Hubject bindet Shell-Ladenetz an Intercharge-Plattform an
Durch die Integration des Shell-Ladenetzes in die Intercharge-Plattform will Hubject Elektroautofahrern und Mobilitätsdienstleistern „einen nahtlosen grenzüberschreitenden Zugang ermöglichen“. Gleichzeitig soll die Integration auch aufzeigen, wie laut Hubject Europas größtes interoperables Ladenetzwerk in der Praxis funktioniert.
Intercharge basiert auf einer Dual-Protokoll-Architektur und unterstützt sowohl das Open Intercharge Protocol (OICP) als auch das Open Charge Point Interface (OCPI), um Partnern Flexibilität bei der Anbindung an das Netzwerk zu bieten. Dieser Ansatz soll eine automatisierte Protokollüberbrückung ermöglichen und damit „eine nahtlose Kommunikation über verschiedene technische Standards hinweg bei gleichbleibender Benutzerfreundlichkeit“.
Durch diese Infrastruktur soll das Ladenetz von Shell nun für Kunden der an die Intercharge-Plattform angebundenen E-Mobility-Service-Provider, unabhängig davon, welches Protokoll ihre Systeme verwenden, zugänglich gemacht werden. Die Plattform übernimmt die Echtzeit-Authentifizierung, das Sitzungsmanagement und die grenzüberschreitende Abrechnung, heißt es. Zudem soll sie die Fragmentierung, die den netzwerkübergreifenden Ladezugang in der Vergangenheit erschwert haben soll, beseitigen. „Diese Multiprotokollfähigkeit hat eine Roaming-Fähigkeit in ganz Europa geschaffen, die die Funktionalität internationaler Mobilfunknetze widerspiegelt und einen nahtlosen Ladezugang gewährleistet, unabhängig von der technischen Umsetzung oder dem Betreiber, der die physische Infrastruktur verwaltet“, so Hubject.
„Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit Shell Recharge zu vertiefen und Autofahrern ein noch nahtloseres Ladeerlebnis zu bieten“, sagt Christian Hahn, CEO von Hubject. „Diese Integration unterstreicht unser Engagement, das Laden von Elektrofahrzeugen für Autofahrer und OEM-Partner in ganz Europa so zugänglich und reibungslos wie möglich zu gestalten.“
Hubject betreibt laut eigener Aussage das weltweit größte anbieterübergreifende Ladenetzwerk und verbindet über 1.000.000 Ladepunkte und mehr als 3.000 B2B-Partner in über 70 Ländern. Mit Shell kommt nun ein Ladenetzbetreiber mehr dazu.
0 Kommentare