Schaeffler weitet Reparaturlösungen für E-Achsen aus
Mit den neuen Reparaturlösungen will Schaeffler Werkstätten sicher durch die technischen Anforderungen der E-Mobilität führen. Sie decken eine Vielzahl gängiger E-Fahrzeugplattformen ab und bündeln alle für die Reparatur erforderlichen Komponenten in einem Kit inklusive eines klar strukturierten Reparaturleitfadens. Konkret sind die Reparaturkits für den Hyundai Ioniq AE-EV, den Volkswagen eGolf VII und eUp, BMW i3 und Nissan Leaf verfügbar.
„Die Reparatur elektrischer Antriebssysteme wird im Ersatzteilmarkt zu einem Erfolgsfaktor“, sagt Stephan Niese, Director Global Product Management E-Mobility bei Schaeffler Vehicle Lifetime Solutions. „Wir machen sie für Werkstätten beherrschbar und wirtschaftlich. Mit den richtigen Komponenten, Werkzeugen und Schulungen können Werkstätten E-Achsen professionell und sicher instand setzen.“
Werkstätten sollen von einer breiten Auswahl fahrzeugspezifischer Reparatursysteme sowie einer wirtschaftlichen und nachhaltigen Alternative zum Austausch kompletter E-Achsen profitieren. Für die fachgerechte Instandsetzung von elektrischen Antriebseinheiten lassen sich alle E-Axle RepSystem-M mit dem von Schaeffler entwickelten E-Axle Repair Tool durchführen. Das Spezialwerkzeug ermöglicht die sichere und berührungsfreie Demontage und Montage von Rotor und Stator und stellt sicher, dass die Komponenten exakt positioniert werden. Das ist besonders wichtig, damit kein Abrieb entsteht, der wiederum zu einem Motorschaden führen kann.
Parallel baut Schaeffler Vehicle Lifetime Solutions auch das Angebot seiner digitalen Trainingsangebote und Reparaturinformationen unter der Servicemarke REPXPERT weiter aus. Ziel ist es, Werkstätten das technologische Know-how rund um das Thema E-Mobilität zu vermitteln und sie zu befähigen, moderne elektrische Antriebssysteme sicher, effizient und eigenständig zu reparieren.
Update vom 24. Februar 2026
Das E-Axle RepSystem-G und E-Axle RepSystem-M von Schaeffler sind jetzt auch für die EMR3-Achse in Stellantis-Fahrzeugen wie dem Opel Mokka oder Peugeot 208e verfügbar. Besagte EMR3-Achse stammt von Vitesco, das 2024 von Schaeffler übernommen wurde. Mit den Kits können Werkstätten die Getriebeeinheit und den elektrischen Motor der EMR3-Achse reparieren. Schaeffler-Manager Stephan Niese erläutert: „Die EMR3 ist seit 2019 in Fahrzeugen von Stellantis vertreten – die entsprechenden Autos haben die Garantiezeit meist hinter sich und werden zunehmend in freien Werkstätten vorstellig. Mit unseren Lösungen können diese Werkstätten defekte E-Achsen nun reparieren, statt sie komplett tauschen zu müssen.“
Komplett neu ist wiederum das E-Axle PEU Kit. PEU steht dabei für Power Electronics Unit, und somit die Leistungselektronik, die für die Umwandlung und Steuerung der elektrischen Energie verantwortlich ist. Damit können zum Beispiel durch Marderbisse beschädigte Zuleitungen der PEU repariert werden, um sie wieder zum Laufen zu bringen.
schaeffler.de, schaeffler.de (Update)





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