Direct Payment Terminal von Smatrics ab sofort eichrechtskonform

Smatrics hat für seine Direct-Payment-Terminal-Lösung eine Baumusterprüfbescheinigung erhalten und erfüllt damit offiziell die deutschen Eichrechtsvorgaben. Der besondere Mehrwert der Smatrics-Lösung soll im Zusammenspiel von Hardware, Payment und Software liegen.

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Bild: Smatrics

In Deutschland ist die eichrechtskonforme Ausgestaltung von Lade- und Zahlungssystemen gesetzlich vorgeschrieben. Viele Ladeinfrastrukturbetreiber arbeiten dazu mit Drittanbietern, Schnittstellen oder separaten Payment-Systemen. Dabei bleiben laut den Österreichern „integrierte, unkomplizierte Lösungen“ auf der Strecke.

Das Ladeinfrastruktur-Unternehmen verfolge daher einen anderen Ansatz: „Als eine der wenigen Lösungen am Markt sind sie sowohl eichrechtskonform als auch vollständig in die Smatrics Systemwelt integriert“, heißt es. „Unser USP ist klar: alles aus einer Hand. Unsere Kund:innen brauchen kein Drittsystem, keine Middleware und keine Abstimmungen mit weiteren Partnern. Hardware, Payment, Abrechnung und Tarifsteuerung greifen bei uns nahtlos ineinander“, erklärt Hauke Hinrichs, CEO von Smatrics.

Der besondere Mehrwert soll eigenen Angaben zufolge im Zusammenspiel von Hardware, Payment und Software liegen – insbesondere mit „charVIS Business“, der zentralen Ladestations- und Ladekartenmanagementsoftware von Smatrics für Betreiber und Stationseigentümer. Ein zentraler Vorteil soll sein, dass die Tarife für das Direct Payment direkt in der Software definiert und verwaltet werden können, ohne eine separate Payment-Plattform zu benötigen, doppelte Datenpflege betreiben zu müssen oder Systembrüche zu erhalten.

Die Eichrechtskonformität umfasst aber nicht nur das reine Bezahl-Terminal, sondern auch die vollständige Nachvollziehbarkeit auf der Rechnung. „Wir setzen auf Vertrauen per Knopfdruck: Nachhaltige Mobilität bedeutet Sicherheit und Transparenz für alle Nutzer:innen – von E-Mobilitäts-Profis bis hin zu Gelegenheits- oder Erstladern. Mit der Eichrechtskonformität unserer Terminals gibt es kein Black-Box-Laden oder Überraschungen nach dem Bezahlen“, so Hauke Hinrichs.

Präsentiert hatte Smatrics die Hardware-unabhängige Lösung bereits im Sommer 2024 auf der Power2Drive. Das Terminal kann demnach bei allen AC- und DC-Ladestationen zum Einsatz kommen. Auch der Einbau ist variabel: Die Terminals können – in der Ladestation direkt verbaut oder als eigene Stele – auch mehrere Ladesäulen unterschiedlicher Art ansteuern. Zudem ist es möglich, über die Cloud die Tarife für verschiedene Standorte und Ladensäulen zentral zu steuern und individuell anzupassen. Für Drittkunden bietet Smatrics auch eine White-Label-Lösung an, mit der die Terminals in das Erscheinungsbild des jeweiligen Betreibers integriert werden können.

Gemäß der AFIR-Verordnung hat die Tochtergesellschaft Smatrics EnBW bereits 2025 alle eigenen Ultraschnellladestationen mit Direct Payment Terminals ausgestattet. Mit Anfang 2026 folgt nun der nächste Schritt: die Eichrechtszertifizierung der DPT-Lösung. In Deutschland ist diese Zertifizierung bereits verpflichtend, in Österreich allerdings noch nicht.

smatrics.com, smatrics.com

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