Peugeot ruft für überarbeiteten E-408 ab 46.300 Euro auf

Peugeot hat dem 408 ein Facelift spendiert – wovon auch die Elektro-Variante E-408 profitiert. Nun öffnet der Hersteller in Deutschland die Bestellsysteme für das überarbeitete C-Segment-Crossover. Der rein elektrische E-408 ist ab 46.300 Euro erhältlich.

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Bild: Stellantis

Das Facelift des 408 erreicht uns nach rund zwei Jahren: In seiner bisherigen Form hatte die französische Stellantis-Marke den elektrischen Crossover Anfang Oktober 2024 vorgestellt. Bei der 408-Baureihe handelt es sich konkret um eine Fließheck-Limousine mit SUV-Elementen, die es bereits als Mildhybrid und Plug-in-Hybrid gibt. Der anfangs angebotene, reine Verbrenner ist nicht mehr im Verkauf. Produziert wird der 408 im französischen Mulhouse.

Nach seinem Facelift wartet der E-408 nun unter anderem mit einer Batterie-Temperierung und einer V2L-Funktion auf. Größere technische Umbauten gibt es ansonsten nicht. Selbst der Preis bleibt konstant: In der Basis-Ausstattung Allure kostet der E-408 weiterhin ab 46.300 Euro. In den höheren Ausstattungslinien GT und GT Exclusive zeigt der deutsche Konfigurator 51.810 bzw. 53.510 Euro an. In der auf Geschäftswagen abzielenden Ausstattung Allure Business ist die Elektro-Variante bisher nicht konfigurierbar.

Mit Blick auf die Technik wichtig: Der E-408 basiert nicht auf der neuen STLA Medium von Stellantis, sondern noch auf der alten EMP2-Plattform – die teilelektrifizierten Versionen gibt es schon seit 2022. Dennoch hat die EMP2 für den E-408 schon bei dessen Launch 2024 einige Upgrades erhalten. So kommt an der Vorderachse nicht der vorher übliche 115-kW-Motor zum Einsatz, sondern ein Antrieb mit 157 kW, was der Leistung der beiden schon auf der STLA Medium aufbauenden Stromern E-3008 und E-5008 entspricht. Neben 157 kW Output bietet das Aggregat 343 Nm Drehmoment. Auch die NMC-Batterie war 2024 neu – mit 58,2 kWh für eine Reichweite mit 453 Kilometern.

An diesen Grundaufbau ändert sich auch nach dem 2026er Facelift nichts. Allerdings gibt Peugeot die Reichweite nun mit 456 Kilometern an – die drei Extra-Kilometer dürften sich in der Praxis aber kaum bemerkbar machen. Geladen wird weiterhin mit 11 kW AC und maximal 120 kW DC – das sind für einen 2026er Stromer eher mittelmäßige Werte.

Was noch? Der E-408 ist 4,69 Meter lang bei 2,79 Meter Radstand, kommt mit eingeklappten Spiegeln auf eine Breite von 1,85 Metern und ist 1,49 Meter hoch. In der Standard-Sitzkonfiguration passen 471 Liter in den Kofferraum, bei umgeklappter Rücksitzbank sind es 1.545 Liter. Neu an Bord hat der E-408 nach seinem Facelift nun mehrere Elektro-spezifische Verbesserungen. Allen voran einen in das Navi integrierten Routenplaner (als Teil des Pakets „Peugeot Connect Plus“) und eine Batterievorwärmfunktion, die Fahrer manuell starten können. Ausnahme: Bei der höheren Ausstattungslinie GT aktiviert das Navigationssystem die Funktion automatisch, wenn man sich der vom Routenplaner vorgeschlagenen Ladestation nähert.

Daneben führen die Franzosen beim E-408 ab Sommer die Plug&Charge-Funktion (als Teil des Pakets „Connect One“) ein. Damit erfolgt die Authentifizierung zwischen kompatiblen Ladesäule und dem Fahrzeug automatisch – ohne App oder Ladekarte. Neu ist beim E-Crossover zudem die V2L-Funktion zum Laden von externen Geräten mit bis zu 3,5 kW und 16 Ampere. Der dafür vorgesehene Adapter ist entweder über den Peugeot-Zubehörkatalog oder über Händler erhältlich. Als letzte neue Funktion in Zusammenhang mit dem Laden gibt’s nun zudem den Befehl „80 Prozent Ladevorbehalt”, um beim AC-Laden nicht über diese Marke zu laden und so die Batterie zu schonen.

Weitere Unterschiede nennt Peugeot allen voran bei der Optik und bei Materialien. Dabei führen die Änderungen an der Karosserie und am Unterboden zu einem etwas niedrigeren Luftwiderstandsbeiwert (CwA-Wert: 0,66) und folglich zu einem leicht geringen Stromverbrauch von 14,7 kWh/100 km sowie die geringfügig vergrößerte Reichweite.

Als neue Design-Highlight werden im neuen 408 erstmals der Schriftzug PEUGEOT hinten und das Emblem der Löwenmarke vorne beleuchtet. Außerdem debütiert das Modell in der neuen Farbe Flare Green. Was die Frontpartie angeht, haben die Designer den Kühlergrill neu gestaltet, die Stoßstange überholt und die Scheinwerfer etwas tiefer und getrennt von den LED-Krallen positioniert, wobei sie laut Peugeot „im ausgeschalteten Zustand dank ihrer Integration in einen glänzend schwarzen Rahmen beinahe unsichtbar sind“. Die Scheinwerfer sind dabei in den Ausstattungsvarianten Allure und Allure Business mit LED-Technologie und in den Ausstattungsvarianten GT und GT Exclusive mit Matrix-LED-Technologie ausgestattet.

Weiter wartet das überarbeitete Modell unter anderem mit neuen Materialien für Sitze und Verkleidungen im Innenraum auf. In den höheren Ausstattungsvarianten kommen dabei Materialien wie echtes Aluminium, Alcantara und Nappaleder zum Einsatz.

media.stellantis.com

1 Kommentar

zu „Peugeot ruft für überarbeiteten E-408 ab 46.300 Euro auf“
Mike
06.03.2026 um 15:21
Das Design ist schick, die Technik allerdings aus der Elektro Steinzeit.

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