Kia schiebt beim EV2 eine neue Topvariante nach

Kia ergänzt den EV2 um die neue Topausstattung Black-Line. Die Version kombiniert den 61-kWh-Akku mit schwarzem Exterieur-Styling und einer umfangreichen Serienausstattung. Sie ist ab sofort bestellbar, kostet 40.890 Euro und soll ab September ausgeliefert werden.

Kia ev2 black line
Bild: Kia

Seit April rollen die ersten Exemplare des EV2 in den Ausstattungen Air und Earth zu den Kunden, zunächst mit der kleineren der beiden bestellbaren Batterien. Ursprünglich hatte Kia angekündigt, dass ab Juli die Varianten mit der großen Batterie inklusive GT-Line folgen sollen, ab Oktober erst die Basisversion Light. Die Preise stehen zwar schon seit Marktstart fest, von einer Black-Line war bislang aber nicht die Rede.

Mit der Einführung der neuen Topversion startet Kia im slowakischen Werk Žilina nun auch die Serienproduktion der EV2-Ausführungen mit dem 61-kWh-Akku. Die Varianten mit der kleineren 42,2-kWh-Batterie (hier unser Fahrbericht) werden dort bereits seit März gefertigt.

Die Black-Line baut auf der GT-Line auf. Technisch nutzt sie den bekannten Frontantrieb mit 99,5 kW Leistung. Mit den serienmäßigen 19-Zoll-Rädern gibt Kia eine WLTP-Reichweite von bis zu 418 Kilometern an. Der 61-kWh-Akku lässt sich laut Hersteller an einer DC-Ladesäule in rund 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden. Der optionale 22-kW-Onboard-Lader bleibt auch in der Topausstattung ein Extra und kostet 990 Euro.

Die SUV-Designelemente an Stoßfängern und Fahrzeugseiten sind bei der neuen Topversion in Hochglanzschwarz gehalten. Hinzu kommen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, schwarze Außenspiegel sowie schwarze Kia-Logos an Front und Heck. Optional bietet Kia eine Zweifarb-Lackierung mit schwarzem Dach an. Insgesamt stehen für den EV2 Black-Line sieben Außenfarben zur Wahl. Im Innenraum gibt es Sitze in schwarzer Ledernachbildung, einen schwarzen Dachhimmel, Alu-Pedale und ein Sportlenkrad.

Zur Serienausstattung gehören eine Wärmepumpe, ein elektrisch einstellbarer Fahrersitz, das Harman/Kardon-Soundsystem, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik und eine Sitzheizung vorn. Ebenfalls an Bord ist das ccNC-Navigationssystem. Damit verfügt die Black-Line auch über den EV-Routenplaner und die intelligente Rekuperation, die bei günstigeren EV2-Versionen ohne integrierte Navigation nicht verfügbar sind. Serienmäßig bietet die Black-Line zudem die V2L-Funktion zum Anschluss externer 230-Volt-Geräte – über die Steckdose im Fond oder den Ladeanschluss. Hinzu kommt eine V2X-Hardware-Vorbereitung für weitere Anwendungen wie V2H und V2G.

Auch für die Black-Line bietet Kia optional eine viersitzige Konfiguration mit zwei verschiebbaren Einzelsitzen im Fond an. Dadurch lässt sich das Kofferraumvolumen von 362 auf bis zu 403 Liter erweitern. Ein 15 Liter großer Frunk ergänzt den Stauraum. Mit dieser Konfiguration steigt der Preis auf 41.340 Euro.

Mit der kleineren Batterie ist der EV2 weiterhin ab 26.600 Euro bestellbar. Die Long-Range-Version mit 61 kWh beginnt bei 33.490 Euro. Bislang markierte die GT-Line ab 37.340 Euro das obere Ende der Ausstattungspalette. Mit der Black-Line positioniert Kia nun eine weitere Linie darüber.

kia.com

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