Volkswagen id polo gti
Bild: Daniel Bönnighausen

Weltpremiere VW ID. Polo GTI: Kleiner E-Sportler mit großer Wirkung?

Volkswagen macht den GTI elektrisch – und greift dafür tief in die Traditionskiste. Roter Streifen, Schottenkaro und GTI-Modus treffen auf 166 kW, adaptives Fahrwerk und Vorderachsquersperre. Ob der große Name auch beim Fahren eingelöst wird, bleibt vorerst offen. Klar ist indes: Der Vorverkauf des ID. Polo GTI startet im Herbst zu einem Preis von knapp unter 39.000 Euro.

Der Volkswagen Polo GTI ist so ein Auto, um das sich über Jahrzehnte eine eigene kleine Kultur gebildet hat. Die Geschichten dazu drehen sich weniger um reine Leistung als um Understatement: ein relativ kleiner Wagen, der überraschend schnell, alltagstauglich und tuningfreundlich war – und auf der Autobahn auch mal die Großen abhängt. Kultstatus kam dem 6R GTI mit dem 1.4 TSI Twincharger zu: Kompressor und Turbo gleichzeitig – fast exotisch für einen Kleinwagen.

In seiner siebten Generation rollt der Polo nun rein elektrisch vor. Kein Zwischengas mehr, kein „DSG-Furzen“ beim Gangwechsel. Ein schweres Erbe für einen elektrischen GTI, könnte man meinen.

VW-Markenchef Thomas Schäfer hatte bereits im vergangenen Jahr betont, dass sich ikonische VW-Namen nicht beliebig auf ein Elektroauto übertragen ließen. Frei nach dem Motto: Wo Golf draufsteht, muss auch Golf drinstecken. Beim neuen E-Kleinwagen sieht Schäfer diese Voraussetzung nun offenbar erfüllt. Seit September ist daher offiziell bekannt, dass die bereits vor drei Jahren vorgestellte Studie ID.2all als ID. Polo in Serie gehen wird (alle Details hier) – und dass der neue E-Kleinwagen auch als GTI kommt. Und um diese Version soll es hier gehen.

GTI statt GTX

Bisher bezeichnet VW seine sportlichsten Elektromodelle als GTX, da diese mit Ausnahme des ID.3 GTX über einen elektrischen Allradantrieb verfügen. Mit dem zweiten Elektromotor an der Vorderachse bieten GTX-Modelle mehr Leistung als die MEB-Modelle mit reinem Heckantrieb. Auch optisch lehnen sie sich mit roten Zierelementen bereits an die bekannte GTI-Designsprache an. Die Anpassungen an Fahrwerk und Fahrgefühl fallen im Vergleich zu den Basismodellen – abgesehen von der zusätzlichen Leistung – bislang aber nur gering aus.

Mit dem ID. GTI Concept hatte sich bereits abgezeichnet, dass Volkswagen das GTI-Label auch ins Elektrozeitalter überführen will. Das „I“ steht künftig übrigens für „Intelligence“ – beim klassischen GTI war es noch „Injection“ und damit ein Verweis auf die Einspritztechnik des Verbrennungsmotors. Beim Polo folgt nun der nächste Schritt: 50 Jahre nach dem Debüt des ersten GTI präsentiert Volkswagen sein erstes rein elektrisch angetriebenes Modell mit dem weltbekannten Kürzel – den neu entwickelten ID. Polo GTI.

Als Polo erkennbar

Schon auf der IAA im vergangenen Jahr trat der ID. Polo zwar noch mit Tarnfolie auf, die künftige Designsprache war aber bereits damals klar zu erkennen. Volkswagens Chefdesigner Andreas Mindt schuf laut dem Autobauer mit seinem Team einen Kleinwagen, „der voll und ganz der neuen, glasklaren Designsprache ‚Pure Positive‘ folgt“. Klar wurde aber auch: Volkswagen war es wichtig, ein Design zu schaffen, das den E-Kleinwagen auf Anhieb als Polo erkennbar macht.

Entsprechend vertraut wirkt der erste Auftritt des Serienmodells, von dem wir uns bei einem Media-Event in Hamburg ein eigenes Bild machen konnten. Gleiches gilt für den ID. Polo GTI, dessen Serienversion Volkswagen uns Medienvertretern vor Ort ebenfalls schon gezeigt hat.

GTI-Zitate an Front und Heck

Im Vergleich zum normalen ID. Polo fällt der GTI-Ableger 4,3 Zentimeter länger aus und misst damit knapp 4,10 m in der Länge. Der Radstand wächst um sieben Millimeter auf knapp 2,6 Meter, zugleich liegt der GTI um 1,7 cm tiefer. Bei der Breite von rund 1,82 Metern gibt es keine Unterschiede. Damit bewegt sich der elektrische GTI in etwa auf dem Niveau des 2026 ausgelaufenen Polo GTI mit Verbrennungsmotor.

Das bekannteste GTI-Erkennungszeichen ist der rote Streifen an der Front. Beim ID. Polo GTI spannt er sich unterhalb der LED-Lichtleiste über die gesamte Breite und nimmt links das dreidimensional ausgeführte GTI-Logo auf. Darüber sitzen die serienmäßige LED-Lichtleiste, das illuminierte VW-Zeichen und die beim GTI serienmäßigen „IQ.LIGHT – LED-Matrix-Scheinwerfer“. Darunter setzt der Stoßfänger im wieder aufgelegten GTI-Farbton „Tornadorot“ einen Akzent.

Auch die übrige Front folgt bekannten GTI-Motiven: Unten sitzt ein schwarzer Lufteinlass im Wabenmuster, der zugleich der Klimatisierung von Innenraum und Batteriesystem dient. Zwei rot lackierte Vertikalelemente erinnern an Schleppösen aus dem Motorsport, der Frontspoiler ist im Stil eines Motorsport-Splitters gestaltet. Ob sich diese optische Nähe zum Motorsport auch fahrdynamisch bemerkbar macht, muss allerdings erst eine Testfahrt zeigen.

In der Seitenansicht ist der GTI schwerer vom normalen ID. Polo zu unterscheiden. Den deutlichsten Hinweis liefert der rote GTI-Schriftzug, der jeweils hinten in die Seitenschweller integriert ist. Ein weiterer optischer Anker sind die 19-Zoll-Leichtmetallräder des ID. Polo GTI. Zwei Designs stehen zur Wahl: die Serienfelge „Cape Town“ und das optionale Rad „Wörthersee“.

Das Heck des ID. Polo GTI zeichnet sich durch den optisch in der Mitte geteilten Dachkantenspoiler aus. Darunter zieht sich die Heckscheibe weit bis in die C-Säulen hinein. Und die glasüberbaute LED-Querspange der Rückleuchten prägt den Auftritt. Zusammen mit dem horizontal aufgebauten und in Wagenfarbe lackierten Bereich darunter soll sie die sportliche Wirkung des Hecks verstärken.

Serienmäßig ist der ID. Polo GTI mit der „IQ.LIGHT“-Version der Rückleuchten ausgestattet, deren jeweils zwei äußere, nahezu rechteckige LED-Elemente in 3D ausgeführt sind. Beleuchtet sind beim GTI auch die Querstreifen in der Rücklichtspange und das VW-Logo. Der schwarze Heckdiffusor ragt über die Karosserie hinaus und läuft seitlich auf einer Linie mit den Seitenschwellern aus. Auch ohne GTI-Schriftzug am Heck bleibt der sportliche Ableger damit als solcher erkennbar.

GTI-Gene auch im Innenraum

Auch im Interieur setzt Volkswagen auf bekannte GTI-Gene. So dominieren die Farben Rot und Schwarz den Innenraum des ID. Polo GTI. In der neu entwickelten Cockpit-Landschaft fallen vorwiegend die roten Akzente ins Auge: Abgesetzt sind die Ziernähte im neuen GTI-Sportlenkrad. Auch die 12-Uhr-Markierung im Lenkradkranz ist rot ausgeführt, wie man es aus dem Motorsport kennt. Ein schmaler roter Streifen erstreckt sich zudem über die gesamte Breite des Armaturenbretts.

Auch in den Türen sowie an den Außenkanten der vorderen Sport- und der Rücksitze finden sich rote Ziernähte wieder. Auf den Innenflächen interpretiert ein großes Karo aus weißen, grauen und roten Streifen das Schottenkaro historischer GTI-Modelle neu. In die integrierten Kopfstützen der vorderen Sitze ist zudem das rote GTI-Zeichen eingearbeitet. Dieses Logo findet sich auch in der angedeuteten 6-Uhr-Spange des Multifunktions-Sportlenkrads wieder.

Technisch bleibt der GTI im Innenraum nah am normalen ID. Polo. Displays, Infotainment, Assistenzsysteme und das Platzangebot unterscheiden sich nicht grundsätzlich. Wer eigenständige GTI-Elemente im Cockpit erwartet, findet sie also eher bei Farben, Materialien und Anzeigen als bei der Bedienarchitektur.

166 kW und ein eigenes GTI-Fahrwerk

Auch technisch teilt sich der GTI die Grundarchitektur mit dem normalen ID. Polo. Beide basieren auf der neuesten Evolutionsstufe des Modularen E-Antriebsbaukastens MEB+. Der Unterschied liegt vor allem in der stärkeren Antriebsvariante, der Fahrwerksabstimmung und den GTI-spezifischen Fahrprogrammen. Bei der E-Maschine handelt es sich um die eigens für die Frontantriebs-Modelle entwickelte APP290, die gemäß der VW-Namensgebung 290 Nm Drehmoment bietet. Die Antriebskonfiguration im GTI liefert 166 kW. Die Höchstgeschwindigkeit des Kompaktsportwagens wird bei 175 km/h abgeregelt und liegt damit 15 km/h über dem normalen ID. Polo.

Auf die höhere Leistung und den GTI-Anspruch abgestimmt ist auch das neu entwickelte Fahrwerk. Das Grundlayout des GTI-Fahrwerks bilden eine MacPherson-Vorderachse und eine Verbundlenker-Hinterachse. Gekoppelt sind beide Achsen im ID. Polo GTI serienmäßig an das elektronisch gesteuerte DCC-System – eine adaptive Regelung der Dämpfer. Für zusätzliche Traktion an der Vorderachse soll eine serienmäßige Vorderachsquersperre sorgen, wie sie auch in den Golf-GTI-Modellen zum Einsatz kommt.

Volkswagen id polo gti fahrwerk
Bild: Volkswagen

Neues Fahrprofil „GTI“

Sobald der Fahrer am Multifunktions-Sportlenkrad den GTI-Push-Button betätigt, startet das nur für dieses Modell entwickelte „GTI“-Fahrprofil. Es ist im ID. Polo GTI zusätzlich zu den Fahrmodi „Eco“, „Comfort“, „Sport“ und „Individual“ an Bord. Der „GTI“-Modus soll „besonders dynamische Facetten des elektrischen Volkswagen“ hervorbringen. Zum einen werden dabei mit einem Klick alle Antriebs- und Fahrwerksparameter auf maximale Sportlichkeit gesetzt. Dazu zählen die Leistungsentfaltung der E-Maschine, die Progressivlenkung und das adaptive DCC-Sportfahrwerk mit seiner spezifischen GTI-Abstimmung. Gleichzeitig ist nun die „Launch Control“ aktivierbar. Ferner werden die Gurtstraffer aktiv. Begleitet wird eine Lichtinszenierung durch das Geräusch eines Verbrennungsmotors. Warum ausgerechnet das, bleibt das Geheimnis der VW-Ingenieure. Im „Digital Cockpit“ wird parallel der View „GTI“ aktiviert.

52 kWh für den Elektro-GTI

So sehr Volkswagen den ID. Polo GTI auf Sportlichkeit trimmt: Im Alltag zählen auch Reichweite und Ladeleistung. Entscheidend ist daher, welche Batterie der sportliche E-Kleinwagen erhält – und wie schnell sie wieder geladen werden kann. Zwischen der Vorder- und Hinterachse befindet sich im Fahrzeugboden das Batteriesystem mit der „Konzern-Einheitszelle“. Ihre Bezeichnung deutet es an: Sie ist eine komplette Neuentwicklung des Volkswagen-Konzerns und seines Tochterunternehmens PowerCo. Für das neue Batteriesystem kommt die Cell-to-Pack-Technologie zum Einsatz, bei der die Zellen ohne den Zwischenschritt über Modulgehäuse direkt zu einem Batteriepack zusammengeführt werden.

Den ID. Polo GTI gibt es ausschließlich mit der 52 kWh großen Batterie mit NMC-Zellchemie. Die LFP-Batterie der Basisversion mit 37 kWh kann nicht ausgewählt werden. Die Reichweite des GTI soll bis zu 424 Kilometer nach WLTP betragen. Ist der Akku leer, kann er an einer AC-Ladesäule mit dem dreiphasigen 11-kW-Onboard-Lader in gut 5,5 Stunden aufgeladen werden. An DC-Ladesäulen soll die Batterie mit einer Ladeleistung von maximal 105 kW in gut 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgefüllt werden können.

Fazit

Ob der ID. Polo GTI den großen Namen auch fahrdynamisch einlöst, bleibt bis zur ersten Testfahrt offen. Auf dem Papier bringt Volkswagen aber mehr mit als nur rote Zierleisten und ein bekanntes Kürzel: mehr Leistung, ein adaptives Fahrwerk, eine Vorderachsquersperre und ein eigenes GTI-Fahrprofil. Genau daran wird sich der erste elektrische GTI messen lassen müssen. Bis dahin bleibt es bei einem statischen Eindruck: Und der ist positiv. Das Auto macht Lust aufs Fahren. Der Vorverkauf soll erst im Herbst starten, für knapp unter 39.000 Euro.

42 Kommentare

zu „Weltpremiere VW ID. Polo GTI: Kleiner E-Sportler mit großer Wirkung?“
Tim Kummer
15.05.2026 um 13:46
Ein flotter Polo, für ganz kurze Strecken, eher ein "Dragster" . An der Ampel der Erste. Akku ist viel zu klein, denke auf der Autobahn ist nach 200km schluss. Die Cell-to-Pack-Technologie sorgt dafür, dass der Akku nur komplett getauscht werden kann. meine Meinung dazu ist mehr Schein als Sein. Kein Grund für Jubel .
Jörg
16.05.2026 um 12:04
"eher ein "Dragster" . An der Ampel der Erste."Ääähm, nein, nicht mal der zweite oder dritte.....
Josef
18.05.2026 um 08:49
Ähm, doch...bis der Verbrenner sein DSG und den Motor sortiert hat ist der weg....die ersten 50m...dann würde der Verbrenner wieder laaangsam aufholen. Mein ID7 beschleunigt auch nur in 6,6s und die Autos sind immer weit weg hinter mir, und ich gebe nicht mal voll aufs Pedal. Nicht von den 6,8s auf 100 täuschen lassen.
fahrer
18.05.2026 um 21:36
Nö. Das ist kein GTI. Sogar mein Elroq 85 ist etwas schneller und der ist für ein EAuto nicht üppig motorisiert. Klar kann er einen Verbrenner abhängen. Aber um sich GTI zu nennen sollte er auch das ein oder andere EAuto abhängen können.
Efahrer
15.05.2026 um 14:42
Ich verstehe auch nicht wieso man extra Cell To Pack macht, aber dann den Akku nicht wie bei Kia entsprechend größer.
Pse
15.05.2026 um 14:35
Also erstens sehe ich die Polos nur auf der Autobahn fahren, in der Stadt sind die gar nicht zu sehen. Zweitens hat man bei der CTP assembly in CZ klar gesagt das es reparierbar ist. Wenn jemand mehr als 300km täglich fährt ist man nicht die Zielgruppe für ID.Polo, das ist klar. Für diese Zielgruppe ist auch der normale Polo nicht gedacht, oder?
Christian P.
15.05.2026 um 15:15
Sicher kein schlechtes Auto, allerdings würde ich bei dem Preis und dem GTI Kürzel Folgendes erwarten ! - 65 kwh Batterie - Allrad mit 300 kw Systemleistung - 200 km/h - 3,xx sek 0-100 - ein Leergewicht ( hier nicht angegeben ! ?) max. 1.500 kgDasvwäre ein GTI nach meinen Vorstellungen auch in Verbindung mit dem angegebenen Preis.
Andreas Scholz
15.05.2026 um 19:01
Warum so vorsichtig? 300kmh VMax mit 0-100 in 1,x Sekunden und ein Leergewicht von 500kg wären doch viel bessere Wünsche für den Preis. Also wenn schon, dann richtig abgehoben!
Bernd
15.05.2026 um 18:52
Was sind das denn fürhanebüchene Daten? Welcher Kleinwagen der Welt hat überhaupt solche Daten? Kein einziger. VW legt viel Wert auf ein druckvolles Fahrgefühl über einen langen Geschwindigkeitsbereich, so will man das satte Fahrgefühl eines Polo/Golf GTI herstellen. Daher wurde auf Beschleunigung im unteren Geschwindigkeitsbereich verzichtet und man bekommt schön gleichmäßig Schub und Beschleunigung. Das Fahrverhalten ist super! Klar wären unter 6s wünschenswert gewesen, aber es kommt wohl noch ein ID. Polo GTI Clubsport der diese Anforderungen dann erfüllen kann. Alternativ schafft auch ein Mini Cooper JCW Electric 5,9s auf 100km/h. Leistungwerte von 3,x Sekunden in einem Kleinwagen sind einfach nur unlogisch. Genau wie die gewünschte Akkugröße. Kleinwagen gibt es mit maximal 54kWh netto, der ID. Polo hat 52kWh netto. Ein Renault e-208 dürfte im nächsten Jahr 56kWh netto mitbringen, eventuell sogar 60kWh. Mehr gibt es in keinem Kleinwagen der Welt. Eine 65kWh zu fordern ist also auch hier einfach nur unlogisch.
Simon 1
15.05.2026 um 17:21
Ich dachte VW bringt mit dem ID.1 einen Kracher ins Kleinwagen Segment. Der ist ja kaum besser als der Peugeot 208, der seit 2019 auf dem Markt ist. Was auch immer die seit der Einführung des MEB gemacht haben, der Endkunde merkt davon offenbar wenig. Ich denke, um die gleiche Technik mit etwas kleinerer Batterie in eine Polo Karosserie zu bauen hätten die Chinesen nicht 6 Jahre gebraucht.
Josef
16.05.2026 um 17:02
Welcher ID.1?...der ID.Every1 kommt erst noch als Kleinwagen. Der ID.Polo, auch mal ID.2 All genannt, ist eine Größe darüber.
Simon 1
17.05.2026 um 20:28
Ist doch egal wie das Auto am Ende heißt, die Technik ist jedenfalls auch für die Klasse kein Fortschritt.
Birne
15.05.2026 um 20:05
Voll ausgestattet 45k€, 50er Batterie, 175kmh Vmax, 6,8 sec 0-100kmh,… was ist denn da los? Der Kauf dieses Fahrzeugs ist mit einem Deppentest gleich zusetzen. PS: Injection für das „I“ im GTI ist ganz großes Kino bei einem E-Auto. :D
Diggi
15.05.2026 um 20:07
Gefühlt der langsamste GTI aller Zeiten. Bei Vmax aufjedenfall:D
domdom
15.05.2026 um 23:47
Das Tesla Model 3 Standard ist günstiger, schneller und hat mehr Reichweite. Wieso man hier nun zum ID Polo GTI greifen sollte, ist mir ein absolutes Rätsel.
Juergen
16.05.2026 um 21:27
Wer 2026 noch mit Tesla kommt der hat einfach keinen Marktüberblick. Nenne ein besseren Kleinwagen zu dem Preis als den VW ID. Polo. Ach gibt's nicht? Na dann hat sich das ja geklärt. In der Mittelklasse gibt es viel viel besseres als Tesla, wenn jemand also einen Kleinwagen will greift man zum ID. Polo, wenn jemand ein Mittelklasse-Fahrzeug haben möchte greift der informierte Kunde natürlich auch nicht zu Tesla
Stephan K.
18.05.2026 um 12:37
Genau diese Diskussion zeigt so schön, dass es keine preislich attraktiven Angebote im Kleinwagensegment gibt: Der ID-Polo ist mit Alufelgen, Winterpaket etc. schnell bei 37.00 Euro, ein Peugeot 2008 noch mit einphasigem Laden ab 40.700 Euro . Der Renault 5 ist da mit der großen Batterie mit 31.000 Euro schon vergleichsweise preiswert. Aber ein Tesla 3 oder ein Skoda Elroq liegen eben auch unter 40.000 Euro - und bieten mehr Platz und Reichweite.
Erri Alset
18.05.2026 um 07:30
Jürgen bitte nochmal denken! Danke!
Bern
18.05.2026 um 14:04
Das ist einfach korrekt, also selber mal nachdenken und sich von alten Denkweisen lösen
Markus
16.05.2026 um 10:07
Weil der Tesla so emotional wie eine Mikrowelle ist. Verstehen Sie mich nicht falsch: Das Model 3 hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Aber ich würde es nur wegen dem sehr attraktiven Preis kaufen, ich finde es langweilig und häßlich. Aber es ist die sinnvollere Entscheidung. Aber jeden Tag mit einem ID.Polo GTI rumzufahren, ist eine schönere Vorstellung für mich als mit einer Mikrowelle auf Rädern. Außerdem will ich kein Auto aus China, und das Model 3 wird leider nicht in Grünheide, sondern in Shanghai gefertigt. Ist meine persönliche Meinung, muss nicht jeder nachvollziehen.
domdom
16.05.2026 um 14:16
Verstehe deinen Punkt total, Geschmack ist subjektiv. Der Polo GTI sieht halt „emotionaler“ aus. Trotzdem: Für mich hat VW hier wieder komplett verschlafen. Der ID. Polo GTI kommt teuer, hat weniger Reichweite und ist langsamer als das Model 3 – das aktuell sogar günstiger ist. Wer wirklich in die E-Mobilität will, nimmt für mich entweder das Model 3 oder besser noch das Model Y aus Grünheide. Mehr Platz, mehr Komfort, bessere Software und echte deutsche Produktion. VW wirkt aktuell einfach nicht zukunftsfähig. Aber klar, jeder wie er mag. Für mich ist Tesla trotzdem keine Mikrowelle, sondern einfach das bessere Auto.
Bernadette
16.05.2026 um 16:03
Dickes Lob an die beiden Diskutanten! So sieht eine respektvolle Kommunikation aus! Bitte mehr davon! (... Ohne seinem Gegenüber Wissen, Verstand oder Geschmack abzusprechen. Und ohne seine überhöhte Meinung illegitim als Fakten anzupreisen, wie einige Hassprediger der HB-VAG-S€kte.)
Ich
16.05.2026 um 08:12
Hoffentlich kann man den mit künstlichem Auspuffknallen bestellen. Was für eine sinnlose Kiste. Statt GTIs für Ewigpubertierende sollte VW einfach mal ordentliche EVs zu günstigen Preisen anbieten.
Hahnenkamm
16.05.2026 um 09:22
Ich hätte mir Leistungsdaten erwartet, die den Corsa GSE überbieten. So muss, und wird, der ID.Polo wohl mit Effizienz und Platzangebot trumpfen müssen.
Jörg
16.05.2026 um 09:27
der Ausverkauf der "Performance-Marken" geht weiter, diesmal mit dem Sportwagen für arme Prolls: dem GTI. und wie bei anderen Herstellern werden die mäßigen Fahrleistungen der untermotorisierten (226PS) und übergewichtigen (1,6t) Elektrowagen mit einem emotionalem Performance Badge (GTI) aufgehübscht. wird aber alles nichts helfen, denn allein der Preis macht das Ganze schon wieder unattraktiv bzw gibt es bei anderen Herstellern für das gleiche Geld deutlich mehr Fahrdynamik, Platz, Ausstattung, Software.....
Bernd
17.05.2026 um 04:27
Was ist das eigentlich für ein stinkiger, unlogischer Kommentar, ach ich habs es ist natürlich ein T-Anhänger der hier einfach nur negatives verbreiten möchte. Wann wird einem das eigentlich selbst zu peinlich insbesondere weil die gesamte Konkurrenz mittlerweile einfach besser ist. Der ID. Polo und ID. Polo GTI sind Kleinwagen, es gibt in dem Segment nichts vergleichbares. Vergleichbare Kleinwagen haben immer mindestens einen Nachteil, oft sogar mehrere zusammen. Sie haben z.B. weniger Reichweite, weniger Motorleistung, langsamere Ladezeiten oder sind teurer.
Jörg
17.05.2026 um 16:57
Kann ich verstehen, warum man dann aber bei solchen elektrischen Luftbüchsen wie gti oder gtx so tut als wären sie ach so sportlich erschliesst sich mir nur mit viel Selbstbetrug, kann man trotzdem toll finden, allerdings rechtfertigt das nicht solche Preise, ausser VW Fahrer lassen sich gern übern Tisch ziehen….
Werner
17.05.2026 um 22:26
Nochmals: Die Preise sind Marktüblich, welche Kleinwagen mit diesen Leistungwerten und Praktikabilität (Kofferraumvolumen, Sitzplatz auf den Rücksitzen, Anhängelast, Software und technische Funktionen wie TravelAssist 3.0) gibt es für den Preis? Ein Mini Cooper SE kostet ähnlich viel und ist weniger Praktikabel, ein Mini Cooper JCW ist deutlich teurer und hat die anderen Nachteile ja immer noch. Opel Corsa GSE kommt erst Ende 2026 auf den Markt, Auslieferung starten erst wohl erst Anfang 2027. Dieser ist teurer, weniger Praktikabel und hat eine schlechtere Software. Alpine A290? Teurer und mit deutlich schlechterem Platzangebot und je nach Modell teilweise mit deutlich weniger Leistung. Der Polo GTI ist also der perfekteste Kleinwagen für einen absolut angemessenen Preis
Erdmann
16.05.2026 um 10:45
Auch wenn der Kunde ein Kleiwagen kauft ist es meist sein einziges Auto. Also möchte er auch eine Reichweite von mind. echten 500 km. Mein Fiat 500 Bj 2014 kommt auf Strecke 700 Km ! Wir fahren auch noch ein E Auto . Aber 250 km im Winter geht gar nicht!
Mathias
17.05.2026 um 12:02
Exakt. Mein Yaris Hybrid kommt auf ca. 800km Reichweite im Alltag bei einem Verbrauch von 4l/100km. Da möchte ich niemals auf ein E Auto mit 1/3 der Reichweite (real) umsteigen. Er ist günstiger in der Anschaffung und selbst bei den aktuell Spritpreisen nicht viel teurer als ein E Auto zu fahren (öffentliches Laden). Im Kleinwagen Segment sind E Autos als einizes Fahrzeug absolut nicht konkurrenzfähig sofern man Ideologie außen vor lässt.
Simon 1
18.05.2026 um 15:39
Sie meinen "sofern einem das Klima egal ist". Aber ja, in der Fahrzeugklasse sind die Modelle noch recht kompromissbehaftet.
Marc
16.05.2026 um 11:43
Ich habe mir gerade mal einen "normalen" Polo zusammengestellt. ID Polo Life mit ein paar Extras. 38.020€ . Äh nein....
Werner
17.05.2026 um 04:22
Händlerrabatt vergessen! Von dem Preis gehen doch immer locker 10,6% ab und dann landest du bei 33.989€. Passt
Sepp Mayr
16.05.2026 um 22:45
Die spinnen die Wolfsburger, viel zu teuer, so wird das Nix!
Josef
18.05.2026 um 08:56
Nö, hab mal wegen dem Preisgejammer recherchiert...in den 1980er waren Autos bei 70 bis 110% des damaligen Jahresbruttoeinkommen...17500DM Heute liegt der Median bei 53000€. D.h. der ID Polo GTI mit 39k liegt bei 73%...siehe da, es hat sich genau nichts geändert...der normale Polo ist sogar wesentlich billiger als damals im Verhältnis zum mittleren Gehalt...ausser das so ein Auto eine Armada an Assistenten und Massagesitze hat, was damals nicht mal eine S Klasse hatte. Übrigens ist der Polo länger als ein Golf 2 und 3.
Werner
17.05.2026 um 17:39
Marktüblicher Preis für Premium-Kleinwagen, absolut nicht zu teuer
DiDi
18.05.2026 um 09:06
Wo sehen Sie hier Premium? Das ist auch so eine vakuumierte Marketingfloskel.
Werner
18.05.2026 um 14:06
Schon mal drin gesessen? Das Auto ist bei den technischen Daten, der Software und der Ausstattung extrem hochwertig, wo sonst gibt es Matrix-Licht, Massagesitze, TravelAssist 3.0, 1200kg Anhängelast, 226PS und über 450L Kofferraum in einem Kleinwagen?
DiDi
18.05.2026 um 08:28
Für mein subjektives Empfinden ist die Melange aus „ der guten alten Zeit“ mit einer Portion Elektromobilität, der verzweifelte Versuch, irgendwie Käufer zu finden. Nun ist es aber so, wenn man das Marktangebot vergleicht, daß man, wenn man das VW-Angebot annimmt, man im Reality Distortion Field beheimatet ist.
Ulf
18.05.2026 um 10:18
Außen knalliger GTI-Zierrat, und drinnen 7% mehr Pmax und 0,3sec weniger 0-100 Zeit gegenüber der stärksten Brot+Butter-Version: das ist für mich schon eine ausgewachsene Mogelpackung. Wie es in der gleichen Klasse bei Fronttrieblern gehen kann, zeigt der kommende Opel Corsa GTE mit 281 PS und 5,5 sec für 0-100. Aber so ist der ID.Polo GTI für mich nur ein peinlicher Rohrkrepierer.
dare100em
18.05.2026 um 11:26
Der Schwerpunkt des Polo GTI liegt klar auf dem Fahrwerk - unter anderem der serienmäßige Vorderachsquersperre - als auf reiner Motorleistung. Zudem ist das gewicht mit ca. 1,5X t für heutige Verhältnisse sehr im Rahmen.Ansonsten war eine Polo GTI auch zur Verbrennerzeit kein Golf GTI Clubsport oder gar M3. Streng genommen ist der elektrische GTI hier sogar im Vorteil.
MWF
19.05.2026 um 15:55
39.000€ für einen Fronttriebler Polo mit einer Reichweite von 430km und einer sagehaft schnellen 105kW Ladeleistung. Was haben die Wolfsburger nicht verstanden?

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