Orlen errichtet Ladepunkte an bis zu 26 Famila- und Markant-Filialen

Die polnische Tankstellenkette Orlen geht eine Partnerschaft mit dem Handelsunternehmen Bartels-Langness-Gruppe (Bela) ein. Ziel: Schnellladestationen auf die Parkflächen von bis zu 26 Filialen der Ketten Famila und Markant zu bringen. Exkusiv ist die Partnerschaft aber nicht.

Orlen charge ladestation
Bild: Orlen

Vielmehr stellt sich Bartels-Langness bei der Ladeinfrastruktur breit auf – und hatte zuvor bereits Partnerschaften mit den CPOs LichtBlick eMobility, EWEGo/Hochtief sowie Eliso bekanntgegeben, wobei die letzten beiden Anbieter auf Famila-Parkplätzen Ladeparks im Rahmen des Deutschlandnetzes errichten und betreiben.

Generell stellt Bartels-Langness in Aussicht, dass bis Ende 2026 mindestens 78 Standorte über moderne und leistungsstarke E-Ladestationen verfügen sollen. Weitere 36 sollen 2027 folgen. Von den neuen Ladeparks sollen in Summe 45 Standorte fürs Deutschlandnetz entstehen und der größere Rest in Eigenregie mit Kooperationspartnern.

Einer dieser weiteren Kooperationspartner ist Orlen, ein polnischer Mineralölkonzern, der in Deutschland über 600 Tankstellen unter den Namen Orlen und Star betreibt. Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit mit Bartels-Langness sollen an bis zu 26 Famila- und Markant-Märkten in Norddeutschland rund 160 neue Ladepunkte unter Marke Orlen Charge entstehen. Diese sollen eine Ladeleistung von bis zu 400 kW bieten und bis Ende 2026 in Betrieb genommen werden.

„Durch den gezielten Ausbau unseres Schnellladenetzes an hochfrequentierten Einzelhandelsstandorten stärken wir unsere Position als Anbieter alltagsnaher Ladeinfrastruktur und schaffen Mehrwerte für Handel und Kundschaft. So integrieren wir Elektromobilität sinnvoll in bestehende Verbraucherroutinen und fördern gleichzeitig die Mobilitätswende“, sagt Dennis Kulbach, COO von Orlen in Deutschland.

„Mit der Ausstattung, der Lage und der Kundenfrequenz bieten die großzügigen Stellplatzanlagen von Famila und Markant optimale Voraussetzungen, um die Ladeinfrastruktur auch für unsere Kundschaft bedarfsgerecht und nutzerfreundlich zu ergänzen“, sagt Famila- und Markant-Geschäftsführer Christian Lahrtz. „Wir freuen uns, mit dem Ausbau der Lademöglichkeiten an unseren Standorten einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten.“  

Orlen plant, dank Partnerschaften wie dieser in Deutschland bis Ende 2030 an 220 Standorten insgesamt 1.150 Schnellladepunkte anzubieten. Auch in seinem Heimatmarkt Polen, in Tschechien und in weiteren Ländern betreibt Orlen Ladeinfrastruktur.

orlen-deutschland.de, bela.de

3 Kommentare

zu „Orlen errichtet Ladepunkte an bis zu 26 Famila- und Markant-Filialen“
UliM
05.03.2026 um 18:41
Als ich die erste Orlen-Ladesäule in Zella-Mehlis sah, versuchte ich die Ladepreise zu ergründen. Keine Chance! Ein Anruf dort war zwar freundlich, aber man konnte mir nix dazu sagen. Auch kürzliche Recherchen ergaben nichts. Soll der Kunde nur ad hoc in die Falle gehen?
Hardy
06.03.2026 um 09:20
Chargeprize meldet als günstigsten Anbieter EWE Go im Roaming mit 62 ct/kWh. Geschäftsmodell: Wegelagerei für Privatkunden und Melken von Business-Kaspern.
Roland Frank
06.03.2026 um 09:33
Orlen eröffnet in Deutschland Ladestation. Warum nicht in Polen. In Wolsztyn (in Polen) gibt es im Umkreis von 40 km keine DC Station. Ein Armutszeugnis. Bekomme ich eine Antwort von Orlen?

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