Dacia streicht Einstiegsvariante des Spring vorerst aus dem Angebot

Die Einstiegsvariante des Dacia Spring für 16.900 Euro ist derzeit nicht mehr bestellbar. Als Grund nennt der Hersteller die hohe Nachfrage. Zuletzt sank der Preis für den Spring Essential Electric 70 dank eines Nachlasses von 5.000 Euro auf 11.900 Euro. Aktuell beginnt das Angebot beim Spring erst bei 18.700 Euro Listenpreis. Zugleich hat Dacia den Herstellerrabatt auf 3.000 Euro reduziert.

Dacia spring
Bild: Dacia

Anfang Oktober hatte die rumänische Renault-Marke ein technisches Upgrade für ihr derzeit einziges Elektromodell vorgestellt. Der in China gebaute Spring erhielt in diesem Zuge als erstes Auto in der ganzen Renault-Gruppe einen LFP-Akku und stärkere Elektromotoren. Bei dem umfangreichen Facelift im Frühjahr 2024 wurde zwar die Optik stark verändert, die Technik blieb aber weitestgehend unangetastet.

Mit dem im Oktober vorgestellten und seit Ende Dezember bestellbaren Technik-Upgrade legte der Spring vor allem bei der Beschleunigung zu. Dacia musterte die bisherigen Motoren mit 33 beziehungsweise 48 kW aus und ersetzte diese durch zwei neue Aggregate mit 52 und 75 kW. In der Ausstattungsvariante „Essential“ gab es den überarbeiteten Spring mit dem 52-kW-Antrieb zuletzt bereits ab 16.900 Euro.

Neben der staatlichen Förderung für Elektroautos spendiert Dacia, wie auch viele andere Hersteller (hier unsere große Übersicht), einen Rabatt auf seinen E-Kleinstwagen. Mit dem Anfang Januar dieses Jahres eingeführten Nachlass in Höhe von 5.000 Euro konnte der Dacia Spring Essential Electric 70 somit bereits ab 11.900 Euro bestellt werden. Das Angebot von Dacia galt für Kauf-, Finanzierungs- und Leasingverträge von Spring-Neuwagen bis zum 28. Februar 2026, wenn auch nur für Privatkunden.

Doch bereits vor dem Ende des Rabattzeitraumes schloss Dacia die Bestellbücher für die Einstiegsvariante „Essential“. Gegenüber der „Auto Bild“ erklärte ein Dacia-Sprecher: „Es gab eine beeindruckende Nachfrage, die Händler wurden mit Anfragen überrannt. Die Basisversion ist daher bis auf Weiteres nicht verfügbar.“ Wann diese Variante wieder bestellbar sein wird, bleibt unklar. „Wir arbeiten daran und wissen, wie wichtig das Modell unseren Käufern ist. Ein genauer Zeitpunkt für die Lieferbarkeit ist leider aktuell nicht absehbar“, so der Sprecher.

Somit kann der Dacia Spring derzeit nur in der Ausstattungslinie „Expression“ mit dem 52-kW-Antrieb ab 18.700 Euro bestellt werden, die Ausstattungsvariante „Extreme“ mit dem 75-kW-Antrieb beginnt bei 19.700 Euro. Den Herstellerrabatt von 5.000 Euro gibt es auf die beiden Varianten aber nicht mehr. „Das Bonus-Kontingent ist erschöpft, das Basismodell Essential aktuell ausverkauft. Wir haben die Herstellerprämie angepasst, was wir uns auch bei Bekanntgabe des Rabatts am 6. Januar 2026 vorbehalten haben“, heißt es.

Bedeutet: Der Nachlass von 5.000 Euro wurde auf 2.500 Euro für den Barkauf und 3.000 Euro bei Leasing oder Finanzierung eines Spring-Neuwagens reduziert. Das Angebot gilt sowohl für Privat- als auch für Kleingewerbekunden und kann noch bis zum 31.03.2026 in Anspruch genommen werden. Und: „Der Elektrobonus von Dacia ist unabhängig von der Gewährung der staatlichen Elektroprämie.“ Trotz der nun teureren Einstiegsvariante und Senkung des Herstellerrabatts bleibt der Spring weiterhin ein attraktives Modell.

dacia.de, autobild.de

2 Kommentare

zu „Dacia streicht Einstiegsvariante des Spring vorerst aus dem Angebot“
Leh
06.03.2026 um 18:34
Dacia Spring, nun mit großem Motor, aber zu kleinen Akku. Da hat der Energiespeicher die Entwicklung nicht mitgemacht.
Vectrixuwe
06.03.2026 um 22:47
Doch, jetzt passt der Akku. 72 Zellen das Stück für 25€. Haltbarkeit der Zellen mindestens 4000Zyklen . Das hat noch kein Verbrenner geschafft. Fahre diese Zellen seit 2011 ohne Probleme. Und ich habe sogar nur 180 km Reichweite. Und bei bis zu 1000 km in der Woche muss man schon auf das Gewicht und den Verbrauch sehen. Und da ist der Spring unschlagbar. Nur meine mittlerweile 20 Jahre alten Roller sind mit 7 kWh die Hundert sparsamer. Aber beide haben die gleichen Fahrwerte was Beschleunigung und Endgeschwindigkeit angeht. Und sollte doch einmal eine Akku Zelle schlapp machen ist die in wenigen Minuten getauscht. Kann man quasi am Straßenrand machen. Und wenn ich es recht bedenke, das letzte mal das ich mehr wie 200 km am Stück fahren musste ist schon nahezu ein Jahr her. Und da reichte ein PKW allein auch nicht aus. Also alles Stimmig was das Konzept Kleinwagen und Elektroantrieb angeht.

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