Mainova schließt sich LadeVerbundPlus an

Mainova ist dem LadeVerbundPlus als offizieller Partner beigetreten. Rund 700 öffentliche Ladepunkte bringt der Energieversorger aus Frankfurt am Main mit, wodurch das Ladenetz des Verbunds auf über 4.200 Ladepunkte wächst.

Mainova ladestation
Bild: Chargemaker

Mit 50 Stadt- und Gemeindewerken als Partner betreibt LadeVerbundPlus bereits über 3.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Eigenen Angaben zufolge soll der Verbund zu den größten Betreibern von Normalladepunkten in Deutschland gehören. Neben AC-Lademöglichkeiten zählen aber auch Gleichstrom-Lader zum Ladenetz. Eine genaue Aufteilung wird nicht genannt.

Mit Mainova konnte nun ein weiterer Partner gefunden werden. Der Energieversorger schließt sich mit rund 700 öffentlichen Ladepunkten – auch hier wird keine Verteilung zwischen AC- und DC-Ladepunkten genannt – dem Verbund an, wodurch das Ladenetz auf über 4.200 Ladepunkte wächst.

Für das Ad-hoc-Laden ruft Mainova an seinen Ladestationen Kilowattstundenpreise von 0,64 Euro an AC- und 0,76 Euro an DC-Ladepunkten auf. Stromkunden sollen über die LadeVerbundPlus-App jedoch Zugriff auf ermäßigte Tarife erhalten können. Die Preise sind allerdings erst nach einer Registrierung ersichtlich. Dies gilt aber nicht nur für Kunden des Frankfurter Energieversorgers. Bis auf die Stadtwerke Bamberg bieten alle LadeVerbundPlus-Partner ihren Stromkunden ermäßigte Tarife an.

„Mainova investiert gezielt in die Mobilität von morgen. Durch den Beitritt zum Netzwerk stärken wir unsere Marktposition und verbessern so die Grundlage, um im Bereich öffentlicher Ladeinfrastruktur weiter kräftig zu wachsen. Dabei bringt Mainova eine starke Infrastruktur und langjährige Erfahrung in den LadeVerbundPlus ein“, so Lothar Stanka, Bereichsleiter Energiedienstleistungen und digitale Lösungen bei Mainova. „Der Beitritt der Mainova in unseren Verbund ist für uns ein sehr positives Zeichen, dass unser kooperativer Ansatz im LadeVerbundPlus der richtige Weg ist, um gemeinschaftlich den Ausbau der Ladeinfrastruktur vorantreiben zu können“, ergänzt, Johannes Riedl, Geschäftsführer LadeVerbundPlus (solid GmbH).

Der LadeVerbundPlus (ehemals Ladeverbund Franken+) wurde 2012 von den vier Energieversorgern N-ERGIE Aktiengesellschaft, infra fürth GmbH, Stadtwerke Ansbach und Stadtwerke Schwabach gegründet. Mittlerweile gehören etwa 50 Stadt- und Gemeindewerke aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zum LadeVerbundPlus.

ladeverbundplus.de

5 Kommentare

zu „Mainova schließt sich LadeVerbundPlus an“
Heribert Zaum
19.11.2025 um 08:48
Irgendwann wird sich der Markt hier auch konsolidieren. Wofür sind die unzähligen Verbunde gut? Am Ende können die vielen kleinen Verbunde nicht genug Volumen anbieten, um attraktive Roamingpreise für ihre Kunden zu bieten. Das ist der sende auf langer Zeit.
ioniqKnechter
19.11.2025 um 10:21
Ehy, Moin erst ma.. Wer heute noch freiwillig und ohne jede Not sein BEV bei Anbietern lädt, die für AC mal eben 64 Cent und für DC 74 Cent aufrufen, obwohl es die App „ad-hoc Map“ gibt, die einem glasklar zeigt, wo es ad-hoc Ladesäulen unter 49 Cent mit mehr als 50 kW Ladeleistung gibt, der hat die Kontrolle über sein Strombudget offensichtlich komplett an der Ladesäule abgegeben – diese App ist für BEV-Fahrer, die sich nicht mit einem Abo an einen Anbieter binden wollen, kein nettes Extra, sondern überlebenswichtige Pflichtausrüstung.
Michael
19.11.2025 um 11:33
Sehr schwach, wenn man nicht mal als Mainova Kunde andere Preise bekommt.
Hans Weber
19.11.2025 um 11:41
Mit 64ct für AC und 74ct für DC ist das einfach nur Abzocke. Wer da noch lädt ist selbst schuld.
Morgenmicha
19.11.2025 um 12:03
Und wieder ein lokaler Verbund. Es nervt. Wie wäre es mit einem Deutschlandverbund?

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