Weltdebüt: Polestar 2 künftig für 39.900 Euro zu haben

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Die Volvo-Marke Polestar hat nun offiziell ihr erstes Volumenmodell vorgestellt. Der vollelektrische Polestar 2 wird von zwei E-Motoren angetrieben, die zusammen 300 kW leisten, und verfügt über eine Akku-Kapazität von 78 kWh, die eine WLTP-Reichweite von 500 km ermöglichen soll.

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Die Produktion des Polestar 2, den die Marke ausdrücklich als Konkurrent für Teslas Model 3 positioniert, wird Anfang 2020 in China beginnen. Als erste Märkte nennt Polestar China, die USA, Kanada, Belgien, Deutschland, die Niederlande, Norwegen, Schweden und Großbritannien. Bleiben wir aber zunächst bei den technischen Daten: Das auf Volvos CMA-Plattform basierende, fünftürige Fließheckmodell bringt 660 Nm Drehmoment auf die Straße und sprintet in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Batterie selbst besteht aus 324 Zellen, die sich auf 27 Module aufteilen. Die DC-Ladeleistung soll bei bis zu 150 kW liegen. Für die AC-Ladung werden 11 kW in Aussicht gestellt.

Während der Polestar 1 noch viele Elemente der typischen Volvo-Optik aufgreift, wartet der Polestar 2 mit einer Designsprache auf, die für die künftigen Modelle der Premiummarke richtungsweisend sein soll. Markant sind etwa LED­-Scheinwerfer inklusive eines speziellen Begrüßungslichts, rahmenlose Außenspiegel und das beleuchtete Polestar-Emblem, das sich auf dem Panorama­-Glasdach spiegelt. Hinzu kommen die goldenen Sitzgurte, Bremssättel und Ventilkappen sowie ein „veganes Standard-­Interieur mit progressiven Textilien“. „Wir haben uns entschieden, etwas Neues in das Segment zu bringen“, so Designchef Maximilian Missoni, der von einem kantigen und mutigen Entwurf spricht.

Das Infotainmentsystem des Modells basiert auf dem Betriebssystem Android, so halten Features wie der Google Assistant, Google Maps und der Google Play Store Einzug. Der Vernetzungsgrad des Polestar 2 erlaubt zudem die Nutzung des eigenen Smartphones als Fahrzeugschlüssel und unterstützt u.a. Car­sharing­-Funktionen.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt wird der Polestar 2 in Kürze in Genf absolvieren. Im Verlauf des Jahres wird er auch auf Roadshows in Europa, Nordamerika und China zu sehen sein. Außerdem kündigt Polestar an, dass der Stromer auch bald in seinem im Aufbau befindlichen Geschäftsnetzwerk präsent sein wird. Bezogen auf den deutschen Markt und die dortigen Steuern nennt das Unternehmen für die Basis-Version einen Preis von 39.900 Euro – was durchaus als Kampfansage an Tesla zu verstehen sein dürfte. Im ersten Jahr der Produktion wird allerdings nur eine 59.900 Euro teure „Launch Edition“ angeboten. Der Abonnementpreis soll nach Herstellerangaben zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden.

Vorbestellungen und die späteren Bestellungen sind nur online möglich. In Produktion geht der Polestar 2 übrigens kurz nach dem Plug-in-Hybrid Polestar 1, dessen Start einer früheren Meldung zufolge für Mitte dieses Jahres geplant ist.

Update 08.03.2019: Im Gegensatz zu der im ersten Produktionsjahr angebotenen 59.900 Euro teuren „Launch Edition“ des Polestar 2 mit zwei E-Motoren und einer Akku-Kapazität von 78 kWh wird die beim Launch angekündigte Basisversion für 39.900 Euro nur über einen E-Motor und einen kleineren Akku verfügen. Das erfuhr der „Autoblog“ nun von Polestar.
polestar.com, electrive.net (PM als PDF), autoblog.com (Update)

5 Kommentare

zu „Weltdebüt: Polestar 2 künftig für 39.900 Euro zu haben“
Gonzo
27.02.2019 um 20:54
Wow, das ist mal ein schickes Auto. Android ist jetzt nicht so meins, aber wenn es eine AHK hat, dann wäre das jetzt das optimale Auto für mich.
Thoralf Schilde
28.02.2019 um 09:40
Wichtige Fragen für mich wären: Verbrauch? (ähnlich wie Audi oder Daimler wäre fatal), AHK möglich? In welchen Netzwerken kann er laden? (Kooperation mit Tesla wäre super!)
Sven von Seebeck
28.02.2019 um 21:22
ab wann gibt es das Auto genau?
Bartholomäus Steiner
01.03.2019 um 13:28
KEIN KOMBI obwohl es mehr oder weniger von Volvo ist! Sehr schade, denn das fehlt immer noch im Markt! Auch wenn die Chinesen mehr auf Limousinen stehen, ein Kombi ist in Europa und anderen Teilen der Welt nach wie vor sehr beliebt! Trotzdem begrüße ich jedes weitere E-Modell auf dem Markt.
Rachid Ait Bouhou
04.03.2019 um 09:33
Hallo Herr Steiner, passt doch und geht sicher auch als TAXI Wie weit sind Sie aktuell?

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