Fünf neue Deutschlandnetz-Standorte von Eliso am Netz
Die neuen Ladeparks befinden sich in Bebra (Hessen), Chemnitz (Sachsen), Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern), Havelberg (Sachsen-Anhalt) und Senftenberg (Brandenburg). Dort stehen bis zu 400 kW pro Ladepunkt zur Verfügung, um die Vorgabe des Deutschlandnetzes von mindestens 200 kW pro Ladepunkt zu erfüllen – sind beide Ladepunkte einer Säule belegt, wird die Leistung aufgeteilt.
Eliso hat zwar nicht unmittelbar den Zuschlag für eines der Regionallose im Deutschlandnetz erhalten, das Mutterunternehmen Vinci Concessions hingegen schon – unter dem Anbietername Via Deutschlandnetz, hinter dem die Vinci Concessions Deutschland GmbH steht. So hat sich das Unternehmen drei Regionallose mit 110 Standorten und über 800 Ladepunkten gesichert. Der erste davon ging im Mai 2025 ans Netz. „Als Tochterunternehmen von Vinci Concessions ist Eliso Teil der Deutschlandnetz-Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und realisiert im Rahmen der Ausschreibung zahlreiche Standorte in Nord-, Ost- und Mitteldeutschland“, teilt das Unternehmen mit.
Die fünf neuen Standorte wurden „gezielt an innerstädtischen Lagen, frequenzstarken Einzelhandelsstandorten sowie in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen realisiert“, wie es heißt. Sie sollen auch „kurze Wege sowie hohe Sichtbarkeit im Alltag“ bieten. Der Ladepark in Havelberg (Sachsen-Anhalt) befindet sich etwa auf einem Parkplatz an der Uferstraße direkt an der Havel, fußläufig zur historischen Stadtinsel.
„Ob Elektromobilität im Alltag ankommt, entscheidet sich nicht in Konzepten, sondern an der Ladesäule im Stadtraum“, sagt Niels Christ, CEO von Eliso. „Smart Cities brauchen Ladeinfrastruktur dort, wo sich das Leben abspielt.“
Ob die Elektromobilität im Alltag ankommt, hängt aber auch von den Preisen pro Kilowattstunde an den öffentlichen Ladepunkten ab. Hier ist aber bei Eliso keine pauschale Aussage möglich. „Aktuell finden Sie unsere Ad-hoc-Ladetarife auf den Stations-Displays vor Ort. Da uns Transparenz sehr wichtig ist, werden wir die Ladetarife in Zukunft auch auf unserer Webseite einsehbar machen“, schreibt das Unternehmen auf der Website, nennt aber dort noch keine Preise. „Unsere Ad-hoc-Preise unterscheiden sich in unserem gesamten Ladenetz, auch im Deutschlandnetz, je nach Standort. Unsere Preisgestaltung orientiert sich dabei an der Attraktivität des Standorts selbst, den je Netzbetreiber unterschiedlich erhobenen Netzentgelten, an unserem hohen Servicestandard und selbstverständlich an der Ladegeschwindigkeit.“
Das Unternehmen spielt in der Mitteilung auch auf die angekündigte Förderung der Bundesregierung für den Kauf von Elektroautos an. Die Förderung lenke „den Blick erneut auf eine zentrale Voraussetzung für den Markterfolg der Elektromobilität: eine leistungsfähige und verlässliche Ladeinfrastruktur. Mit steigender Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wächst zugleich die Bedeutung öffentlich zugänglicher Schnellladeangebote, die das spontane Laden und die alltagstaugliche Mobilität ermöglichen.“
Quelle: Info per E-Mail





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