16.10.2019 - 14:29

Stadt Dortmund steigt auch auf E-Nutzfahrzeuge um

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Nachdem das Mobilitätszentrum der Stadt Dortmund bereits rund 30 Prozent der Dienst-Autos elektrifiziert hat, beginnt mit der Auslieferung des ersten rein elektrisch angetriebenen leichten Nutzfahrzeugs nun auch die Elektrifizierung in diesem Fahrzeugsegment.

Der nun ausgelieferte Mercedes Benz eVito wird zukünftig dem Fuhrpark der Stadtverwaltung angehören und dabei ein altes Verbrenner-Fahrzeug ersetzen. Der erste eVito soll im gärtnerischen Betrieb der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund eingesetzt werden.

Vier weitere E-Nutzfahrzeuge sind laut der Mitteilung geplant: ein weiterer eVito für das Tiefbauamt sowie drei Nutzfahrzeuge mit Kippaufbau, die auf den Friedhöfen für die Grab- und Grünpflege sowie den Winterdienst eingesetzt werden sollen. „Hierbei erhält der momentan auf dem Markt verfügbare Nissan e-NV200 mit Kippaufbau, durch den von StreetScooter entwickelten Work L Pure mit Spezialaufbau nun ernsthafte Konkurrenz“, sagt Aiko Wichmann, Fachbereichsleiter des Vergabe- und Beschaffungszentrums und Gründungsbeauftragter des Mobilitätszentrums.

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Bei den Dienstautos soll der Anteil an Elektrofahrzeugen bis Ende 2021 auf 80 Prozent erhöht werden. 32 weitere E-Pkw sind bereits bestellt, hier rechnet die Stadt mit den ersten Auslieferungen Anfang kommenden Jahres. Teilweise handelt es sich hierbei um elektrische Kleinwagen, die vor allem innerhalb des Stadtgebiets eingesetzt werden sollen. Für längere Dienstfahrten wurde auch ein Nissan Leaf mit der 62-kWh-Batterie beschafft.

Das Vergabe- und Beschaffungszentrum der Stadt Dortmund hält es nach derzeitigem Entwicklungsstand für realistisch, dass 2022 nahezu der vollständige Pkw-Bestand der Stadtverwaltung elektrisch betrieben werden kann. Dabei greift die Stadt auf Förderungen durch den Bund und das Land NRW zurück. Aus dem Förderprogramm „progres.nrw – Programmbereich Emissionsarme Mobilität“ wurden für Dortmund bereits 445.000 Euro bewilligt, weitere 55.000 Euro sind beantragt – wird auch dieser Betrag bewilligt, hätte die Stadt die maximale Förderhöhe pro Antragsteller aus dem Programm voll ausgeschöpft.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau hält die Erweiterung solcher Fördermaßnahmen daher für wichtig und notwendig: „Hier brauchen wir deutlich mehr Engagement, um den positiven Trend und die ökologischen Verbesserungen im Fuhrparkwesen weiter voranzutreiben.“
dortmund.de (PDF)

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