Bis zu 6.000 Euro günstiger: Zero Motorcycles verlängert seine Rabattaktion

Zero Motorcycles möchte die Preisdifferenz zwischen seinen Elektromotorrädern und Verbrenner-Bikes mit der "Go Electric Initiative" überbrücken. Diese geht jetzt in die nächste Runde und wird in Österreich von einer staatlichen Förderung für E-Motorräder ergänzt.

Bild: Zero Motorcycles

Die „Go Electric Initiative“ von Zero Motorcycles geht in die Verlängerung. Bis zum 30. September kommen Interessenten in den Genuss eines Preisnachlasses in Höhe von 5.000 Euro auf Motorräder aus den Modelljahren 2024, 2023 und 2022. Wer den Kaufvertrag noch bis Ende Juli unterzeichnet, kommt sogar 6.000 Euro günstiger weg. Im Visier hat das Unternehmen bei der Aktion vor allem Motorradfahrer, die schon länger mit einem Elektromotorrad liebäugeln, bisher aber von den höheren Preisen abgeschreckt wurden.

Die „Go Electric Initiative“ gilt auch in der Schweiz und Österreich. Kunden aus der Alpenrepublik kommen sogar noch günstiger weg. Die österreichische Regierung fördert den Kauf von Elektromotoren nämlich mit einer Prämie in Höhe von bis zu 2.300 Euro. Die Förderung kann ab September 2025 beantragt werden, gilt von diesem Zeitpunkt aus aber auch rückwirkend für die letzten sechs Monate.

Ursprünglich hatte der amerikanische Hersteller von Elektromotorrädern diese Rabattaktion Ende Januar 2023 ins Leben gerufen, um Restbestände des vorherigen Modelljahres von den Höfen der Händler zu bekommen. Scheinbar mit Erfolg, seitdem wurde sie bereits mehrfach verlängert. Zuletzt war sie bis zum 30. Juni 2025 befristet.

„In den letzten Monaten haben schon sehr viele die Gelegenheit genutzt, sich mit dem Go Electric Bonus eines unserer Bikes zu sichern. Einige Motorräder aus den letzten Modelljahren warten aber bei den Händlern noch auf Liebhaber, daher haben wir die Aktion noch bis zum Ende des Sommers verlängert. In jedem Fall gilt, dass so das Kostenargument eines hohen Anschaffungspreises nicht mehr relevant ist, da damit unsere elektrischen Bikes auf ähnlichem Niveau wie vergleichbare Motorräder mit Verbrennungsmotor rangieren“, meint Zeros Country Manager Ralf Czaplinski.

Zero Motorcycles wurde 2006 im kalifornischen Santa Cruz gegründet. Damit war der Marktführer auf dem Gebiet der Elektro-Motorräder schon von früh an mit dabei. Die Modellpalette ist sehr vielseitig – von Touren-Motorrädern über Naked Bikes und Offroad-Enduros ist so einiges dabei. Je nach Modell und Leistungsklasse reichen die Führerscheine der Klassen A1 über A2 bis hin zur offenen Klasse-A-Lizenz.

Quelle: Info per Mail, zeromotorcycles.com

5 Kommentare

zu „Bis zu 6.000 Euro günstiger: Zero Motorcycles verlängert seine Rabattaktion“
Daniel Fekter
25.07.2025 um 08:09
Totaler Blödsinn, die Rabattaktion wurde damals wie heute ins Leben gerufen, weil die Dinger schwer wie Blei in den Showrooms stehen und keiner sie will. Bei einer fragwürdigen Aufpreispolitik a la Tesla und dem Kundensupport, der keiner ist (Markus Engel aka Marc Travels lässt grüßen) ist es auch kein Wunder. Für mich wäre es das ideale Commuter-und Wochenend-Fahrzeug, aber so wird das eher nichts mehr. Wer bitte gibt für ein Mittelklasse-Bike a la SR/F 20 Mille aus? Von der SR/S oder der DSR/X ganz zu schweigen.
Hoppe 63
25.07.2025 um 16:42
Die mangelnde Reichweite ist und wird auch in nächster Zukunft das KO Kriterium für den Erwerb Elektrischer Motorräder bleiben...
Stephan Nietzold
26.07.2025 um 12:53
Dann schaut Euch mal die hier an. https://www.olaelectric.com/motorcycles/roadster-x
Christian Wehner
26.07.2025 um 21:59
Interessante Produkte, nur noch nicht in der EU verfügbar
Matthias
30.07.2025 um 16:45
Zero hat sich in Sackgassen manövriert, sowohl Kosten als auch Reichweite, weil man kein schnelles Nachladen per DC, also CCS oder zumindest Chademo, anbieten will und kann. Grund ist zu niedrige Akkuspannung, weit unter Minimum 200V für CCS, und Thermomanagement müsste man auch noch haben. Im Gegenzug könnte der teure schwere klobige Onboardlader ausgebaut werden, und ggf. extern im Gepäck mitgeführt werden wenn man den zu brauchen glaubt.Außerdem stehen Zweiräder noch mehr herum als PKW, daher wäre doppelte Nutzung mit V2X sinnvoll. Auch hier Fehlanzeige.

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