Volkswagen id polo
Bild: Daniel Bönnighausen

Weltpremiere des VW ID. Polo: Der E-Kleinwagen aus Wolfsburg ist (endlich) da

Nach Jahren des SUV-Booms wächst nun auch das Angebot bei den elektrischen Kleinwagen. Volkswagen schickt dafür mit dem ID. Polo einen traditionsreichen Namen ins Rennen und positioniert den neuen Stromer ab 24.995 Euro als Einstieg in die eigene E-Mobilität. Wir konnten bereits im ID. Polo Platz nehmen und liefern die Details.

Der Polo kam erstmals 1975 auf den Markt und zählt seitdem zu den tragenden Säulen der Marke Volkswagen. In sechs Generationen wurden weltweit mehr als 20 Millionen Einheiten verkauft. Damit gehört der Polo zu den erfolgreichsten Modellen im Portfolio der Wolfsburger.

Dass der Kleinwagen für Volkswagen nach einem halben Jahrhundert auch bis heute eine wichtige Rolle spielt, zeigt allein schon der Blick auf die Neuzulassungszahlen aus Deutschland. Über alle Marken, Segmente und Antriebsarten hinweg belegte der Polo hierzulande 2024 noch Rang zehn bei den Neuzulassungen. 2025 reichte es dagegen nur noch für Platz 22 unter den mehr als 400 in Deutschland angebotenen Modellen. Im Kleinwagensegment kam der Polo im gleichen Zeitraum auf Rang vier.

Gerade deshalb kommt dem Polo auch in seiner siebten Generation eine wichtige Rolle zu – dieses Mal jedoch als rein elektrisches Modell. Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem elektrische SUVs den Markt prägten, wächst mittlerweile auch die Auswahl bei den E-Kleinwagen spürbar. In genau diesem Segment will Volkswagen mit dem ID. Polo künftig ebenfalls mitmischen.

Die Bedeutung für Volkswagen zeigt sich – anders als bei den bisherigen ID.-Modellen – auch am Erbe des Namens. VW-Markenchef Thomas Schäfer hatte bereits im vergangenen Jahr betont, dass sich ikonische VW-Namen nicht beliebig auf ein Elektroauto übertragen ließen. Frei nach dem Motto: Wo Golf draufsteht, muss auch Golf drinstecken. Beim neuen E-Kleinwagen sieht Schäfer diese Voraussetzung nun offenbar als erfüllt an. Seit September ist daher offiziell bekannt, dass die bereits vor drei Jahren vorgestellte Studie ID.2all als ID. Polo in Serie gehen wird.

Bekannte Polo-Gene im Elektro-Gewand

Wenig überraschend fällt daher auch der erste Auftritt des Serienmodells aus, von dem wir uns bei einem Media-Event in Hamburg ein eigenes Bild machen konnten. Schon auf der IAA im vergangenen Jahr trat der ID. Polo zwar noch mit Tarnfolie auf, die künftige Designsprache war aber bereits damals klar zu erkennen. Volkswagens Chefdesigner Andreas Mindt schuf laut dem Autobauer mit seinem Team einen Kleinwagen, „der voll und ganz der neuen, glasklaren Designsprache ‚Pure Positive‘ folgt“. Klar wird aber auch: Volkswagen war es wichtig, ein Design zu schaffen, das den E-Kleinwagen auf Anhieb als Polo erkennbar macht.

Schon die Frontpartie hat fast vollständig das Design der 2023 gezeigten Studie ID.2all übernommen und damit auch das „sympathische Gesicht“. In der Tat bietet der ID. Polo, das Lächeln dank der Form des unteren Lufteinlasses, der Scheinwerferform, der pupillenartigen LED-Leuchtkörper und einer glasüberbauten Querspange. Zwischen den Scheinwerfern befindet sich, abhängig von der Ausstattung, ein LED-Band und ein illuminiertes VW-Logo. Im Vergleich zum konventionellen Polo trägt beim elektrischen Ableger vor allem die geschlossene Front zur Unterscheidung bei. Der Rest der Front wirkt wie eine Mischung aus dem üblichen ID.-Gesicht und einem konventionellen Kleinwagen.

Auch in der clean gehaltenen Seitenansicht ist der ID. Polo gleich als Volkswagen zu erkennen. Besonders auffällig sind hier die an gewohnter Stelle fehlenden Griffe in den hinteren Türen, die sich nun versteckt an den Fenstern nahe der C-Säule befinden. Ein Element der neuen Designsprache ist übrigens das für den ersten Golf entwickelte C-Säulen-Design.

Das Heckdesign des ID. Polo und den parallel erstmals als Serienversion gezeigten ID. Cross wurde hingegen komplett neu entwickelt. Der ID. Polo wirkt durch dieses neue Design recht kraftvoll. Unter dem Dachkantenspoiler spannt sich die Heckscheibe bis weit in die C-Säulen hinein und betont so die Breite des ID. Polo. In der Ebene darunter findet sich bei den Rückleuchten eine glasüberbaute LED-Querspange.

Mehr Raum dank MEB+

Der ID. Polo basiert auf der neuesten Evolutionsstufe des Modularen E-Antriebsbaukastens, dem MEB+. Das ermöglicht eine deutlich bessere Raumausnutzung als beim konventionellen Polo auf MQB-Basis. Bemerkenswert ist das auch deshalb, weil der ID. Polo mit 4.053 Millimetern sogar etwas kürzer ausfällt als der weiterhin angebotene MQB-Polo mit 4.074 Millimetern. Durch dieses Plus an Raum soll der fünfsitzige ID. Polo mehr als jeder seiner Vorgänger zu einem Allrounder werden, so Volkswagen. Bei einer ersten Sitzprobe wurde deutlich, dass der elektrische Polo mit seinem Platzangebot durchaus zu überzeugen weiß. Einzig wenn der Fahrersitz auf groß gewachsene Personen eingestellt ist, kann es auf dem Sitz dahinter beengter zugehen. Ansonsten reicht der ID. Polo für vier Erwachsene locker aus.

Obwohl der ID. Polo kürzer ist, wächst das Kofferraumvolumen von 351 auf 441 Liter. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen steigt das Ladevolumen auf 1.243 Liter, beim MQB-Polo sind es 1.125 Liter. Wem das nicht reicht, der kann bis zu 1.200 Kilogramm an den Haken nehmen. Die Stützlast wird mit 75 kg angegeben. Das ist in diesem Segment keine Selbstverständlichkeit. Und mehr als beim größeren ID.3 Neo, der nur die 75 Kilo Stützlast hat, aber nach wie vor keine Anhänger ziehen darf. Es ist eben nach wie vor „nur“ ein ID.3, kein ID. Golf.

Neue Cockpit-Generation für den ID. Polo

Doch nicht nur beim Außendesign haben die Wolfsburger häppchenweise Details durchsickern lassen, sondern auch was die Innengestaltung angeht. Gleich zum Jahresauftakt präsentierte VW den neuen Interieur-Look des ID. Polo, den alle ID.-Modelle, wie bereits beim neuen ID.3 Neo deutlich wurde, übernehmen. Die Wolfsburger sprechen von einer neuen Cockpit-Generation, die „systemisch optimiert und am Kundenfeedback orientiert“ sei. Dazu zählen unter anderem stoffbespannte Oberflächen auf Armaturenbrett und Türinserts sowie eine einheitliche Haptik von Flächen, Tasten, Reglern und Griffen. Ziel dabei: eine einladende und freundliche Atmosphäre. Und das ist VW durchaus gelungen, wie sich bei der Sitzprobe zeigte. Die Materialien sind gut verarbeitet, alles fühlt sich hochwertig an. Der Innenraum vermittelt das Gefühl, in einem Fahrzeug aus einem höheren Segment zu sitzen.

Dieser Eindruck setzt sich auch in der übrigen Cockpitlandschaft fort: Auf einer Sichtachse angeordnet sind dabei das 10,25-Zoll-Fahrerinformationsdisplay „Digital Cockpit“ und der mittig im Armaturenbrett angebrachte 12,9 Zoll große Touchscreen. Das „Digital Cockpit“ bietet verschiedene Ansichten, darunter auch die Integration der Kartendarstellung des Navigationssystems. Über die „View“-Taste am Lenkrad kann der Fahrer zudem eine Retro-Ansicht aufrufen, die an die Instrumentengrafik eines späten Golf I aus den 1980er-Jahren erinnern soll.

Neu entwickelt und gestaltet wurde auch das auf Android basierende Infotainmentsystem „Innovision“. Es löst das bisherige System „Discover“ ab. Bedient wird es über ein 12,9 Zoll großes Touchdisplay, das in Gestaltung und Grafik an die Lösungen aus Modellen wie dem ID.7, dem aktuellen Golf sowie dem neuen ID.3 Neo und ID. Cross erinnert. Im ersten Eindruck verlief die Bedienung flüssig und intuitiv. Die Routenplanung verfügt über eine automatische Planung von Ladestopps. Auch eine automatische und manuelle Batterievorkonditionierung gibt es.

Separat in einer Leiste unterhalb des Infotainmentscreens haben die Volkswagen-Entwickler Tasten für die zentralen Klimafunktionen und den Warnblinkschalter integriert. Ebenfalls komplett neu ist das Multifunktionslenkrad mit seinen klar gegliederten Tastenfeldern. Als ein Bedienfeld sind in der Fahrertür zudem die vier Tasten für die elektrischen Fensterheber und die Einstellungen der Außenspiegel ausgeführt.

Drei Leistungsstufen zum Start

So stimmig der neue Innenraum im ersten Eindruck auch wirkt, entscheidend für die Positionierung des ID. Polo dürften am Ende vor allem die Antriebe und technischen Eckdaten sein. Wirklich überraschend sind diese allerdings kaum, denn sie sind spätestens seit Dezember bekannt. Anders als der bereits bestellbare Cupra Raval wird der ID. Polo zunächst jedoch in drei statt in vier Leistungsstufen angeboten. Je nach Konfiguration leistet der Frontantrieb 85, 99 oder 155 kW. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei allen drei Varianten bei 160 km/h. Der sportliche ID. Polo GTI mit einer Leistung von 166 kW soll erst 2027 folgen.

Bei der E-Maschine handelt es sich übrigens in allen Fällen um die eigens für die Frontantriebs-Modelle entwickelte APP290, die gemäß der VW-Namensgebung 290 Nm Drehmoment bietet. Ebenfalls komplett neu ist der Inverter, bei VW „Pulswechselrichter“ genannt. Dieses Bauteil wurde ebenfalls intern entwickelt und wird konzernintern produziert.

Bis zu 455 Kilometer Reichweite

Zwischen der Vorder- und Hinterachse befindet sich im Fahrzeugboden das Batteriesystem mit der „Konzern-Einheitszelle“. Ihre Bezeichnung deutet es an: Sie ist eine komplette Neuentwicklung des Volkswagen-Konzerns und seines Tochterunternehmens PowerCo. Für das neue Batteriesystem kommt die Cell-to-Pack-Technologie zum Einsatz, bei der die Zellen ohne den Zwischenschritt über Modulgehäuse direkt zu einem Batteriepack zusammengeführt werden. Die LFP-Batterie kommt auf einen Netto-Energiegehalt von 37 kWh und wird serienmäßig mit dem 85-kW- und 99-kW-Antrieb kombiniert. Die 52 kWh große Batterie bei der 155-kW-Version setzt hingegen auf eine NMC-Zellchemie.

Die AC-Ladeleistung beträgt mit dem dreiphasigen On-Board-Lader 11 kW. An DC-Ladesäulen soll die kleine Batterie mit einer maximalen Ladeleistung von 90 kW für den Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent rund 27 Minuten benötigen. Für die große Batterie gibt Volkswagen eine Ladeleistung von maximal 105 kW und eine Ladezeit von rund 24 Minuten für besagtes Fenster an.

Auch erste Angaben zu den erzielbaren Reichweiten liegen vor: So sollen mit der kleinen Batterie bis zu 329 Kilometer nach WLTP möglich sein, mit der großen Batterie sogar bis zu 455 Norm-Kilometer. Durchaus vorzeigbare Werte.

Oberklasse-Extras im Kleinwagen

Nicht nur das Interieur und die technischen Daten können sich sehen lassen. Auch die sonstigen Ausstattungsdetails und modernen Assistenzsysteme sind keine Selbstverständlichkeit für einen Kleinwagen. Als Sonderausstattung sind für den neuen ID. Polo exklusive und mitunter für diese Klasse ungewöhnliche Details wie ein High-End-Soundsystem von Harman Kardon mit 425 Watt Musikleistung, zehn Lautsprechern inklusive Center-Speaker für eine klare Sprachübertragung und einem Subwoofer erhältlich. Ebenfalls optional verfügbar: ein großes Panorama-Glasdach. Ein Novum in diesem Segment ist auch die pneumatische Massagefunktion der elektrisch einstellbaren 12-Wege-Vordersitze. Drei Massage-Programme stehen hier zur Wahl – ein Feature der Oberklasse in der Kompaktklasse. Der elektrisch einstellbare Fahrersitz ist zudem mit einer Memory-Funktion ausgestattet.

Dank des MEB+ und neuester Software hat der ID. Polo serienmäßig eine Vielzahl moderner Assistenzsysteme an Bord. Darüber hinaus werden optional Assistenzsysteme wie die nächste Generation des „Travel Assist“ erhältlich sein. Da das System eine Vielzahl von Online-Daten nutzt, ändert sich die Bezeichnung in „Connected Travel Assist“. Das Assistenzsystem zur assistierten Quer- und Längsführung reagiert fortan auch auf Ampeln. Erkennt das System eine rote Ampel, bremst es den ID. Polo automatisch im Rahmen der Systemgrenzen bis zum Stillstand ab. Ebenfalls neu und serienmäßig: das One-Pedal-Driving. Und auch die V2L-Funktion ist nun Serie. Beides ist im Alltag nicht zu verachten!

Der Einstieg beginnt bei 24.995 Euro

Den Einstieg beim ID. Polo soll hierzulande die Ausstattungslinie „Trend“ zu Preisen ab 24.995 Euro bilden. Mit an Bord sind hier neben den Assistenzsystemen „Side Assist“ und der Spurhalteassistent (inkl. Emergency Assist) noch Features wie LED-Scheinwerfer inkl. Fernlichtassistent, ein Multifunktionslenkrad aus Kunstleder und eine Klimaautomatik. Das große Aber: Die Basisvariante ist zum Start noch gar nicht bestellbar!

Ab sofort bestellt werden kann hingegen die nächsthöhere Ausstattungslinie „Life“ zu einem Preis ab 33.795 Euro. Hier gibt es serienmäßig Assistenzsysteme wie die automatische Distanzregelung (ACC), eine Rückfahrkamera („Rear View“), eine Einparkhilfe (vorn) und einen Kreuzungsassistenten. Zusätzlich gibt es noch einen automatisch abblendenden Innenspiegel und elektrisch einklappbare Außenspiegel mit Memory-Funktion. Digitale Features wie die Sprachsteuerung, App Connect für Apple CarPlay und Android Auto sowie eine induktive Ladefunktion für das Smartphone sind hier ebenfalls serienmäßig.

Die höchste Ausstattung hört auf den Namen „Style“. In dieser Variante fährt der ID. Polo zusätzlich zu den Features des „Trend“ und „Life“ unter anderem mit hochmoderner Lichttechnologie vor, die sich in den „IQ.LIGHT – LED-Matrix-Scheinwerfern“ mit beleuchteter LED-Lichtleiste, 3D-LED-Rückleuchten und illuminiertem VW-Emblem in der Front- und Heckpartie zeigt. Das Interieur prägen unter anderem Sport-Komfort-Sitze und eine Ambientebeleuchtung. Funktionen wie eine Lenkrad- und Sitzheizung sowie eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik gehören ebenfalls zur gehobenen Ausstattung. Weitere Innovationen sind das „ID. Light“, das nun auch seitlich in den Türen angezeigt wird, sowie der digitale Fahrzeugschlüssel (Mobile Device Key), der den komfortablen Zugang zum Fahrzeug mit einem mobilen Endgerät (Smartphone, Smartwatch) ermöglicht.

Wichtig: Der Vorverkauf des neuen ID. Polo startet am heutigen Mittwoch. Zum Marktstart kann das vollelektrische Kompaktmodell nur mit einer Motorisierung bestellt werden, mit dem 155 kW starken E-Motor und der 52 kWh großen Batterie. Die Grundversion zum Preis von 24.995 Euro und weitere Antriebs- und Ausstattungsvarianten folgen dann im Sommer dieses Jahres.

volkswagen-newsroom.com

35 Kommentare

zu „Weltpremiere des VW ID. Polo: Der E-Kleinwagen aus Wolfsburg ist (endlich) da“
Hans
29.04.2026 um 13:19
Bester E-Kleinwagen auf dem Markt, tolles Auto. Ein wenig mehr Reichweite (500km WLTP) und etwas schnelleres Laden (20 Minuten auf 80%) und der Wagen ist perfekt in dieser Klasse.
Rüdiger Meisel
29.04.2026 um 13:50
Ab sofort bestellt werden kann hingegen die nächsthöhere Ausstattungslinie „Life“ zu einem Preis ab 33.795 Euro, die serienmäßig über Assistenzsysteme wie die automatische Distanzregelung (ACC), eine Rückfahrkamera („Rear View“) Hat mein Kleinwagen für 18900€ Leapmotor T03 auch was soll daran bester sein und mein T03 schafft in der Realität bei 90% Ladestand 195 Kilometer mit einer 37 Kilowatt Batterie! Warum soll dieser Polo weiter kommen als meiner wenn die Batteriegröße gleich ist.Ist doch nicht dein Ernst diese Lobhudelei!
Micha
29.04.2026 um 15:30
Der T03 ist ein KLEINSTwagen, mit entsprechend deutlich weniger Platz. Und da der Polo 20% effizienter ist, kommt er auch dementsprechend weiter.
Lanzu
29.04.2026 um 15:07
Bei kleinerer Batterie kommt man weiter, wenn ein Auto effizienter ist.Laut WLTP Angaben braucht der ID.Polo in der Basis 3 kWh/100km weniger. Im Autobahn-Zyklus des WLTP ist der Unterschied sogar über 4 kWh/100km.Für die Effizinz hat VW einiges gemach: SiC-Halbleiter, neuer Motor und für einen Kleinwagen ganz gute Aerodynamik.
HAF
29.04.2026 um 13:23
1.200kg Anhängelast für die Fahrzeuggröße ist mal wirklich eine Ansage
David W
29.04.2026 um 14:39
Ja mega, der Grund weshalb ich "leider" keinen ID3 kaufen kann. Ich finde so grundlegende Dinge wie Anhängelast und Dachlast sollte ein Auto einfach haben, das kann ja nicht so kompliziert sein.
dare100em
29.04.2026 um 13:26
Sehr gelungen, insbesondere auch eine Vielzahl potentieller Optionen. Ich vermisse allerdings die Wärmepumpe als Option.
Musicman
29.04.2026 um 15:20
Hi Jarn, aus eigener Erfahrung meiner 4 ID Modell (3und4) kann ich Dir sagen, die Wärmepumpe bei VW bringt leider 0,0. Spar Dir das Geld lieber.
Robert
29.04.2026 um 13:41
"Ab sofort bestellt werden kann hingegen die nächsthöhere Ausstattungslinie „Life“ zu einem Preis ab 33.795 Euro" das ist aber schon ein saftiger Unterschied zur Basiversion fast 9.000 Euro Unterschied und dann kommt diese Basiversion also erst im Sommer 2027 sollte er nicht schon 2025 auf dem Markt sein?
thd
29.04.2026 um 22:28
Der Preissprung kommt nicht nur durch die Ausstattungslinie, sondern durch die große NMC-Batterie und den starken Motor. "Life" mit kleiner Batterie und kleinem Motor wird dann nur etwa 3000 Euro teurer als die Basis.
Robert
30.04.2026 um 08:24
oh danke habe ich wohl überlesen das das dann die große Batterie mit 455km Reichweite ist gut dann wäre das eher akzetabel obwohl das für mich immer noch viel zu teuer ist, aber vieleicht in ein paar Jahren als gebrauchter dann vielleicht
Daniel Bönnighausen
29.04.2026 um 14:16
Ja, er sollte eigentlich schon 2025 kommen. Die Basisvariante kann aber nicht erst im Sommer 2027, sondern noch diesen Sommer bestellt werden.
Jarn
29.04.2026 um 13:51
Ein wirklich tolles Auto. In 2-3 Jahren sicherlich most wanted auf dem Gebrauchtwagenmarkt, v.a. als Zweitwagen / Cityauto mit LFP und eigener Lademöglichkeit.
rg
29.04.2026 um 17:31
Gelungenes Fahrzeug. Sieht nach echtem europäischen VW aus, das gefällt mir.
Matthias
29.04.2026 um 17:46
Auch hier wird die für Garagen völlig ungeeignete Position der Ladebuchse (Beifahrerseite hinter dem Vorderrad) nicht erwähnt. Gibt viel Vertrauen in die hier und anderswo versammelten Fachleute von Funk und Fernsehen. Beim VW wird man sagen, wie einst bei Brot&Kuchen: "Sie haben eine eigene Garage, gar ein Eigenheim? Ja dann kaufen sie doch ID.3 bis ID.7!"
Daniel
30.04.2026 um 08:55
Ja, das ist äußerst dämlich und auch für mich ein KO-Kriterium. Rückwärts in einer engen Garage ist ein Ladeanschluss auf der rechten Seite für mich nicht nutzbar.
Peter Schwierz
29.04.2026 um 18:25
Guter Punkt, war mir bei der Vorstellung auch aufgefallen. Die Position hängt mit dem Frontantrieb zusammen, da konnte und wollte man sich den Kabelweg nach hinten sparen, wenn die gesamte Hochvolt-Technik im Vorderwagen steckt. Nachvollziehbar, aber natürlich hilft das in der Garage dennoch nicht.
Frank W. O.
30.04.2026 um 08:34
Die falsch platzierte Ladebuchse war das erste, was mir aufgefallen ist als ich das Auto im letzten September zum ersten Mal auf der IAA in München gesehen habe. Schade ist auch, dass der ähnliche strukturierte ID.Cross das gleiche Problem hat. Man kann nur hoffen, dass VW das Thema aufnimmt und es in zukünftigen Versionen dieser beiden Fahrzeuge richtig macht. Wer - wie in diesem Forum - argumentiert "man könne ja um das Fahrzeug herumlaufen" zeigt, dass er/sie noch nie ein E-Auto in einer typisch deutschen Einzel-Fertiggarage geladen hat.
Markus
30.04.2026 um 10:47
...naja.. Mit dem SmartEQ fortwo geht das noch ganz gut :)
Battie
29.04.2026 um 21:19
Naja, dann muss die Fahrer*in eben vorne am Fahrzeug rum laufen - sollte wegen der begrenzten Länge des ID Polo gehen - und sich zur Ladeklappe hin beugen; ja das stärkt Bauch- und Rückenmuskulatur, besonders beim Ein- und Ausstecken, oder? Wenn die Klappe allerdings auch noch nach vorne aufgeht, könnte es tatsächlich etwas nervig werden ...
Robert
30.04.2026 um 08:29
nicht die länge ist das Problem sondern eher die Breite, auch bei mir ein Problem habe rechts kaum Platz in der Garage, habe derzeit einen Nasenlader und das finde ich top besser wäre der Ladeanschluss links oder ich müsste mit dem Fahrzeug rückwärts in die Garage fahren auch nicht besonders toll
harry
02.05.2026 um 21:39
Ich habe einen Renault Megane E Tech mit gleicher Anordnung der Ladebuchse und eine Fertigteilgarage . Die Platzierung der Ladebuchse ist nicht optimal , aber das Laden in der Garage ist durchaus möglich.
Mark
29.04.2026 um 19:52
Ist halt ein VW, da kann ja nix tolles bei rauskommen. 08/15, aber wird genug Leute geben, die so was kaufen.
Schnee von gestern
29.04.2026 um 21:43
Selbst für Carplay und Android Auto muss man in der Basisversion "Trend" 200€ blechen! Diese Preispolitik ist Kundenunfreundlich! Sitzheizung, Lenkradheizung und Navifunktionen sind bei allen Ausstattungen verbaut .. aber nicht freigeschalten.
dare100em
29.04.2026 um 22:48
Die (privat) Leasingraten für die Editionsmodelle sind ja krank günstig.Für die höchste Austattung, 211 PS Variante mit großem Akku als "Edition Style" mit quasi Allem ausser Soundsystem bei genau 6.000 € Anzahlung (e-Prämie) 120 € im Privatleasing auf 36 Monate !
Jörg
30.04.2026 um 00:59
Wer nach all den VW Katastrophen diese Fahrzeuge immer noch kauft, hat es nicht besser verdient - die deutsche Kundschaft möchte Knöpfe? Hier bitteschön, alle Knöpfe die man sich ausdenken kann, macht zwar wenig Sinn, aber da habt ihrs - viel Erfolg…
Paul-Gerhard Fenzlein
30.04.2026 um 07:22
Ich finde die Kommentare grundsätzlich viel zu positiv, wenn man die schlimme v.W. Preispolitik sieht. Der VW ID. Polo ist kein schlichtes Auto! Aber wie manche Kommentatoren sagen die beste Kleinwagen? Weit gefehlt. Ich habe ihm kurz vorher in der preiswertesten Variante konfiguriert und kam mit einigen Zusatzausstattung, Licht, Assistenzsystem und sogar Textile Fußmatten auf 37.000 €! Das ist ein Witz für einen Winzling, der technologisch nicht auf der Weltspitze ist und in Raum Ausnutzung weit hinter dem NIO firefly rangiert. Und der Firefly kostet in der Premium Ausstellung, mit Glasdach in den Niederlanden, oder in Österreich nur knapp 33.000 €.4000 oder weniger, aber besser ausgestattet und das moderne Auto. Was nützt mir die starke Motorisierung, wenn ich in der Batterie fest fixiert und eingeschränkt bin. Warum kann ich nicht einfach, wie das bei NIO ist, die Standard Batterie von 42 kWh , die ihm alltäglichen fahren in der Stadt und im städtischen Umfeld vollkommen ausreichend ist, auf Urlaubsreisen nicht einfach gegen eine 63 kWh Batterie tauschen und dann für den Urlaubszeitraum statt 70 € im Monat, 100 € bezahlen und dann nach dem Urlaub wieder auf meine kleine Standard Lato zurück zu wechseln. Mit der Batteriemiete verringert sich auch der Kaufpreis des Firefly um circa 5000-6000 €. Und im Bereich Raumausstattung und Ausnutzung ist der NIOmFirefly mit seinem 92 l großen Frunk und 404 l großen hinterem Kofferraum dann auch besser. Und beheizbare und belüftete Sitze sind beim Firefly Basismodell Siri und im Premium Modell auch mit Massagefunktion! All das, trotz der vollkommen überzogenen EU Steuern und Zöllen zu einem, im Vergleich zu VW fairen Preis!
Stephan K.
04.05.2026 um 18:27
Lieber Herr Fenzlein, kaufen Sie sich doch Ihren Firefly. Das ist auch in meinen Augen ein wirklich schönes Auto mit einem guten Preis. Ich werde dennoch wohl beim Polo oder dem anstehenden Epiq zugreifen. Ich will eine Auswahl an Werkstätten haben, falls es Probleme gibt. Ich möchte ausgereifte Assistenzsysteme haben - da krankt es bei vielen chinesischen Modellen. Und ja, ich möchte ein Fahrzeug 'Made in Europe' haben. Ich arbeite in der Autoindustrie, weiß um ihre Wichtigkeit und die aktuellen Herausforderungen.
Uwe
30.04.2026 um 07:29
Der Polo sieht gut aus und hat die richtige Größe. Wenn nur mal endlich jemand schlüssig erklären könnte, warum statt eines zu öffnenden Schiebedachs, gerne ja in Glasausführung, nur das 'Panoramadach' angeboten wird. Nein, es ist nicht das Gewicht. 20 oder 30 kg spielen bei E-Autos keine Rolle. Der Verzicht auf die Öffnungsoption bedeutet bei mir Verzicht auf den Polo bzw. Kauf des R4 Plein Air.
John
30.04.2026 um 08:28
Das Genöle hier nervt. Natürlich in eine CN Schüssel günstiger. Dass das so sein muss steht ja im 5 Jahresplan. Ich finde es super dass VW nun auch einen Kleinwagen liefert. Bei dem Preis wird wahrscheinlich noch eine Profitmarge drin sein. Bei den CN Schüsseln in CN bekanntlicherweise nicht. Ist eine Einstellungssache ob man sich den CN Preisbrecher oder ein faires EU Produkt kauft. Der ID Polo ist auf jeden Fall ein sehr gelungenes Auto. Daumen hoch!
Martin Seiler
05.05.2026 um 08:47
Man endet bei VW (in aktueller Besetzung) leider immer wieder bei dem Verdacht, dass sie lieber Verbrenner verkaufen als Elektroautos. Bin mal gespannt, wie die Produktionslimits für die "Massenfahrzeuge" und die Wartezeiten nach 6 Monaten aussehen werden. Das bietet den Chinesen beste Optionen.
MWF
30.04.2026 um 08:42
Netter Versuch den konservativen VW-Kunden mit einem langweiligen Kompaktcar Konzept mit digitalem Tacho a la 80er Jahre abzuholen. Das wird auch funktionieren. Aber diese Kunden sterben aus. Ein heute 20-Jähriger reflektiert darauf nicht mehr. Daran denkt der brave VW-Ingenieur nicht.
Stephan K.
04.05.2026 um 18:19
Ein heute 20-Jähriger hat keine 34.000 Euro, um sich einen neuen ID.Polo zu kaufen. Käufer sind dessen Eltern, die damit sehr angenehme Erinnerungen verbinden. Der 20-Jährige, der sich das Fahrzeug dann als Gebrauchten zulegt, kann ja dann auf eine der anderen Ansichten wechseln - die gibt es sicher. Ich finde die Idee nett.
Ralf Schurer
30.04.2026 um 09:00
Ich finde das Auto generell gut, natürlich gibt es viel zu meckern und VW hat viel Porzellan zerschlagen. Aber mittlerweile ist die Technik sehr gut und auch die Software muss sich nicht mehr verstecken - wir fahren Enyak+Zoe. Die Preise sind auf dem Niveau R5&Co. Die Vergleiche mit den China Marken sind immer ein Problem, die müssen sich noch beweisen, sind aber klare Treiber. Nio finde ich auch sehr spannend, da ich mich beruflich mit den Wechselstationen befassen durfte. Leider war das damals ein no-go für die deutschen OEMs und Renault (+ Betterplace) hat sich davon auch schnell wieder verabschiedet. Die Austauschbare Batterie wäre der Hit, ist aber sehr komplex im Handling, da wäre eine Standardisierung hilfreich, die es aber m.E. nie geben wird, da man dieses entscheidende Detail nicht teilen will. Nio hat die von Betterplace gekauften Patente soweit ich weiß nicht freigegeben, deshalb wird sich an der Stelle noch länger nichts bewegen.
Energisch Joe
30.04.2026 um 11:30
Guten Tag liebe Leserinnen und Leser!Der ePolo schaut gut aus und ist ein richtiges Stadtfahrzeug. Und: Sagen Sie bitte nicht Auto, sagen Sie FAHR-ZEUG! Ich fahre über 95% meiner Strecken unter 50 km und habe gar nicht die Zeit die ungeheure Fülle an eingebautem Zubehör zu geniessen. Einzig wichtig sind mir eine Kühlung im Sommer und Sitz/Lenkradheizung im Winter sowie eine Anhängerkupplung. Ich fahre also mein Zeug und bin einfach froh wenn es zuverlässig funktioniert. Die Rücksitze sind 1+2-Drittel umklappbar für viele Transportfälle, mehr fasst der Anhänger, zum Glück haben die Autobauer den Blödsinn der fehlenden Anhänger- kupplung bei kleinen Elektro-Fahrzeugen aufgegeben. Oder der Sparefroh der das durchgesetzt hat ist zur Erleichterung aller in die Pension entschwunden. Bei den Verbrennern gab es die bis zum kleinsten Strassenfloh doch schon immer. Ich bin mit einem Anhänger noch NIE Langstrecke gefahren sondern lokale Lasten, von Alteisen über Brennholz bis Zement und damit sehr zufrieden.Der ePolo wird Einzug in unseren Familienfuhrpark halten.mit freundlichen Grüßen

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