Neue Basisversion: Volvo EX30 startet jetzt bei 34.990 Euro

Volvo überführt den EX30 ins neue Modelljahr 2027. Das kleinste Elektro-SUV der Marke ist in diesem Zuge in Deutschland ab sofort auch in einer neuen Einstiegsvariante bestellbar: Diese trägt die Bezeichnung EX30 P3 electric und kostet ab 34.990 Euro. Gebaut wird der neue Jahrgang ab Mitte Mai.

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Bild: Volvo

Erste Eckdaten zur Modellpflege und zur neuen Einstiegsversion des EX30 hatte Volvo schon vor rund einem Monat publik gemacht. Nun öffnen die Schweden in Deutschland auch die Bestellbücher für den 2027er Modelljahrgang, der auch bei den bestehenden Stromerversionen u.a. eine Update der Bedienoberfläche und eine neue Vehicle-to-Load-Funktion mit sich bringt.

Im Fokus der Neuerungen steht aber natürlich das neue Basismodell, mit dem Volvo explizit die Zielgruppe des EX30 erweitern will. Dafür drückt der Hersteller den Preis gegenüber der bisherigen Einstiegsversion nochmals um 3.500 Euro auf 34.990 Euro. Damit ist der „Neue“ auch der günstigste Volvo aller Antriebsarten im aktuellen Portfolio der Schweden. Allerdings haben die 3.500 Euro Preisdifferenz künftig keinen Bestand mehr, denn Volvo ändert auch die Preisschilder an seinen bestehenden EX30-Versionen. Dazu gleich mehr.

Zunächst zum neuen Basismodell: Konkret beherbergt der EX30 P3 electric einen 110 kW starken Elektromotor, der mit einer 51-kWh-Batterie eine Reichweite von 339 Kilometern (gemäß WLTP) bieten soll. Dabei dürfte es sich um die bekannte LFP-Batterie des bisherigen Einstiegsmodells handeln – mit bisher 337 Kilometern WLTP-Reichweite. Der Unterschied liegt hier in der Leistung: Bisher bietet der EX30 Single Motor eine Leistung von 200 kW, mit der das Auto in 5,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen kann. Wie lange der neue 35.000-Euro-Stromer für den Sprint braucht, ist noch nicht publik.

Grundsätzlich ändert Volvo Cars mit dem neuen Jahrgang aber seine Nomenklatur. Über dem P3 electric rangiert der P5 electric (zuvor „Single Motor“), die darüber positionierten Versionen „Single Motor Extended Range“ und „Performance“ werden zu P5 Long Range und P8 AWD electric. Auch die Preise variieren gegenüber dem Modelljahr 2026: Der P5 electric wird in der Essential-Ausstattung 1.500 Euro günstiger (36.990 statt 38.490 Euro), der P5 Long Range ebenfalls (43.490 statt 44.990 Euro). Dafür schlägt Volvo beim P8 AWD electric 2.200 Euro drauf (54.190 statt 51.890 Euro). Hier geht es auch erst bei der Ultra-Ausstattung los.

Weiterhin gilt: Die größte Reichweite ist weiterhin bei der Long-Range-Version drin. Hier gibt Volvo bis zu 475 Kilometer an. Mit der kraftvollsten Motorisierung wartet naturgemäß der Allradler (315 kW) auf. Geladen werden kann bei den beiden Stromern mit kleiner Batterie laut Volvo mit bis zu 153 kW Leistung, das sind 3 kW mehr als bisher angegeben wurden. Woher diese Differenz kommt, präzisiert der Hersteller nicht.

Weitere Änderungen zum neuen Modelljahr betreffen unter anderem das Bediensystem. „Ein neues UX-Update verbessert den Zugriff auf die wichtigsten Steuerelemente. Ein komplett überarbeitetes Einstellungs- und Steuerungssystem bringt die richtigen Funktionen näher an Ihren Bedarf“, erklärt Volvo. „Zusätzlich bietet eine anpassbare Inhaltsleiste Platz für vorausschauende Aktionen oder die für Sie wichtigsten Aktionen.“

P3 electricP5 electricP5 Long Range P8 AWD electric
AntriebRWDRWDRWDAWD
Leistung110 kW200 kW200 kW315 kW
Drehmoment343 Nm343 Nm543 Nm
Beschleunigung5,7 s5,3 s3,6 s
Höchstgeschwindigkeit180 km/h180 km/h180 km/h
WLTPReichweite339 km337 km475 km450 km
Batteriekapazität51 kWh51 kWh69 kWh69 kWh
Ladeleistung DC153 kW153 kW175 kW175 kW
Ladezeit DC 10-80%26 min26 min26 min26 min
Preis34.990 Euro36.990 Euro43.490 Euro54.190 Euro

Weitere Details ändern sich bei den Ausstattungen: Für die höheren Ausstattungslinien ab Plus führt Volvo beispielsweise eine neue Design-Option namens „Harvest“ ein. Sie kommt in Verbindung mit Bezügen aus recyceltem Textil und vermittelt mit hellen und modernen Farben eine warme Atmosphäre. Im Gegensatz dazu umfasst die Design-Option „Black“ einen weitestgehend schwarzen Innenraum.

Und: Zusätzlich zur bisherigen Top-Ausstattung Ultra ist der Volvo EX30 Cross Country nun auch in der mittleren Version Plus erhältlich. Neben den typischen Cross-Country-Merkmalen wie speziellen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen und einem Fahrwerk mit 19 Zentimetern Bodenfreiheit sind hier bereits Features wie eine Zweizonen-Klimaautomatik, ein erweitertes Luftreinigungssystem, ein Harman-Kardon-Audiosystem sowie der Spurführungsassistent Pilot Assist an Bord. Die günstigste Cross-Country-Version startet bei 48.990 Euro.

Zusätzlich stehen beim neuen Jahrgang drei Außenfarben zur Auswahl: Onyx Black, Vapour Grey und Crystal White.  Außerdem soll im Laufe des Sommers soll die Vehicle-to-Load-Funktion per Software-Update over the air bei neuen EX30 und Bestandsfahrzeugen freigeschaltet werden – hardwareseitig ist das Auto bereits dafür vorbereitet. Die V2L-Funktion soll aber „zunächst in ausgewählten Märkten verfügbar“ sein. Die genaue Entladeleistung nennt Volvo nicht, üblich sind um die drei Kilowatt – was für die meisten Verbraucher ausreicht. Der dafür nötige V2L-Adapter soll über das Zubehör erhältlich sein, Preise nennen die Schweden noch nicht.

Grundsätzlich gilt: Der EX30 basiert nicht mehr auf einer Volvo-Plattform, sondern der SEA der Konzernmutter Geely. Damit nutzt der EX30 die gleiche Antriebstechnik wie der Smart #1 oder Zeekr X. Anfangs wurde der EX30 nur in China gebaut, inzwischen werden die Fahrzeuge von Europa im belgischen Volvo-Werk Gent gefertigt.

volvocars.com

4 Kommentare

zu „Neue Basisversion: Volvo EX30 startet jetzt bei 34.990 Euro“
erFahrer
02.04.2026 um 08:06
Vielen Dank- letzter Absatz Ist das jetzt ein Beispiel für die zukünftige Entwicklung der EU -Autoindustrie? Die Nationalen Unternehmen verlieren trotz Zölle ihren Absatz. Asiatische Unternehmen kaufen die Produktionen samt Personal. Produzieren hier ohne Zölle und halten Arbeitsplätze. Die Gewinne gehen auf andere Konten in Asien (anstelle ins Vermögen von den bekannten nationalen Unternehmerfamilien) Und Aktionäre wechseln einfach das Paket.
Daniel
02.04.2026 um 09:57
Für nur 2.000€ bekommt man ein neues Tesla Model Y mit satten 58% mehr Reichweite (534 km statt 339 km), erheblich mehr Platz, besserer Ausstattung und mehr Sicherheit aus deutscher Produktion. Wer greift da zum viel schlechteren Chinesen?
Zetti
04.04.2026 um 09:36
Richtig! Wenn nur das leidige Problem mit Herrn Musk nicht wäre, das mir persönlich immer noch schwer im Magen liegt.
Andreas V.
03.04.2026 um 17:25
Volvo gibt an: - Drehmoment 343 Nm - Beschleunigung 8,6 s - Höchstgeschwindigkeit 180 km/h - WLTP–Reichweite 335 km

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