Eliso baut Deutschlandnetz-Standorte an Famila-Filialen
Als erster Standort der Zusammenarbeit gingen acht Schnellladepunkte bei Famila in Celle ans Netz – mit direkter Anbindung an die Bundestraße B3 und nur wenige Minuten vom Celler Stadtzentrum entfernt, wie Eliso mitteilt. Dabei handelt es sich um vier Hypercharger HYC400 von Alpitronic, die pro Ladepunkt die im Deutschlandnetz vorgesehenen 200 kW Leistung bieten können. Lädt nur ein Elektroauto an einer Säule, sind sogar bis zu 400 kW möglich – sofern das Fahrzeug diese Leistung unterstützt.
Die neuen Ladestationen sind mit Kreditkartenterminals ausgestattet und ermöglichen auch das kontaktlose Bezahlen per Smartphone. „Aktuell zu einem Ad-hoc-Ladetarif von 0,49 €/kWh“, wie Eliso schreibt. Zudem lässt sich der Ladevorgang einfach und unkompliziert durchführen, dafür sorgt ein integriertes Kabelmanagement an der Station.
Der Ladepark auf dem Parkplatz der Famila-Filiale in Celle ist bereits in Betrieb, die anderen Standorte stehen aber auch schon fest. Dabei handelt es sich um Stade, Buchholz in der Nordheide, Bergen auf Rügen, Ribnitz-Damgarten und Teterow.
Bei diesen Städten können Kenner der Handelsbranche bereits darauf schließen, dass Eliso eine Partnerschaft mit Famila-Nordost geschlossen hat. Famila-Nordost betreibt 92 Warenhäuser in Norddeutschland, die Lebensmittel und Haushaltswaren vertreiben. Ebenfalls bekannt ist die Kette Famila-Nordwest mit Sitz in Oldenburg, die zur Bünting-Gruppe gehört – und bei der Ladeinfrastruktur eine Partnerschaft mit Vattenfall betreibt. Famila-Nordost hingegen arbeitet auch mit LichtBlick und dem Deutschlandnetz-Duo EWE Go und Hochtief zusammen – etwa in Heide.
„Elektromobilität wird dann selbstverständlich, wenn Laden kein zusätzlicher Programmpunkt mehr ist, sondern nebenbei passiert. Genau das ist unser Anspruch: leistungsstarke und zuverlässige Schnellladeinfrastruktur dorthin zu bringen, wo Menschen ihren Alltag leben“, sagt Eliso-CEO Niels Christ. „Mit Famila gewinnen wir einen Standortpartner, der tief in Norddeutschland verwurzelt ist und verdichten so unser Ladenetz genau dort, wo es gebraucht wird. Gleichzeitig unterstützen wir den Einzelhändler bei der Standortsichtbarkeit.“
Zu Jahresbeginn hat Eliso schon fünf Standorte aus dem Deutschlandnetz in Betrieb genommen – mit insgesamt 32 Ladepunkten. Eliso hat zwar nicht unmittelbar den Zuschlag für eines der Regionallose im Deutschlandnetz erhalten, das Mutterunternehmen Vinci Concessions hingegen schon – unter dem Anbieternamen Via Deutschlandnetz, hinter dem die Vinci Concessions Deutschland GmbH steht. So hat sich das Unternehmen drei Regionallose mit 110 Standorten und über 800 Ladepunkten gesichert. Der erste davon ging im Mai 2025 ans Netz. Und als Tochterunternehmen von Vinci Concessions ist Eliso Teil der Deutschlandnetz-Initiative.
Quelle: Info per E-Mail





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