17.10.2018 - 14:44

e.GO Mobile und Proton kreieren BZ-Range Extender

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Das Aachener Elektroauto-Startup e.GO Mobile und die auf Brennstoffzellensysteme spezialisierte Puchheimer Firma Proton Motor Fuel Cell wollen noch in diesem Jahr ein Joint Venture namens e.GO REX gründen, an dem e.GO Mobile die Mehrheit halten wird.

Das Gemeinschaftsunternehmen wird ein kompaktes, großserientaugliches Brennstoffzellensystem mit 22 bis 30 kW als Range Extender für den Elektro-Kleinbus e.GO Mover entwickeln. Die Rede ist von bis zu 15.000 Einheiten, die ab 2021 mit dem BZ-Range Extender ausgestattet werden sollen. Ebenfalls ab 2021 beabsichtigt das Joint Venture, das System auch anderen Autoherstellern und Umrüstern anzubieten.

„Das Besondere an dem (…) Range Extender ist, dass die Brennstoffzelle nur auf den durchschnittlichen Energiebedarf betriebspunktstationär ausgelegt wird und nicht den E-Motor direkt antreibt, sondern die Batterie auflädt“, äußert Professor Günther Schuh, Chef der e.GO Mobile AG, die bekanntlich eine Ausgründung der Aachener RWTH ist. Dadurch sei es wesentlich leichter, das System zu industrialisieren. Zur begleitenden Forschung hinsichtlich der Kostensenkungs- und Skalierungspotentiale wird auf dem Campus der RWTH Aachen parallel ein Center namens „Industrialisierung Brennstoffzelle“ unter Leitung des Fraunhofer IPT gegründet.

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Erst Ende Juni hatte e.GO Mobile ein Joint Venture namens e.GO Moove mit dem Automobilzulieferer ZF ins Leben gerufen, um die Entwicklung Serienproduktion und den Vertrieb von besagtem Elektro-Kleinbus auf den Weg zu bringen. Bei dem People- bzw. Cargo-Mover handelt es sich genau genommen um einen E-Transporter für Menschen und Lasten. In der Fahrgast-Version verfügt er über neun Sitz- und sechs Stehplätze. Innerstädtisch fährt er (ohne Range Extender) bis zu zehn Stunden lang. Nach dem geplanten Fertigungsstart kommendes Jahr rechnen die Partner mit einer Jahresproduktion in fünfstelliger Größenordnung, ehe ab 2021 wie gesagt eine Variante mit BZ-Range Extender in den Handel kommen soll.

Ebenfalls im Sommer haben die Aachener auch das erste Werk zur Produktion ihres Debütstromers e.GO Life eröffnet. Allerdings verzögern sich dessen Auslieferungen: Nachdem die ursprünglich für Oktober geplanten ersten Lieferungen zuvor bereits auf Dezember verlegt worden waren, hieß es kürzlich, dass alle bisherigen Vorbesteller ihren e.GO Life erst „zwischen April und September 2019“ erhalten werden.
e-go-mobile.com

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