GASAG versorgt Maximilians Quartier mit 210 Ladestationen

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Im Wohnungsbauprojekt Maximilians Quartier in Berlin realisiert der Energieversorger GASAG Solution Plus ein Energie- mit darin integriertem Mobilitätskonzept. Den Bewohnern stehen u.a. 210 Ladestationen für ihre E-Autos und für das quartierseigene E-Bike- und E-Carsharing-Angebot zur Verfügung.

Das Maximilians Quartier entsteht auf einem 4,7 Hektar großen Grundstück an der Forckenbeckstraße nahe der City West. Die Groth-Gruppe baut dort rund 970 Eigentums- und Mietwohnungen in vier Blöcken, wobei der erste Wohnblock nun bezugsfertig ist. Das Quartier soll sich durch ein effizientes und klimaschonendes Energiekonzept mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen auszeichnen. Der vor Ort in Blockheizkraftwerken erzeugte Strom könne sowohl innerhalb der Wohnungen als auch für die E-Ladeinfrastruktur genutzt werden, heißt es in einer Mitteilung der GASAG.

Zur Umsetzung des mit dem Energiekonzept verknüpften Mobilitätsansatzes kooperiert die GASAG mit dem Berliner Ladeinfrastruktur-Spezialisten Ubitricity. So sollen die Ladevorgänge im Quartier mit Ubitricitys intelligentem Kabel vorgenommen werden, das über Mess- und Abrechnungstechnologie verfügt und von Nutzern inklusive eines Mobilstromtarifs erworben wird. „So kann der für alle Bewohner des Quartiers erzeugte Strom individuell genutzt und abgerechnet werden“, erläutert der Energieversorger.

Weitere Baustein des Mobilitätskonzepts an der Forckenbeckstraße ist ein integriertes Car- und E-Bikesharing-Angebot. Als Partner fungiert Carsharing-Unternehmen mobileeee, das sich auf regionale Sharing-Angebote und smarte Komplettlösungen spezialisiert hat.

Die GASAG Solution Plus befasst sich schon länger mit Ladethemen und kooperiert vor diesem Hintergrund bereits seit Januar 2018 mit Ubitricity. Seither können Kunden des Berliner Energieversorgers besagtes intelligentes Ladekabel mit Mobilstromvertrag erwerben. Außerdem engagiert sich die GASAG in jenem Konsortium aus Berliner Wirtschaft, Forschung und Politik, das Anfang 2019 angekündigt hatte, in Berlin bis zu 1.600 neue Ladepunkte zu installieren. Die GASAG ist dabei federführend zuständig für die Installation von 600 Ladepunkten in Gewerbeimmobilien und Mehrfamilienhäusern und deren Vernetzung mit dem Wärmesektor.
gasag.de

2 Kommentare

zu „GASAG versorgt Maximilians Quartier mit 210 Ladestationen“
Franz-Peter Kayser
17.04.2020 um 15:29
Wäre mal schön ein Update zu dem 1.600 Ladepunkt Projekt zu bekommen, alle kommunizierten Zeitpläne scheinen ja wohl Makulatur zu sein....
Barbara Stellfeld
11.03.2024 um 11:26
Ich bin Eigentümerin einer Wohnung im Maximiliansquartier. Vor gut einem Jahr wurden die quartierseigenen E-Bikes von hier abgezogen und im November 2023 auch das Car-Sharing komplett entfernt, statt es wie vorgesehen, Zug um Zug weiter auszubauen. Das alles haben wir doch auch bezahlt! Jetzt lese ich hier, dass auch der selbst erzeugte Strom den Bewohnern zur Verfügung gestellt werden kann. Was heißt den das???? In meinen Abrechnungen finde ich keinen Hinweis darauf, dass mir dadurch ein Anteil an dem Strom gutgeschrieben wird. Egal an wen ich mich wende- GrothGruppe, Gasag, Mobileee- .Ich bekomme nur geschrieben, keine Zuständigkeit, es besteht kein Anspruch, wenden Sie sich an….. Jeder weicht aus und gibt keinen Angriffspunkt .

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