Hubject kooperiert mit Ladedienstleistern aus Italien und Indien

Der Berliner eMobility-Spezialist Hubject gibt strategische Partnerschaften mit Go Electric Stations aus Italien und Numocity aus Indien bekannt. In beiden Fällen integriert Hubject seine Plug&Charge-Technologie in die Lademanagement-Plattformen der Anbieter.

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Bild: Daniel Bönnighausen

Zunächst zur Kooperation mit Go Electric Stations (GES): Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen italienischen eMobility Service Provider (eMSP), der in ganz Europa tätig ist. Im Zuge der nun vereinbarten Partnerschaft wird die ISO 15118-basierte Plug&Charge-Technologie von Hubject in die NextCharge-Plattform von GES integriert, um Elektroautofahrern in Italien und auf weiteren europäischen Märkten ein automatisiertes Ladeerlebnis zu bieten.

Das Netzwerk von GES umfasst nach Unternehmensangaben aktuell fast 3.000 Ladestationen, wobei der Roll-out der Plug&Charge-Funktion schrittweise umgesetzt werden soll: „Die erste Einführung konzentriert sich auf führende Hersteller von Ladehardware wie Alpitronic, Autel und Kempower, wobei Ingeteam und Vestel in naher Zukunft hinzukommen sollen“, heißt es.

Eine ähnliche Kooperation macht Hubject parallel mit Numocity publik. Das in Bangalore ansässige Unternehmen versteht sich als eMobility-Anbieter, der Ladestationsbetreibern (CPOs) die Verwaltung von Ladenetzwerken in mehr als 20 Ländern weltweit ermöglicht, vor allem in Indien, im asiatisch-pazifischen Raum und im Nahen Osten. Auch hier wird der Plug&Charge-Ansatz von Hubject in die vorhandene Lademanagement-Plattform von Numocity integriert. Der Deal stärke die Position beider Unternehmen „in wichtigen Wachstumsmärkten“, wie Hubject mitteilt.

Ravikiran Annaswamy, CEO von Numocity, kommentiert: „In den komplexen, sich schnell entwickelnden Märkten Indiens, APAC und MEA wird das Nutzererlebnis oft durch mehrere Apps und Zahlungsprobleme beeinträchtigt. Unsere Zusammenarbeit mit Hubject löst dieses Problem durch den Einsatz echter Plug&Charge-Technologie […]. Indem wir Einfachheit und Zuverlässigkeit in den Vordergrund stellen, setzen wir einen neuen globalen Maßstab für digitales Vertrauen in diesen Regionen.“

Hubjects Plug&Charge-Ansatz nutzt bekanntlich die ISO 15118-Standards, um eine sichere, verschlüsselte Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur zu gewährleisten. Dadurch profitieren Fahrer von Ladenvorgängen mit automatischer Fahrzeugauthentifizierung, sodass an kompatiblen Ladestationen keine Apps oder RFID-Karten mehr erforderlich sind.

 Laut Hubject-CEO Christian Hahn zeigen die neuen Partnerschaften, „wie die Plug&Charge-Technologie das Nutzererlebnis in verschiedenen Ladenetzwerken verbessert“. Den neuen Partner GES unterstützte man so bei seinem Wachstum auf dem schnell expandierenden europäischen Markt für Elektrofahrzeuge. Die Kooperation mit Numocity hebt Hahn darüber hinaus als „wichtigen Meilenstein für die weltweite Expansion unserer Plug&Charge-Technologie” hervor: „Indien und der Nahe Osten gehören zu den am schnellsten wachsenden EV-Ökosystemen der Welt und sind für unsere globalen Ambitionen von entscheidender Bedeutung.“

Hubject unterstützt nach eigenen Angaben inzwischen das weltweit größte anbieterübergreifende Ladenetzwerk und verbindet über eine Million Ladepunkte und mehr als 3.000 B2B-Partner in über 70 Ländern. Die Berliner sind außerdem führend in besagter Plug&Charge-Technologie. Und: Hubject bezeichnet sich als das erste Unternehmen im Bereich Elektrofahrzeuge, das auf Basis seiner eigenen Zahlungslizenz Finanzdienstleistungen für EV-Unternehmen anbietet.

de.hubject.com (Go Electric Stations), de.hubject.com (Numocity)

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