Teslas Q1-Auslieferungen: Eher Verstetigung als Aufbruch
Tesla meldet für das Auftaktquartal 2026 ingesamt 408.386 produzierte und 358.023 ausgelieferte Elektroautos. Damit gelingt dem texanischen Elektroautobauer ein wesentlich besserer Start als 2025, als Tesla auf rund 362.600 gebaute und 336.700 übergebene E-Pkw abstürzte. Gegenüber diesem Tiefpunkt entsprechen die jetzt vorgestellten Zahlen einem Plus von 12,6 Prozent bei der Produktion und von 6,3 Prozent bei den Auslieferungen.
Gänzlich aus dem Tal raus ist Tesla aber nicht. 2025 verkaufte der Autobauer übers Gesamtjahr 9,1 Prozent weniger E-Autos als 2024. Und die jetzt präsentierten Q1-Zahlen stehen eher für Stagnation als für einen Aufschwung. So fallen die Werte zwischen Januar und März gegenüber dem traditionell eher starken Schlussviertel ab: Die Produktion von nunmehr 408.386 Einheiten steht einem Q4/2025-Output von 434.358 Einheiten gegenüber (-6% YoY). Die Auslieferungen sinken von 418.227 auf 408.386 Elektroautos (-2,4% YoY).
Weiter gilt, dass die Bedeutung der großen Modelle quasi auf konstant niedrigem Niveau bleibt. Mit 394.611 gebauten und 341.893 ausgelieferten Model 3/Y entfällt die überwiegende Mehrheit (wie gehabt) auf die beiden Mittelklasse-Modelle. Die „anderen“ Baureihen, also das Model S, Model X und vor allem der Cybertruck, stehen mit 13.775 produzierten und 16.130 ausgelieferten Einheiten in der Bilanz.
Neben den Fahrzeugen und dem Rekordwert bei den Auslieferungen geht Tesla in der traditionell kurzen Mitteilung auch auf die Installation der Energiespeicher-Produkte ein. Von den Heimspeichern und den kommerziellen Großbatterien hat das Unternehmen im ersten Quartal 8,8 GWh ausgeliefert. Zum Vergleich: Im dritten und vierten Quartal 2025 waren es schon einmal 12,5 und 14,2 GWh gewesen.
Wie sich das alles in den Umsatz- und Gewinn-Statistiken niederschlägt, wird Tesla am 22. April mit den Geschäftszahlen für das erste Quartal veröffentlicht. Das erfolgt nach deutscher Zeit meist am späten Abend.
ir.tesla.com





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