Provinz Lüttich: Geldspritze für E-Depot und 32 Elektrobusse

In Belgien investiert die wallonische Regierung 105 Millionen Euro in die Beschaffung von Elektrobussen und die dazugehörige Ladeinfrastruktur. Stationiert sein werden die strombetriebenen 18- und 24-Meter-Busse in Tilleur, einem Stadtteil von Saint-Nicolas in der wallonischen Provinz Lüttich.

tec belgien 2024
Bild: TEC

Der Zuschuss in Höhe der genannten 105 Millionen Euro fließt konkret in die Beschaffung von 32 Elektrobussen – im Einzelnen in 14 Gelenkbusse und 18 Doppelgelenkbusse – sowie in den Bau des ersten elektrifizierten Busdepots der Region. Das Mobi’Park genannte Depot des ÖPNV-Betreibers TEC (Transport en Commun) entsteht in Tilleur, einem Stadtteil von Saint-Nicolas in der Provinz Lüttich.

Der Betriebshof wird Medienangaben zufolge 33 Ladestationen beherbergen – darunter eine Schnellladestation. Außerdem soll an einer Endhaltestelle eine weitere Schnellladestation errichtet werden, um die Busse während des Betriebs zwischenzuladen. Grundsätzlich wird der Mobi’Park drei der vier Busway-Linien aufnehmen, die in der Region Lüttich geplant sind. Es handele sich um das erste elektrifizierte Depot in Wallonien und das zweitgrößte TEC-Depot, heißt es.

Übrigens: Der bisherige TEC-Betriebshof in Jemeppe-sur-Meuse soll durch den Mobi’Park ersetzt werden, da er „ungeeignet und veraltet“ sei, wie es in den Berichten heißt.

brf.be, dhnet.be, rtl.be (beide Französisch)

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