KGM bringt Sonderedition des Torres EVX für unter 35.000 Euro heraus
KG Mobility (KGM) gibt an, dass der Torres EVX Nomad ab sofort zu Preisen ab 34.990 Euro in Deutschland bestellbar ist. Die neue Edition kombiniere eine hochwertige Ausstattung mit einem Preisvorteil von mehr als 13.000 Euro gegenüber der Serienversion, heißt es. Mit ersten Auslieferungen des Sondermodells ist laut dem Hersteller ab September zu rechnen. In dem Preis sind neben der Mehrwertsteuer auch die Überführungskosten inbegriffen.
Regulär kostet der Torres EVX in Deutschland in der Core-Ausstattung ab 41.990 Euro. Für die mittlere Ausstattungslinie Bliss ruft KGM 44.990 Euro auf, die Topversion namens Lux steht mit 48.990 Euro in der Liste. Für Gewerbetreibende gibt’s zudem eine Cargo-Version des E-SUV ab 38.990 Euro brutto. Der Nomad soll sich an der mittleren Ausstattungslinie Bliss orientieren (die 10.000 Euro teurer ist) und diese noch um einige Sonderfeatures im Wert von 3.000 Euro aufwerten. So kommt KGM auf den oben genannten Preisvorteil in Höhe von 13.000 Euro. Noch günstiger kann das Modell mit der staatlichen E-Autoprämie werden. Warum KGM den Nomad für diesen günstigen Preis herausbringt, erklärt der Hersteller in seiner Ankündigun gnicht.
Da KGM aber nicht an der Ausstattung spart, können die knapp 35.000 Euro für das Sondermodell eigentlich nur als Kampfpreis interpretiert werden. Für dieses Geld bekommen Kunden serienmäßig eine 360-Grad-Kamera, eine Wärmepumpe und eine Metallic-Lackierung (zur Wahl stehen die Farbtöne Space Black, Dandy Blue, Iron Metal, Forest Green und Latte Greige). Aufbauend auf der erwähnten mittleren Ausstattungslinie gehören außerdem Ambientebeleuchtung, eine kabellose Smartphone-Ladeschale, Einparkhilfen vorne und hinten, eine Dachreling, eine Lenkradheizung sowie beheizbare Kunstledersitze zum Serienumfang. Ferner vorne Sitzbelüftung und eine elektrischen Sitzeinstellung, für den Fahrer gibt es zudem eine Lendenwirbelstütze.


Im Cockpit wartet der Nomad mit einer 12,3 Zoll großen digitalen Instrumentenanzeige hinter dem Lenkrad und einem ebenfalls 12,3 Zoll großen Bildschirm als zentrales Bedienelement auf. Über letzteres Display lassen sich Infotainment, Navigation und das per Apple CarPlay bzw. Android Auto eingebundene Smartphone steuern. Für Sicherheit sorgen acht Airbags und eine Reihe von Assistenzsystemen, darunter neben den Standardassistenten auch ein Ausstiegswarner, ein Totwinkelassistent und ein Querverkehrswarner.
Was die Technik angeht, unterscheidet sich der Nomad nicht vom Serien-Torres EVX, der seit 2022 verkauft wird, aber jüngst zum Jahrgangswechsel ein Modell-Update bekommen hat. Seitdem beherbergt das E-SUV eine auf 80,6 kWh vergrößerte Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie für nun gut 500 Kilometer Reichweite. Die weiteren Parameter bleiben fast unverändert. So gibt KGM die Ladeleistung weiterhin mit 120 kW DC und 11 kW AC an. Der Schnellladevorgang von 10 auf 80 Prozent soll dabei 36 Minuten dauern. Angetrieben wird die Baureihe nach wie vor von einem permanenterregten 152-kW-Synchronmotor an der Vorderachse. Das Drehmoment gibt der Hersteller mit 339 Nm an, die Höchstgeschwindigkeit mit 175 km/h.
Übrigens: Falls Ihnen der Name des südkoranischen Herstellers nicht viel sagt: Bei KG Mobility handelt es sich quasi um den Nachfolger von Ssangyong – der Autobauer wurde 2023 von dem Bushersteller KG Mobility übernommen, der nun unter der eigenen Marke auch Autos verkauft. Darunter auch elektrische.
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