21.02.2019 - 10:37

BMW stockt Personal im Bereich E-Komponenten auf

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BMW will in seinem Werk im niederbayerischen Dingolfing die Zahl der Arbeitsplätze in der Produktion von E-Antriebskomponenten von aktuell 600 auf bis zu 2.000 Mitarbeiter erhöhen. Außerdem werden Vorbereitungen für die ab 2021 geplante Produktion des iNEXT getroffen.

Am BMW-Standort Dingolfing sind aktuell rund 18.000 Mitarbeiter beschäftigt. Neben der klassischen Autoproduktion ist dort auch die Fertigung von Fahrzeugkomponenten u.a. für alternative Antriebe angesiedelt. So laufen in Niederbayern mitunter Komponenten wie Hochvoltspeicher und E-Getriebe für die neuen BMW i-Modelle sowie Batterien und E-Motoren für elektrifizierte Modelle der Konzerngruppe vom Band. Bereits Ende Oktober ließ BMW etwa verlauten, in Dingolfing allein für die Batteriefertigung des vollelektrischen Mini einen mittleren, zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in Strukturmaßnahmen und Anlagen pumpen zu wollen.

Fazit: Speziell im Bereich E-Mobilitätskomponenten hat BMW auf absehbare Zeit hohen Personalbedarf. Insbesondere, da ab 2020 am Standort die neueste, fünfte Generation von E-Antrieben hergestellt wird, was „für weiteres Stückzahlwachstum sorgt“, wie der Autobauer in einer begleitenden Pressemitteilung äußert. BMW hat bislang stets die Strategie einer hohen Fertigungstiefe bei den Antriebskomponenten für elektrische Fahrzeuge verfolgt. Ganz offensichtlich soll es dabei auch bleiben.

Außerdem laufen die Vorbereitung für den rein elektrischen iNEXT, der ab 2021 in Dingolfing das Licht der Welt erblicken soll. Mit dem neuen Elektro-Flaggschiff der Bayern gehen eine Vielzahl von Neuerungen in der Fertigung einher. So wird der iNEXT der erste voll Batterie-elektrische BMW aus Dingolfinger Produktion sein und in der Montage flexibel auf einem Band mit Plug-in-Hybrid-Modellen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gefertigt werden. Werksleiterin Ilka Horstmeier kommentiert: „Der BMW iNEXT bündelt sämtliche automobilen Schlüsseltechnologien: Er ist voll elektrisch, voll vernetzt und fährt hoch automatisiert. Er ist der Zukunftsbaukasten des gesamten Konzerns.“
bmwgroup.com

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