BAFA erneut für E-Auto-Förderanträge zuständig
Dabei ist das BAFA, das dem Wirtschaftsministerium unterstellt ist, ein „alter Bekannter“ für die Umsetzung von Förderprogrammen für Autos: Bei dem Amt konnte bereits die Ende 2023 plötzlich ausgelaufene E-Auto-Förderung namens „Umweltbonus“ beantragt werden. Und 2009 war die Behörde für die Umsetzung der „Abwrackprämie“ zuständig, die ebenfalls offiziell „Umweltbonus“ hieß.
Nun also ist das BAFA auch für Anträge für das neue E-Auto-Förderprogramm der Bundesregierung zuständig, das im Januar vorgestellt worden war. Konkret übernimmt der BAFA-Standort in Weißwasser in der Oberlausitz die Entgegennahme, Prüfung und Bewilligung bzw. Ablehnung der Förderanträge. Das Wirtschaftsministerium sieht darin eine Stärkung des sächsischen Standorts mit 240 Mitarbeitern, der im Lausitzer Braunkohlerevier liegt.
Eine Antragstellung soll im Laufe des Mai 2026 möglich sein, und zwar online auf dem neuen Portal „Förderzentrale Deutschland“ (foerderzentrale.gov.de) des Bundeswirtschaftsministeriums, auf dem auch noch andere Förderungen beantragt werden können.
Die erneute Zuständigkeit des BAFA kommt ein wenig überraschend, denn das E-Auto-Förderprogamm ist dieses Mal beim Bundesumweltministerium angesiedelt – und nicht mehr wie der „Umweltbonus“ beim Wirtschaftsministerium. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) wollte im Januar noch keine Beteiligung des BAFA bestätigen.
Zur Erinnerung: Die neue E-Auto-Förderung soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 für Käufer von Batterie-elektrischen Autos, Plug-in-Hybriden sowie Pkw mit Range Extender gelten. Als Basisförderung gibt es 3.000 Euro für Batterie-elektrische Autos, während der Basisbeitrag bei Plug-in-Hybriden und Range Extendern bei 1.500 Euro beträgt. Durch niedrigere Einkommensklassen und eine gewisse Anzahl von Kindern kann die Fördersumme auf maximal 6.000 Euro bei Elektroautos und bei 4.500 Euro bei Plug-in-Hybriden und Range Extendern steigen. Eine Förderung ist umgekehrt aber auch nur möglich, wenn das zu versteuernde Haushaltseinkommen bei maximal 90.000 Euro liegt.





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