Skoda Epiq: Serienfertigung in Navarra angelaufen

Kurz nach dem Produktionsstart des VW ID. Polo und Cupra Raval in Martorell läuft nun auch der Skoda Epiq in Spanien vom Band. Die Serienfertigung des neuen vollelektrischen Einstiegsmodells der tschechischen Marke erfolgt allerdings nicht bei Seat/Cupra nahe Barcelona, sondern im Volkswagen-Werk Navarra bei Pamplona.

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Bild: Skoda

Das Volkswagen-Werk Navarra am Stadtrand von Pamplona zählt zu den wichtigsten Produktionsstandorten des Konzerns. Seit der Eingliederung in den Volkswagen-Konzern im Jahr 1984 wurden dort mehr als zehn Millionen Fahrzeuge produziert. Die knapp 5.000 Beschäftigten fertigen täglich über 1.400 Autos.

Bislang liefen in Navarra ausschließlich Modelle mit Verbrennungsmotor vom Band, zuletzt der VW Taigo und der VW T-Cross. Wie das Skoda-Werk in Mladá Boleslav soll auch der Standort Navarra eine hohe Flexibilität bieten: Verbrenner und Elektroautos können auf derselben Produktionslinie montiert werden.

Mit dem im Mai vorgestellten Elektro-SUV Epiq nutzt Skoda diese Flexibilität nun erstmals. Zugleich bindet der Volkswagen-Konzern damit nach Martorell auch das Werk Navarra in die Produktion seiner elektrischen Kleinwagenfamilie ein. „Der Produktionsstart des neuen Skoda Epiq ist ein historischer Moment. Mit der Dynamik der Markengruppe Core im Rücken machen wir vollelektrisches Fahren zugänglicher denn je“, sagt Skoda-CEO Klaus Zellmer.

Für Skoda ist der Produktionsstart in mehrfacher Hinsicht bedeutend: Der Epiq ist das erste Modell der Marke, das überhaupt in Spanien gebaut wird. Zugleich ist er nach dem aktuellen Superb das zweite Modell im europäischen Skoda-Portfolio, das außerhalb der tschechischen Werke gefertigt wird. Damit will Skoda eigene Kapazitäten für andere stark nachgefragte Modelle freihalten.

„Dieser Schritt unterstreicht die Stärke und Anpassungsfähigkeit unseres Produktionsnetzwerks. Durch die effiziente Auslastung der Kapazitäten innerhalb des Volkswagen Konzerns können wir den Produktionshochlauf wichtiger Elektromodelle unterstützen und gleichzeitig eine hohe Produktionsqualität und wettbewerbsfähige Kosten gewährleisten – wovon unsere Kunden direkt profitieren“, sagt Andreas Dick, Skoda Auto Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik.

Der Epiq ist Teil der „Electric Urban Car Family“ des Volkswagen-Konzerns. Neben dem Skoda-Modell gehören dazu der Cupra Raval (hier unser Fahrbericht), der VW ID. Polo und der angekündigte VW ID. Cross. Die beiden erstgenannten Modelle werden seit vergangener Woche im Seat/Cupra-Werk Martorell gebaut. Der ID. Cross soll noch in diesem Jahr ebenfalls in Navarra folgen. Dann werden alle vier Modelle der elektrischen Kleinwagenfamilie des Konzerns in Spanien gefertigt.

skoda-storyboard.com

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