Opel Combo Electric und Movano Electric bestellbar

Opel hat in Deutschland die Bestellbücher für zwei leichte Elektro-Nutzfahrzeuge geöffnet: Der Combo Electric ist ab 31.250 Euro netto erhältlich, der Movano Electric startet bei 55.800 Euro netto.

Bild: Opel

Beim Combo Electric handelt es sich bekanntlich um das kleinste LCV-Modell von Opel (Light Commercial Vehicle), der Movano Electric der größte Elektro-Transporter. Für das mittlere Modell in der Fünf-Meter-Klasse, den Vivaro Electric, nimmt Opel bereits seit Mitte Dezember Bestellungen an: Der Vivaro Electric startet bei 47.000 Euro.

Die drei weiterentwickelten Opel-Vans sind Teil einer größeren Initiative, die der Stellantis-Konzern im Oktober präsentierte. Gleich zwölf überarbeitete Großraum-Pkw stellte Stellantis seinerzeit vor. Darunter war auch der Combo Electric, bei dem es mit der Modellpflege mehrere Neuerungen gibt – optisch auffällig ist dabei das „Opel Vizor“ genannte Markengesicht mit dem durchgehenden, schwarzen Element an der Front und den markanten Tagfahrlichtern. Er basiert aber weiterhin auf der Konzernplttform EMP2.

Die wichtigste Änderung gibt es aber im Unterboden: Der Kastenwagen/Hochdachkombi nutzt erstmals eine Batterie mit LFP-Chemie. Die angegebenen 50 kWh Energiegehalt sind nicht (wie bisher) der Brutto-Wert, sondern der nutzbare Netto-Energiegehalt. Von dem „alten“ 50-kWh-Akku waren nur rund 45 kWh nutzbar, was beim Combo Electric für eine WLTP-Reichweite von rund 280 Kilometer gereicht hat. Mit der neuen Batterie und anderen Weiterentwicklungen (z.B. einer serienmäßigen Wärmepumpe) liegt die Reichweite jetzt bei 330 Kilometern.

Für die erwähnten 31.250 Euro netto gibt es den Combo Electric in der L1H1-Variante, also das 4,41 Meter lange Standard-Modell. Der 4,76 Meter lange L2H1 steht ab 32.400 Euro im Konfigurator. Diese Version kommt auf bis zu 4,4 Kubikmeter Ladevolumen. Die Pkw-Version als Familienfahrzeug hatte Opel zusammen mit dem Zafira Electric (als Pkw-Ableger des Vivaro Electric) im Dezember enthüllt – hier gibt es aber noch keine Preise.

Das ist beim Movano Electric anders: Der Opel-Van für die großen Transportaufgaben steht ab 55.800 Euro netto beim Händler. Beim Movano und seinen Schwestermodellen – unter anderem der Fiat eDucato – hat sich mit der Überarbeitung einiges getan. Die großen Transporter haben nun einen 110-kWh-Akku für bis zu 420 Kilometer Reichweite nach WLTP. Der E-Antrieb leistet bis zu 200 kW und bietet 400 Nm maximales Drehmoment. Je nach Präferenz lässt sich aus drei Fahrmodi wählen, um die Leistung und Reichweite des Movano Electric optimal zu nutzen: „Normal“ (auf 160 kW Leistung begrenzt), „Eco“ zur Reichweitenoptimierung (120 kW) und „Power“ für maximale Leistung (200 kW). Unabhängig vom gewählten Fahrmodus steht mit der Kick-Down-Funktion zu jeder Zeit die volle Leistung zur Verfügung. Über Schaltwippen am Lenkrad können Fahrer zudem vier Rekuperationsstufen beim Bremsen einstellen. AC-seitig kann mit bis zu 11 kW geladen werden, für das DC-Laden gibt es – zum ersten Mal bei Opel überhaupt – bis zu 150 kW Ladeleistung.

Der Basispreis von 55.800 Euro netto (66.402 Euro brutto) gelten nur für die einfachste Version des Movano Electric. Das Modell gibt es in zwei Längen und zwei Höhen – mit Karosserie-Optionen wie Kastenwagen, Fahrgestell, Plattform oder Pritschenwagen ergeben sich insgesamt 18 Modellvarianten.

„Mit dem Bestellstart der neuen Combo Electric, Combo und Movano Electric ist die nächste Generation unserer Nutzfahrzeuge nun vollumfänglich verfügbar. Die topmodernen, flexiblen und mit zahlreichen neuen Technologien ausgestatteten Modelle stehen bereit, um vielfältige Aufgaben im Fuhrpark zu übernehmen – sicher, stets bestens vernetzt und hocheffizient“, sagt Patrick Dinger, Opel-Markenchef in Deutschland. „So findet jeder Gewerbetreibende das für ihn passende Nutzfahrzeug, vom kompakten Combo über den Allrounder Vivaro bis hin zum großen Lademeister Movano.“

stellantis.com

1 Kommentar

zu „Opel Combo Electric und Movano Electric bestellbar“
Gregor
12.02.2024 um 15:11
"zum ersten Mal bei Opel überhaupt" also die Betonung kann man sich getrost sparen. Das der "Opel" nicht mehr auf Renault Master Basis, sondern jetzt ein umgebauter Fiat Ducato ist, sollte man eher hervor heben. Ich fahre einen Movano (Renault Master) Diesel Stinker und weiß das mir das Emblem komplett egal ist. Hauptsache ich bekomme einfach Ersatzteile und mich nervt nicht eine schlechte Fertigung, mit Teilen die sinnlos verschleißen. Aber OPEL steckt in dem Auto absolut nix drin.

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