200 kW Leistung installiert. Zehn der Tankstellen wurden bereits mit Kempower-Schnelllladern ausgestattet, die verbleibenden vier sollen in Kürze folgen.

„Angesichts des Erfolgs unserer Partnerschaft mit TSG und der MOL Group und der Geschwindigkeit, mit der die ersten beiden Tankstellen eröffnet wurden, sind wir zuversichtlich, dass der Rest dieses Projekts schnell durchgeführt wird“, sagt Tomi Ristimäki, CEO von Kempower. „Sobald alle 14 Stationen in Betrieb sind, wird Rumänien der Realisierung vollständig dekarbonisierter Autobahnen einen Schritt näher kommen.“

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Im schwedischen Göteborg stellt Kempower zudem 15 Schnellladestationen für den größten und leistungsstärksten E-Lkw-Ladehub des Landes bereit. Das Unternehmen Göteborgs Lastbilcentral (GLC) hat bereits mit dem Bau des Hubs begonnen, das Ende 2022 eröffnet werden soll.

„Der neue GLC-Ladeknotenpunkt ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Elektrifizierung von Lkw- und Logistikbetrieben durch nordische Zusammenarbeit erreicht werden kann“, sagt Ristimäki zu dem Projekt. „Unser umfassendes, cloudbasiertes Lademanagementsystem Kempower ChargEye wurde speziell entwickelt, um die Gesamtbetriebskosten für Betreiber zu optimieren. Ein Schlüsselfaktor für GLC war das dynamische Laden von Fahrzeugen, das sowohl den Ladebedarf über Nacht als auch tagsüber erfüllt.“
kempower.com (Australien), kempower.com (Rumänien), kempower.com (Schweden)

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