Mercedes-AMG schließt Wintertests für elektrisches GT 4-Türer Coupé ab

Kurz vor der Weltpremiere des vollelektrischen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupés hat das Unternehmen die finale Wintererprobung mit seriennahen Prototypen erfolgreich absolviert. Es ist das erste Serienmodell, das auf der zukünftigen Hochleistungsarchitektur AMG.EA basiert und noch 2026 eingeführt wird.

Mercedes amg gt tuerer coupe
Bild: Mercedes-AMG

Auch wenn noch immer viele Details zum GT 4-Türer Coupé wie etwa die Systemleistung, Batterie oder Reichweite fehlen: Mercedes-AMG verrät immer mehr Details zu dem Modell, dessen Weltpremiere offenbar im Mai in den USA stattfinden soll. Erstmal öffentlich gezeigt wurde das GT 4-Türer Coupé vergangenen November am Rande des Formel-1-Rennens in Las Vegas. Damals wurde ein stark getarnter Prototyp präsentiert und Schauspieler Brad Pitt als Werbegesicht des Modells bekanntgegeben. Im März zeigte Mercedes-Benz dann den Innenraum des GT 4-Türer Coupés.

Nun also hat Mercedes-AMG bekanntgegeben, dass die Wintertests für den GT 4-Türer Coupé im unternehmenseigenen Testzentrum im schwedischen Arjeplog erfolgreich abgeschlossen worden sind. Dort wurden mehrere seriennahe Prototypen bei eisigen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt auf schneebedeckten Fahrbahnen und dem blanken Eis zugefrorener Seen erprobt.

Im Zuge der Wintererprobung deutet der Hersteller auch einige technische Besonderheiten des Fahrzeugs an: So wird der Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ erstmalig in einem vollelektrischen Sportwagen genutzt, der drei Axialflussmotoren in Verbindung mit direktgekühlten Batteriezellen nutzt. Das Batteriekonzept ermögliche eine hohe Leistung, die häufig hintereinander abrufbar ist, und eine hohe Energieaufnahme beim Laden, auch bei eisiger Kälte.

Dazu muss man wissen: Die Technologien für solch ein vollelektrisches viertüriges Performance-Fahrzeug hat Mercedes-AMG bereits vergangenes Jahr mit dem Versuchsträger Concept AMG GT XX ausgiebig erprobt. Dabei holte dieses Concept Car einige Rekorde und schaffte eine Strecke von 40.075 km in nur acht Tagen. Dabei lag das optimale Dauer-Tempo bei 300 km/h –mit entsprechenden Anforderungen an die Technik.  So waren in den Prototypen je drei Axialflussmotoren der Mercedes-Tochter Yasa und eine direktgekühlte Batterie verbaut – „Technologien, die bereits im kommenden Jahr in der Hochleistungsarchitektur AMG.EA in Serie gehen“, so Mercedes-AMG damals.

Mit dem Serienmodell dürfte der GT 4-Türer Coupé gemeint sein, der als erstes Modell auf der neuen Plattform AMG.EA – kurz für AMG Electric Architecture – stehen wird und noch dieses Jahr seinen Produktions- und Auslieferungsstart feiern soll. Auf dieser Architektur will AMG zudem auch ein elektrisches SUV lancieren, dessen Erprobung bereits Ende 2024 gestartet war.

mercedes-benz.com

3 Kommentare

zu „Mercedes-AMG schließt Wintertests für elektrisches GT 4-Türer Coupé ab“
Jörg
05.04.2026 um 08:41
Und dann kommt das lang geforderte Tempolimit und die „Hochleistungsplattform „ ist obsolet…
Philipp
07.04.2026 um 15:24
Genau, deswegen sind Porsche, Ferrari, Lamborghini und alle anderen Sportwagenfirmen auch ausschließlich auf dem deutschen Markt aktiv.
Branchenkenner
05.04.2026 um 23:49
Faszinierendes Auto, toll was AMG da zaubert!

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