- Marken + Namen -
Bosch gründet Joint Venture für eScooter: Die Stuttgarter wollen in den weltweit wachsenden Markt für Elektro-Roller einsteigen und dazu ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen E-Motorenhersteller Ningbo Polaris (siehe Foto) gründen. Das Joint Venture soll ein umfassendes Portfolio von Antrieben für E-Roller produzieren und für Bosch die Lücke zwischen E-Bikes und E-Autos schließen.
automobilwoche.de, atzonline.de, spiegel.de
EnerSys übernimmt deutsches Akku-Joint-Venture komplett: EnerSys hat alle Anteile an der EAS Germany GmbH übernommen. Einen Minderheitsanteil hatten zuletzt die GAIA Akkumulatorenwerke aus Nordhausen gehalten. EAS soll großformatige Lithium-Ionen-Zellen für den Transporteinsatz produzieren.
puregreencars.com, elp.com
Verkehrsministerium startet Bürgerdialog zur Erarbeitung einer neuen Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung mit einer Veranstaltung in Passau. Weitere Termine sind in Frankfurt am Main, Stade und Dresden angesetzt. Auch Elektro- und Hybridfahrzeuge sind dabei Thema.
newstix.de, bmvbs.de
- Zahl des Tages -
Sonnenstrom für 3.000 km mit einem Elektroauto kann eine kleine, handelsübliche Solaranlage auf dem Hausdach in einem halben Jahr produzieren, zeigt ein Versuch des Schweizer Automobilclubs TCS.
eco-way.ch
- Forschung + Technologie -
Conti stellt Technologie-Träger vor: Binnen sechs Monaten hat der Zulieferer aus einem normalen Serienfahrzeug einen Vorzeige-Stromer gebastelt und dabei 40 eigene Komponenten verbaut. Highlights des auf 10.000 km erprobten Prototyps: ein 70 kW starker E-Motor, ein aktives Gaspedal für sparsames Fahren, ein Li-Ion-Akku für 150 km Reichweite und ein neues Turbo-Ladesystem, das diesen innerhalb von 2,5 Stunden befüllt.
automobilwoche.de, car-it.automotiveit.eu, elektroniknet.de
Pulsgesteuerte E-Bikes von Kalkhoff: Der Hersteller wartet in der Saison 2013 mit einer Weltneuheit auf. Zwei Modelle sollen die Möglichkeit bieten, die E-Unterstützung von der Pulsfrequenz steuern zu lassen. Damit bleibt der Fahrer stets im individuell optimalen Pulsbereich – wie auf einem Ergo-Trainer.
e-bikeinfo.de
Toyota gewinnt Pikes Peak: Fumio Nutahara hat mit dem TMG P002 der Toyota Motorsport GmbH die elektrische Wertung des US-Bergrennens vor dem Mitsubishi i-MiEV Evolution gewonnen. Nobuhiro Tajima, der den Sieg über Jahre gepachtet hatte, ist nach einem Fahrzeug-Brand ausgeschieden.
electric-vehiclenews.com, auto-medienportal.net, technologicvehicles.com
- Feedback -
Meistgeklickter Link am Montag war die Meldung über den elektrischen Fiat 500, der als seriennaher Prototyp bei Testfahrten erwischt wurde und offenbar schlicht Fiat 500E heißen soll.
caranddriver.com
- Zitat des Tages -
“Künftig muss der Kunde neben dem Modell auch den passenden Antrieb wählen. Für jemanden, der primär im urbanen Raum unterwegs ist, kann ein Elektrofahrzeug künftig die Erwartungen voll erfüllen.”
Sagt Julian Weber, Leiter Innovationsprojekte E-Mobilität bei BMW, in einem Interview und erläutert dabei auch die Feldversuche mit dem Mini E.
krafthand.de
- Flotten + Vertrieb -
800 Elektroautos von Karabag sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs. Das war Anlass genug für Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), dem Umrüster aus der Hansestadt und vermeintlich größtem E-Auto-Hersteller Deutschlands einen längeren Besuch abzustatten.
abendblatt.de via green-motors.de
London verschenkt Home Charger: Wer innerhalb des Autobahnrings M25 wohnt, kann sich eine kostenlose Ladestation von POD Point und UK Power Networks für die heimische Garage sichern. Möglich macht’s das Projekt Low Carbon London, bei dem im Gegenzug das Ladeverhalten erfasst wird.
thegreencarwebsite.co.uk
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- Service -
Lese-Tipp: Thomas Lang zeigt, wie Elektroautos schon vor 130 Jahren als städtische Verkehrsmittel über kurze Distanzen beachtliche Erfolge feierten, dabei aber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten wie heute.
handelsblatt.com
Download-Tipp: Die Ökobilanz von Elektroautos hat Prof. Dr. Eckard Helmers vom Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier unter Berücksichtigung der Stromproduktion und der CO2-Ökobilanz der Batterien bewertet. Interessant ist auch der dargestellte Positiv-Effekt bei einem Conversion-Projekt.
enveurope.com (PDF, englisch)
- Rückspiegel -
Eine Art Pedelec für Pferde wird ab sofort bei Gemeindearbeiten in Avenches VD in der Schweiz eingesetzt. Das Prinzip der E-Kutsche ist bekannt: Lässt die Kraft des Pferdes nach, unterstützt der E-Antrieb das Tier. So können die Pionier-Rösser bei der Müllabfuhr oder beim Schultransport helfen.
suedostschweiz.ch
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“Künftig muss der Kunde neben dem Modell auch den passenden Antrieb wählen. Für jemanden, der primär im urbanen Raum unterwegs ist, kann ein Elektrofahrzeug künftig die Erwartungen voll erfüllen.”
Zink-Luft-Batterie zum Kampfpreis: Die US-Firma Eos Energy Storage schickt sich an, den Markt für Traktionsbatterien aufzumischen. Ab 2013 wollen die Amerikaner ihre Zink-Luft-Technik auf die Straße bringen – und das zu extrem günstigen Preisen: Für eine 70 kWh Batterie mit der Aurora 1000 Technologie für rund 500 km Reichweite wären laut Eos nur 12.000 Dollar fällig, also 170 Dollar pro kWh.
VIPs blubbern in H2-Taxis zu Olympia: Würdenträger werden während der Olympischen Spiele mit Wasserstoff-Taxis zu den Sportstätten befördert. Bereitgestellt werden die fünf H2-Cabs vom HyTEC Projekt (Hydrogen Transport for European Cities), Intelligent Energy und London Taxi.
NHTSA schließt die Volt-Akte: Die Untersuchung der Verkehrsaufsicht ist abgeschlossen, das klare Fazit überrascht angesichts der Hysterie fast ein wenig: Vom Chevy Volt oder anderen E-Fahrzeugen geht kein größeres Brandrisiko aus, als von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, so die Prüfer. Dennoch muss sich GM-Chef Dan Akerson am Mittwoch bei einer Anhörung in Washington den Fragen der Republikaner stellen. Die wollen aus der Volt-Krise weiterhin politisches Kapital schlagen.
“Carbon ist sicherlich ein Hebel, um Elektroautos effizienter zu machen. Aber es ist auch ein teurer Hebel.”
“Ich bin seit 28 Jahren Taxiunternehmer. Ich hatte noch nie ein so wartungsarmes, zuverlässiges und sparsames Auto wie den Prius.”
“Die Phase der Euphorie ist Ernüchterung gewichen.”
E-Stretchlimo für Obama? Der italienische Karosseriebauer Castagna Milano will Barack Obama mit einer verlängerten Elektro-Limousine auf Basis des Fiat 500 beglücken. Dass der US-Präsident den Staatsstromer ordert, ist aber unwahrscheinlich. Die Italiener hatten nämlich auch den lybischen Despoten Gaddafi mit einem Elektro-Fiat versorgt.
Toyota stellt NS4 Concept in Detroit vor: Die lang gestreckte Plug-in-Hybridstudie mit nach oben öffnenden Türen könnte 2015 in ähnlicher Form tatsächlich auf den Markt kommen. Der Antrieb soll kleiner, leichter und effektiver ausfallen als beim Prius, die elektrische Reichweite bei verkürzter Ladezeit steigen. Ein sogenannte “Mensch-Maschine-Schnittstelle” stellt sich dabei auf die Vorlieben des Fahrers ein.
PG Bikes will E-Sportwagen vorstellen: Die E-Bike-Schmiede PG-Bikes aus Regensburg will kommenden Dienstag in Berlin das “derzeit schnellste Serien e-Car der Welt” präsentieren, wie es in der Einladung vollmundig heißt. Das Gefährt namens “PG Elektrus” verfügt demnach über einen E-Motor mit 200 kW und beschleunigt in unter drei Sekunden von 0 auf 100. Gebaut und verkauft werden, sollen immerhin 667 Exemplare.
“BMW hat bisher null in dieser Hinsicht. Mich wundert eigentlich nur, dass es so lange gedauert hat, bis sie damit anfangen.”
VW enthüllt E-Bugster Concept in Detroit: Wie bereits vermutet, stellt Volkswagen zum Auftakt der Auto Show in Detroit einen elektrischen Beetle vor. Die Studie namens E-Bugster kommt als sportlicher Zweisitzer mit Schnelllader, 114 PS E-Motor und bis zu 160 km Reichweite daher. Im Cockpit stellt ein Bildschirm die Infos zum Ladezustand dar. Nettes Detail: Der Ladeanschluss ist unterm VW-Emblem versteckt.
“Bei den Zukunftstechnologien hat Volkswagen einen erkennbaren Rückstand – auch gegenüber BMW oder Daimler.”
Continental Mobilitätsstudie 2011: Frankreich könnte sich für die E-Mobilität als Totalausfall entpuppen, zumindest wenn man der neuen Studie von Continental glaubt. Demnach kann sich aktuell dort nur ein Prozent der Autofahrer vorstellen, ein E-Auto zu kaufen. In den USA sind es zwei, in Deutschland immerhin vier und in China stolze 14 Prozent. Bei der grundsätzlichen Absicht, sich später mal ein E-Mobil anzuschaffen, sind die Werte deutlich höher – aber ähnlich verteilt. Die Käufer erwarten ein bezahlbares, alltagstaugliches Mittelklasse-E-Auto mit ausgereifter Technik.
Volkswagen Zwischenbilanz im E-Flottentest: Die Fahrer der 80 Golf Blue-E-Motion, die seit Juni in Berlin, Hannover und Wolfsburg erprobt werden, haben zusammen über 500.000 km zurückgelegt, fahren im Schnitt aber nur 30 km pro Tour. Besonders rege wurde die iPhone-App zur Vorkonditionierung des Ladevorgangs genutzt. Ernsthaft vermisst haben die Tester vor allem ein Fahrgeräusch bis Tempo 30 in der Stadt. Anfang 2012 kommt der E-Golf auch in Österreich, Belgien, Frankreich und den USA zum Einsatz.
“Die Leute sind eigentlich sehr offen gegenüber E-Mobilen, aber wir müssen da trotzdem noch Gas geben.”
“Zumindest für Europa sind Plug-In-Hybride das interessanteste Angebot aus der Palette der elektrifizierten Antriebe.”
Audi Urban Concept in Kleinserie? Angeblich wollen die Ingolstädter 999 Exemplare ihres zur IAA vorgestellten elektrischen Stadtflitzers bauen und für 9.999 Euro pro Exemplar verkaufen. Das berichten britische Fachmedien unter Berufung auf eine ungenannte Quelle bei Audi. Bestätigt sind die Pläne freilich nicht. Denkbar ist der PR-Coup aber allemal. Der Zweisitzer liegt schließlich voll im Trend.
Elektroauto aus Uganda: Studenten der Universität Makerere haben mit dem “Kiira EV” das erste E-Auto Ugandas gebaut. Der Zweisitzer ist rund 60 km/h schnell und kommt mit einer Akkuladung bis zu 150 km weit. Insbesondere die Entwürfe des Zweisitzers sehen vielversprechend aus. Deutschen Design- und Qualitätsansprüchen wird der Prototyp allerdings nicht genügen.
“Ich muss von Rüsselsheim an die Adria kommen, ohne dass ich Angst haben muss, liegenzubleiben.”
“So wie man im Mittelalter am Stadttor die Waffen abgeben musste, wird man dann an der Stadtgrenze auf Elektroautos umsteigen.”
Citroën stellt Solarauto Eggo vor: Das kühne Gefährt wirkt wie ein eierförmiges Aquarium auf stelzenartigen Rädern, weshalb an eine Produktion wohl nicht zu denken ist. Den von der Designerin Damnjan Mitic entworfenen Eggo hat Citroën bei einer Autodesign-Messe in Kroatien enthüllt. Die Besonderheit: Die vier E-Motoren beziehen ihren Strom aus einer Solaranlage auf dem Dach.
“Die Stimmung hat sich abgekühlt.”
“Wir wollen ein Auto für den amerikanischen Durchschnittsbürger.”
Nissan baut jetzt auch E-Häuser: Auf der Elektronikmesse CEATEC bei Tokio hat Nissan gestern das Konzept “Leaf to Home” vorgestellt. Ein auf Stelzen gebautes und futuristisch anmutendes Haus bindet die Batterie das darunter geparkten Leaf ins Hausnetz ein. Auf dem Dach erzeugen Solarmodule Strom, zusätzlich ist eine Brennstoffzelle in das System integriert. Das energieautarke Wohnen will Nissan ab Ende 2012 offenbar ernsthaft in Japan anbieten.
Tesla Model S mit eigenem Stecker? Zu den Details, die Tesla bei der Preview am Wochenende in Fremont verraten hat, gehört auch ein eigens für das Model S gestalteter Stecker. Das edle Design kann sich absolut sehen lassen. Doch damit koppelt sich Tesla von den bisher verbreiteten Lösungen ab. Gut möglich, dass die Amerikaner hier einmal mehr von Apple gelernt haben und künftig jedes Ladekabel und jeden Stecker zu Geld machen wollen.
“Es gibt immer Investitionen, in guten wie in schlechten Zeiten. Die Frage ist nur, wofür das Geld investiert wird – in eine überkommene oder eine neue Infrastruktur.”
E-Bike aus Bambus: Wenn’s um die Energiewende geht, ist alles möglich – selbst ein E-Bike aus Bambus. Das Gefährt der französischen Firma Fritsch-Durisotti ist eigentlich mehr Roller denn Fahrrad, der Akku wurde perfekt im Holzrahmen versteckt. Wann wohl der Erste eine deutsche Eiche verbaut?




