Qbuzz bestellt 100 E-Bus-Schnelllader bei ABB

ABB hat für den ÖPNV-Betreiber Qbuzz in den Niederlanden mehr als 100 Schnelllader für Elektrobusse installiert. Dabei geht es größtenteils um kabelgebundene Ladestationen in Depots, aber auch einige Pantografen-Schnelllader.

62 dieser Ladestationen mit 100 kW Ladeleistung wurden im Rahmen der Konzession von Qbuzz in den nördlichen Provinzen Groningen und Drenthe in den Busdepots in Emmen, Appingendam, Stadskanaal, Oude Pekela, Zoutkamp, Surhuisterveen und Assen errichtet.

Im Südwesten der Niederlande wurden zudem 38 Schnelllader mit 50 kW Ladeleistung im Rahmen der Konzession in Dordrecht aufgestellt. Für die dortigen E-Busse wurden im Raum Dordrecht (einschließlich Drechtsteden, Alblasserwaard und Vijfheerenlanden) sechs Pantograf-Schnelllader mit je 300 kW Leistung zum Laden entlang von Buslinien installiert.

„Die Installation unserer Hochleistungs- und Schnellladegeräte ermöglicht ein effizientes und schnelles Laden über Nacht“, sagt Frank Muehlon, Leiter des globalen Geschäfts von ABB für E-Mobility Infrastructure Solutions“, damit die Niederlande ihre Vision einer emissionsfreien Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel verwirklichen und damit ein hervorragendes Beispiel für andere Märkte in ganz Europa setzen können.“

Alleine in Groningen und Drenthe hat Qbuzz seit Ende 2019 164 E-Busse in Betrieb. ABB ist aber hier nicht der alleinige Ausrüster für die Ladeinfrastruktur: Der niederländische Anbieter Heliox hat ebenfalls in vier Depots Ladestationen errichtet, zudem 23 Schnelllader mit 300 oder 450 kW Ladeleistung entlang der Strecken.

Für beide Lade-Anbieter ist es bei diesen Aufträgen wichtig, die Interoperabilität zwischen mehreren Busmarken zu gewährleisten: Qbuzz setzt auch hier auf mehrere Anbieter, die 164 E-Busse kommen von Ebusco, VDL und Heuliez.
abb.com

1 Kommentar

zu „Qbuzz bestellt 100 E-Bus-Schnelllader bei ABB“
Roger Hobbs
16.01.2020 um 08:41
Gelegenheitsladen mittels invertierter Pantographen ist die perfekte Lösung. Geringe Batteriekapazitäten an Bord. Hohe Übertragungsraten. Geringere Fahrzeuggewichte. 24/7 Betrieb möglich. Für den autonomen Einsatz geeignet.

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