VW bietet bis zu 5.000 Euro „ID.-Kaufprämie“

Volkswagen hat mit der „ID.-Kaufprämie“ eine neue Rabattaktion für seine Elektromodelle in Deutschland aufgelegt. Beim ID.3, ID.4 und ID.5 gibt es 4.000 Euro Nachlass, der Listenpreis des ID.7 wird im Rahmen der Aktion sogar um 5.000 Euro reduziert.

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Bild: Volkswagen

„Starten Sie jetzt elektrisch günstiger durch und sichern Sie sich einen attraktiven Preisnachlass von bis zu 5.000 € inkl. MwSt. bei Kauf eines ID. Modells der Marke Volkswagen Pkw“, heißt es etwa auf der Angebots-Website von Volkswagen Deutschland. Wichtig: Die Kaufprämie werde in der Preisdarstellung des Konfigurators und der Online-Fahrzeugbörse „Volkswagen Autosuche“ nicht berücksichtigt, sondern erst „mit Bestellung im Kaufvertrag durch den Volkswagen Partner ausgewiesen“.

2025 gab es bei mehreren Rabattaktionen mit mehreren Abstufungen bei der Kaufprämie. Für die Varianten des ID.3 wurden etwa bis Ende September 3.500 Euro Nachlass gewährt, beim ID.4 und ID.5 waren es je nach Motorisierung 4.500, 5.500 oder 6.000 Euro – jetzt werden all diese Modelle einheitlich um 4.000 Euro rabattiert. Die Aktion ist bis zum 31. März befristet, vergangenes Jahr hat VW seine Rabattaktionen aber mehrfach verlängert und angepasst.

Auch beim ID.7 ändert sich der Nachlass: Hier wurden bisher bei der Limousine als auch dem Tourer nur die „Pro“-Modelle mit 5.000 Euro rabattiert, beim Pro S und GTX waren es 6.000 Euro. Hier gibt es 2026 in der neuen „ID.-Kaufprämie“ unabhängig von der Variante 5.000 Euro Nachlass auf den Listenpreis. Alle Rabatte und Preise finden Sie in dieser Übersicht:

ModellListenpreisRabattAktionspreis
ID.3 Pure33.330 €4.000 €29.330 €
ID.3 Pro36.425 €4.000 €32.425 €
ID.3 Pro S44.025 €4.000 €40.025 €
ID.3 GTX47.225 €4.000 €43.225 €
ID.4 Pure40.335 €4.000 €36.335 €
ID.4 Pro46.335 €4.000 €42.335 €
ID.4 GTX53.255 €4.000 €49.225 €
ID.5 Pure42.970 €4.000 €38.970 €
ID.5 Pro48.970 €4.000 €44.970 €
ID.5 GTX56.455 €4.000 €52.455 €
ID.7 Pro54.105 €5.000 €49.105 €
ID.7 Pro S59.095 €5.000 €54.095 €
ID.7 GTX63.265 €5.000 €58.265 €
ID.7 Tourer Pro54.905 €5.000 €49.905 €
ID.7 Tourer Pro S59.895 €5.000 €54.905 €
ID.7 Tourer GTX64.065 €5.000 €59.065 €

Beim ID.3 hat die um 500 Euro erhöhte Kaufprämie nicht nur zur Folge, dass der Basispreis vor Kunde mit 29.330 Euro nochmals niedriger ausfällt als die bisherigen 29.830 Euro. Mit der Rabattaktion wird der ID.3 Pure (52 kWh und 388 km nach WLTP) sogar günstiger als ein VW Golf, der als 1,5-Liter-Benziner in der Grundausstattung mit 29.395 Euro in der Liste steht. Die Differenz beträgt zwar nur 65 Euro und das auch lediglich im Rahmen einer Rabattaktion. Dennoch zeigt es, dass sich Verbrenner und Elektroautos preislich weiter annähern.

Beim ID.7 ist mit 5.000 Euro zwar der Rabatt höher und sowohl die Limousine als auch der Tourer kommen damit im Grundpreis auf unter 50.000 Euro. Der Abstand zum Verbrenner-Pendant Passat (inzwischen nur noch als Variant erhältlich) ist hier mit 7.365 Euro zum ID.7 Tourer noch deutlich größer. Beim Passat gibt es für diesen Preis aber wie im Golf nur einen 1,5-Liter-Benziner mit 110 kW Leistung, der Basis-Diesel (ab 44.365 Euro) muss sogar nur mit 90 kW auskommen. Den ID.7 Pro gibt es hingegen erst ab 210 kW Leistung mit der 77-kWh-Batterie, ist also ein ungleich stärkeres und anders ausgestattetes Auto. Eine „Pure“-Version mit kleinerer Batterie gibt es beim ID.7 nicht.

VW ist übrigens nicht der einzige Hersteller, der mit einer Rabattaktion ins neue Jahr startet. Bei Dacia gibt es 5.000 Euro auf den Spring Electric, womit der Elektro-Dacia für Privatkunden schon ab 11.900 Euro erhältlich ist.

auto-motor-und-sport.de, volkswagen.de

23 Kommentare

zu „VW bietet bis zu 5.000 Euro „ID.-Kaufprämie““
Carsten M.
07.01.2026 um 18:43
7 Jahre Garantie wären glaubwürdiger als jede Kaufprämien-Verarsche für „Premium“-Autos.
Gasthier
07.01.2026 um 21:52
5 Jahre gibt es ja, dürfte wohl für die Meisten ausreichen. Und ja, es ist eine Garantieverlängerung, aber die kann man nutzen. Andere Autos verkaufen sich gar nicht mit 2 Jahren Garantie, VW kann für mehr Geld verlangen und verkauft sich trotzdem. M
Peter
08.01.2026 um 08:47
Von den 5 Jahren sind aber nur die ersten zwei im Preis inbegriffen. Die kostenpflichtige Garantieerweiterung um zusätzliche 3 Jahre würde sich deutlich im Preis widerspiegeln.
Josef
08.01.2026 um 11:27
Hmm, kaufe nie neu, sondern Werksdienstwagen, die in der Regel nicht länger als 6 bis 9 Monate auf VW zugelassen waren...die haben alle 5 Jahre...und teilweise länger Garantie (wie mein ID7 den ich gerade beim VW Händler gekauft habe...bis 2032). Wer neu kauft, ist selbst Schuld...und das nicht nur wegen der Garantie, die bei den "Gebrauchten" immer viel besser ist.
Maik
08.01.2026 um 13:18
Und wo bekommt man die?
Peter
08.01.2026 um 12:08
Ich habe auch nicht neu gekauft, sondern einen ID.3 von Mitte 2024, der ein Jahr lang unterwegs war, bevor ich ihn gekauft hab. Garantie bis Mitte 2026 und kann freiwillig aber kostenpflichtig für 12-36 Monate verlängert werden.Wenn bei dir 5 Jahre Herstellergarantie gilt, wurde die halt schon beim Erstkauf als Option von 2 auf 5 Jahre verlängert. Das ist dann in deinem Gebrauchtwagenkauf eingepreist. Geschenkt für 5 Jahre gibt es die nicht, sondern maximal 2 Jahre (außer HV-Batterie = 7 Jahre /160.00 km).
Marc Jesse
07.01.2026 um 21:36
Kommt denn dann noch die Elektrofahrzeug Prämie vom Staat dazu?
Dirk
08.01.2026 um 11:31
Ja, die kommt noch dazu
Beta
07.01.2026 um 23:13
Nein.
Markus
07.01.2026 um 21:59
Was für eine Kundenverarsche Pramie ist nur beim Kauf gültig!Und nicht beim Leasing! Augenwischerei ...
Maik
08.01.2026 um 06:43
Es nennt sich nicht umsonst KAUFprämie.
H.Ebel
08.01.2026 um 08:26
Ich habe den Eindruck, dass unsere Autohersteller mit nach ihrer Ansicht nach hohen Rabatten den Umsatz ankurbeln können. Wer ausschließlich ein deutsches Auto kaufen will, für den mag das ja attraktiv sein. Wer aber eher auf ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis achten muss (die meisten?), findet diese Autos eher bei den chinesischen oder südkoreanischen Herstellern, die zusätzlich mit einer ordentlichen Serienaustattung Punkten können. Das kommt ja bei den deutschen Autos alles noch oben drauf. Nein, so wird das nichts.
tuxcad
08.01.2026 um 12:00
Korrekt. Ein Schein-Rabatt der nur bei Barkauf gilt soll nur anlocken - im Autohaus werden die Kunden dann vom Verkäufer mit angeblich günstigen Leasing- oder Kreditangeboten (für die kein Rabatt gilt) in die Falle gelockt und für Ausstattung die anderswo inkludiert ist dürfen sie drauf zahlen.
Daniel
08.01.2026 um 10:04
Also die Preise der Koreaner unterscheiden sich jetzt nicht fundamental von denen von VW. Ja, Kia gibt 7 Jahre Garantie, aber es gibt genügend Berichte, was die d Wert ist. Darüber hinaus sind die Assistenten bei VW denen von Kia um einiges voraus. Auch bei Wartung und Ersatzteilen langen die Koreaner nicht weniger zu als VW.
Steven B.
08.01.2026 um 08:48
Ich glaube nicht wirklich, dass jeder zugreifen würde, weil der Preis stimmt, aber das Auto von Hersteller X oder Y kommt. Preis/Leistung ist sicher von Vorteil aber im Verhältnis zwischen europäischen Marken, also Erfahrungen mit den Händler/Lieferant und dort greift man zu. Man mag immer wieder gerne das Haar in der Suppe suchen, aber die Aktion von VW ist schon ziemlich fair und Kundenorientiert. Wo bekommt man bei einem deutschen Hersteller eine Elektroauto für unter 30k in der Kompaktklasse? Als Daily ist der ID.3 schon ein Schnäppchen. Selbst für Familys den ID.7 für unter 50k ist ordentlich und die Erfahrungen zu dem Fahrzeug sagen auch aus, dass dies in Preis und Leistung jeden anderen Hersteller in nichts nachsteht.
DG
08.01.2026 um 08:52
Interessanter Einblick - Inhaltlich hätte der Artikel durch eine tiefergehende Analyse der strategischen Treiber mehr Tiefgang gewonnen. Insbesondere der Druck durch CO2-Flottenziele (Non-Compliance-Strafzahlungen), aktuelle Werksauslastungen sowie der reale E-Auto-Anteil am Absatz sind hierbei entscheidende Faktoren. Über die reine Preisparität hinaus sind vor allem die Kosten- und Margenparität zwischen Verbrenner (ICE) und Elektrofahrzeug (BEV) die zentrale Herausforderung für westliche OEMs. Diese wird voraussichtlich erst in den kommenden Jahren primär durch sinkende Batteriekosten und den verstärkten Einsatz von LFP-Zellen erreicht. Erst dann lassen sich bei Preisparität im BEV auch vergleichbare Renditen wie mit ICEs erzielen.
DG
08.01.2026 um 09:15
Zur Einordnung ein paar zusätzliche Infos zu den Treibern der Rabatte: Insbesondere der Druck durch CO2-Flottenziele (Non-Compliance-Strafzahlungen), aktuelle Werksauslastungen sowie der reale E-Auto-Anteil am Absatz sind hierbei entscheidende Faktoren. Die CO2 Ziele wurden durch die neue EU-Durchschnittsregelung (2025–2027) zwar zeitlich entzerrt, erfordern aber dennoch einen deutlich höheren BEV-Anteil, da sonst Strafzahlungen in Milliardenhöhe drohen. Über die reine Preisparität hinaus ist vor allem das Erreichen von Kosten- und Margenparität zwischen ICE und BEV die zentrale Herausforderung für westliche OEMs. Diese kann voraussichtlich erst in den kommenden Jahren durch weiter sinkende Batteriekosten und den verstärkten Einsatz von LFP-Zellchemie erreicht werden. Erst dann lassen sich bei Preisparität im BEV auch vergleichbare Renditen wie im ICE. erzielen.
erFahrer
08.01.2026 um 10:08
Ein gutes Signal - trotz der beachtlichen Verkaufsmengen in 2025. Ob hier die allgemeine Verunsicherung vieler Bürger (angebl. Krisen wohin man sieht) auch der Wahl zu Marke VW in die Hände spielt. (Dieselskandal u.v.a.m. scheinen vergessen). Es wird dieses Unternehmen gewählt, obwohl schwächeres Preis/Leistungsverhältnis als Wettbewerb , weil es tief mit der nationalen Identität seit 100 Jahren gesellschaftlich tief verankert ist. Noch mehr gilt dies für Benzin und Diesel - wie sonst ist es erklärlich dass nur jeder 5te in 2025 ein BEV wählt? Es hilft jedoch auch den Preis der anderen Hersteller ein klein wenig in Zaum zu halten, angesichts der Flottengrenzwerte, die außer für TESLA und neue asiatische Marken, für den Entablierten gelten.
Volker Jaschke
08.01.2026 um 10:27
Ein ID.7 Pure hätte einen Einstiegslistempreis unter 50k und für viele Familien sicher sehr attraktiv. Schade dass da nichts angekündigt ist.
Maik
08.01.2026 um 13:23
Den ID7 Pro bekommst du doch schon für ca. 43000€ über Vermittler wie APL.
T. Pietsch
08.01.2026 um 11:10
Das ist dochgut. Unabhängig jetzt von Marken allgemein. Wenn dadurch mehr E Autos auf die Strasse kommen so what. Kann natürlich auch dazu beitragen das die Kunden dann doch lieber einen z.b. ID3 nehmen statt den kleineren. Bei dem Preis.
tuxcad
08.01.2026 um 11:57
Interessant, während ich vom Zeekr - Mitarbeiter gesagt bekomme, dass diese gerade vom Kundenansturm überrannt werden und (spürbar) nicht mit dem Bearbeiten der Bestellungen hinterher kommen, muss VW Rabatte geben...... Die Gründe werden vielschichtig sein und nicht zuletzt auch an zu unattraktiver Ausstattung bei zu hohem Grundpreis liegen.
e-Car-Fan und TESLA-Fahrer
08.01.2026 um 15:24
hmm - 5.000 € "ID.-Kaufprämie" - das ist immerhin besser, als den Preis um 5.000 € zu senken. Sobald die beschlossene E-Auto Kaufprämie (noch nicht im operativen Antrags-/Zuschussverfahren verfügbar) tatsächlich beantragt werden kann, werden die Kaufprämien "zufällig" auslaufen - was dann offiziell mit "erschöpften Mitteln" oder "erfolgreichem Abschluss der ID-Kaufprämien-Aktion" begründet werden wird. Für mich nicht verwunderlich, wenn ich in manchen Kommentaren "verars...e" lese.

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