Österreich: E-Auto-Neuzulassungen steigen weiter
Damit liegt der E-Auto-Anteil zwar leicht unter den 21,3 Prozent aus dem Gesamtjahr 2025, aber deutlich über dem, was Statistik Austria für den Januar 2025 ermittelt hatte. Denn damals haben 3.823 E-Autos bei 20.454 Neuzulassungen noch 18,7 Prozent Marktanteil ausgemacht. Während die E-Auto-Neuzulassungen um 23,0 Prozent zugelegt haben, lag der Gesamtmarkt im Januar 2026 12,1 Prozent über dem Vorjahreswert.
„Der heimische Automarkt ist mit einem deutlichen Zulassungsplus ins neue Jahr gestartet“, sagt auch Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria. „Am gefragtesten waren erneut Benzin-Hybride. Allein im Jänner wurden 8.275 neue Pkw mit Benzin-Hybridantrieb zugelassen, um 46,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.“
Damit haben die Benzin-Hybride noch stärker zugelegt als die rein Batterie-elektrischen Autos. Innerhalb der Hybride unterscheidet Statistik Austria aber nicht mehr zwischen den Elektrifizierungsgraden. Es ist also keine Aussage dazu möglich, wie viele Mildhybride, Vollhybride und Plug-in-Hybride zugelassen wurden. Dafür wird beim Verbrenner-Part der Hybride unterschieden: Die Diesel-Hybride lagen im Januar 2026 mit 959 Neuzulassungen 30,8 Prozent unter dem Vorjahr.
Bei den „anderen alternativen Antrieben“ hat Statistik Austria im Januar keine einzige Neuzulassung verzeichnet. Somit hatten 13.936 oder 60,8 Prozent aller Neuzulassungen einen alternativen Antrieb, die reinen Verbrenner kamen auf 39,2 Prozent. Dabei haben die Benziner um 3,3 Prozent auf 6.718 Fahrzeuge leicht zugelegt, während die Diesel mit -26,0 Prozent und 2.275 Fahrzeugen deutlich unter dem Vorjahr lagen.
Nach den rein elektrischen Modellen schlüsselt Statistik Austria wie gehabt nicht auf, nennt aber die Top-5-Elektroauto-Marken. Das waren im Januar Skoda mit 13,0 Prozent aller E-Autos an der Spitze, gefolgt von Tesla (11,9 %), BYD (9,7 %), VW (9,5 %) und BMW (7,3 %).
statistik.at (PDF)





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