Linz nimmt erste Batterie-elektrische Busse in Betrieb
Nachdem bereits im April der erste MAN-Elektrobus in Linz in Empfang genommen wurde, sind nun alle vier bestellten Fahrzeuge beim ÖPNV-Unternehmen Linz AG angekommen und im Linienbetrieb im Einsatz. Details zur genauen Konfiguration aus E-Mobilitätssicht nennt das Unternehmen nicht.
Die vier E-Solobusse ersetzen die bisherigen Fahrzeuge auf der Linie 26. Diese verbindet St. Margarethen mit dem Stadion. Auf einer Streckenlänge von knapp acht Kilometern werden 16 Haltestellen im 30-Minuten-Takt bedient. Laut Linz AG eignet sich die Linie vor allem wegen ihrer Topografie und des hohen Innenstadtanteils für den vollelektrischen Betrieb.
Für den Betrieb der neuen Elektrobusse hat die Linz AG vier Ladestationen errichtet. Drei davon befinden sich in der Busgarage, eine weitere im Außenbereich des Busterminals beim Linz-AG-Center. Nähere Angaben zur Ladeleistung oder zum Betriebskonzept macht das Unternehmen nicht.
Gefördert wurde das Vorhaben vom österreichischen Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur über das EBIN-Programm für emissionsfreie Busse und Infrastruktur. „Als innovativer Mobilitätsanbieter sind wir offen für neue Technologien. Die vier vollelektrischen Autobusse auf der Linie 26 sind ein modernes und qualitativ hochwertiges Mobilitätsangebot für unsere Fahrgäste. Ein besonderer Dank gilt dabei der EBIN-Förderstelle des Bundes“, sagt Jutta Rinner, Vorstandsdirektorin für das Verkehrsressort bei der Linz AG. Zur Höhe der Investitionssumme und der Förderung macht das Unternehmen keine Angaben.
Mit den neuen Fahrzeugen ergänzt die Linz AG ihren bereits teilweise elektrifizierten Fuhrpark. Neben Straßenbahnen und den vollelektrischen 24-Meter-Oberleitungsbussen waren bislang auch Hybridbusse im Einsatz. Die Batterie-elektrischen Solobusse stellen nun den nächsten Elektrifizierungsschritt im Fuhrpark der Linz AG dar.





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