17.09.2021 - 12:40

Bundesrat beschließt Ladesäulenverordnung ohne Änderung

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Der Bundesrat hat der Änderung der Ladesäulenverordnung ohne Änderungen zugestimmt – das verpflichtende Kreditkarten-Terminal wird also kommen. Änderungsempfehlungen der Ausschüsse wurden alle abgelehnt, ebenso ein Änderungsantrag aus Schleswig-Holstein.

Damit hat die Länderkammer keine Einwände gegen die Fassung der Ladesäulenverordnung (LSV), die das Kabinett im Mai beschlossen hatte. Die Änderung sieht vor, dass Ladesäulenbetreiber beim Ad-hoc-Laden ab Juli 2023 mindestens eine kontaktlose Zahlung mittels gängiger Debit- und Kreditkarte als Mindeststandard anbieten müssen – sie müssen also über ein Kartenlesegerät und ein PIN-Pad zur Eingabe der Geheimnummer verfügen. Zulässig ist aber auch ein zentrales Terminal für mehrere Säulen, etwa in einem Ladepark. Bestehende Säulen müssen nicht nachgerüstet werden.

Der federführende Wirtschaftsausschuss, der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und der Verkehrsausschuss hatten vor der Abstimmung dem Bundesrat empfohlen, der Verordnung nur „nach Maßgabe von einigen Änderungen“ zuzustimmen. Genau der verpflichtende Einbau von physischen Kartenlesegeräten wurde von den Ausschüssen kritisiert.

Die Kartenlesegeräte würden nur bei einem relativ geringeren Teil der Ladevorgänge zum Einsatz kommen, da die überwiegende Mehrheit der Autofahrerinnen und Autofahrer in der Regel vertragsbasiert unter Nutzung von RFID-Ladekarten oder digitalen Applikationen lade, so die Meinung der Ausschüsse. Die physischen Geräte seien aber bei Anschaffungskosten und im Betrieb teuer. Die Kosten müssten hierbei von allen Kundinnen und Kunden mitgetragen werden.

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Damit folgten die Ausschüsse der Kritik einiger Verbände, etwa jener des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Der BDEW hatte sich bereits in der Vergangenheit gegen die Kartenterminal-Pflicht ausgesprochen und auch noch am Morgen vor der Entscheidung im Bundesrat die Kritik erneuert. „Unser Ziel und zentraler Leitgedanke muss es sein, die Elektromobilität in den nächsten Jahren voranzubringen. Eine Verpflichtung zum Einbau von Kartenlesegeräten in allen Ladesäulen ist hierfür kontraproduktiv“, so Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Klar ist, die Kosten für den Einbau und den Betrieb der veralteten Technologie werden auf den Ladepreis umgelegt und verteuern so den Ladestrom. Das kann nicht im Sinne der Verbraucher sein.“

In der Praxis wird die Kartenterminal-Pflicht ohne verpflichtende Nachrüstung der Säulen, die bis zum 30.06.2023 in Betrieb gehen werden, für einen jahrelangen Parallel-Betrieb sorgen: Es wird eine Menge (neuer) Säulen geben, die kurz vor dem Stichtag in Betrieb gehen. Dort ist es weiterhin zulässig, dass nur per Ladekarte, App oder webbasierter Lösung gezahlt werden kann – und nicht per Kreditkarte. Wie nutzerfreundlich diese Lösung also ist, wenn der Autofahrer im Vorfeld nicht erkennen kann, ob er per Kreditkarte zahlen kann oder doch eine Ladekarte benötigt, wird sich 2023 zeigen.

Das verpflichtende Kreditkarten-Terminal ist der kontroverseste Punkt der novellierten LSV. Während hier die genannte abweichende Pflicht ab Sommer 2023 gilt, werden andere Neuerungen mit Inkrafttreten der neuen LSV gelten. Hierzu gehören etwa eine neue Definition eines öffentlichen Ladepunkts.
Mit der Zustimmung des Bundesrates kann die Bundesregierung die Verordnung nun wie geplant verkünden. „Sie tritt zum großen Teil am ersten Tag des auf die Verkündung folgenden Quartals in Kraft“, so der Bundesrat.
bundesrat.de (Beschluss bei TOP 48), bundesrat.de (LSV vom 12.05.2021 als PDF), bundesrat.de (Ausschuss-Empfehlung als PDF), bdew.de

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38 Kommentare zu “Bundesrat beschließt Ladesäulenverordnung ohne Änderung

  1. Bernhard Rogge

    Kurzer Kommentar: So ein Blödsinn, die Verordnung ist ein zurück ins 20. Jahrhundert, es fehlt nur noch die Verpflichtung zum Fax

    • gerd

      Fax bei der CSU selbstverständlich: die Hälfte der Gesundheitsämter arbeiten damit.
      Ramsauer, Dobrint, Scheuer.

  2. Gunnar Buchholz

    Ich finde das neue Gesetz korrekt und gut. Das bisherige Tanken geht ebenso ohne eine App z.B von Aral.

    • Markus Pieper

      Jau, am Besten stellt man noch ein Kassenhäuschen neben jede Ladesäule auf. Weil das ist beim Tanken ja auch so.

      • Johannes

        Nö, ein Automat für Bargeld würde langen. 😉
        (Achtung Sarkasmus)

  3. Emobilitãtsberatung-berlin K.D. Schmitz

    Bei jedem Supermarkt kann ich mit Kreditkarte oder EC-Karte, ohne die irgendwo reinschieben zu müssen, bezahlen, das wird ja wohl über die Bildschirme an den Ladesäulen auch machbar sein. Ein mechanisches Terminal mit Tasten ist ja wohl das allerletzte. Über den Bildschirm kann ich ja wohl auch die Pin eingeben werden, alles andere ist Steinzeit, bzw. Unsinn

    • Stefan

      Es gibt viele Ladesäulen ohne Touchscreen. Aber das wäre eine Variante. Leider gibt es Vorschriften, wie ein Gerät für Kartenzahlung ausgestaltet sein muss.

    • Djebasch

      NFC haben die eh schon, Problem sind die Displays und deren Software.
      Auf kurz oder Lang werden sich die Hersteller darauf eingespielt haben und fertig…

  4. Gerd Heinrich

    Ist doch jetzt schon klar dass Adhoc-Ladesessions mit Kreditkarte ohne Abos oder Ladekarte die teuerste Bezahl-Option sein werden
    Außerdem, all diejenigen die einen Vertrag oder die Ladekarte haben keinen Grund die Kreditkarte zu nutzen.

    • Gisela

      Ich war gestern auf der A3 unterwegs , bei 4 Säulen wurde meine Karte (ADAC,PLUGSURFING) nicht akzeptiert. Ich möchte nicht 20 Minuten Apps herunterladen und mich durch Menüs klicken. Für mich geht an Kredit oder EC Karte kein Weg vorbei. Mann stelle sich das mal an konventionellen Tankstellen vor, das gäbe Mord und Todschlag. Noch schlimmer finde ich die Mitgliedsgebühren und Monatsgebühren der Karten, bei Shell und Aral gibt es das Gegenteil: Bonus/Rabatt Karten

      • Evo2Orange

        Lass mich raten – alles Tank&Rast-Uralt-Triplecharger, die vor 10 Jahren aufgestellt wurden und nur via App (also auch: EnBW und Plugsurfing) zu starten sind. Ist der Stand der Technik von vor 10 Jahren also jetzt ein Argument noch weiter in die Vergangenheit zu reisen?
        Ich war letztens an so einem Triplecharger, mittlerweile betrieben von “Mer” (ehemals eWald). Da kostet dann die kWh 71ct. Das will ich weder mit über irgendeine App von Mer, noch über die Ad-Hoc-Website noch über Kartenterminal bezahlen. Da möchte ich dass ich mit der ADAC/EnBW-Karte bezahlen kann. Notfalls auch per App, die ich für die Übersicht über die Bezahlvorgänge mit der Karte ohnehin installiert habe.

        Ich weiß nicht wie es dem Rest geht, aber ich finde es schon anmaßend, wenn man Kreditkarten-Lesegeräte an jeder Ladestation, inklusive AC fordert, weil man zu bequem ist die App des eigenen Ladekartenanbieters installiert zu haben. Diese Bequemlichkeit kostet alle eine nennenswerte Summe, denn die Zahlungsdienstleister die hinter den Terminals stehen verlangen eine Installations- und Grundgebühr und wollen vom bezahlten Strompreis auch noch was abhaben. Es wird nur teurer und aufwändiger.

        • Djebasch

          Muss ich meine Daten und Nutzungsinformationen in die Welt Posaunen … NEIN
          Das ist jedem Kunden selbst überlassen aber diese Möglichkeit muss man haben.
          Ein Kartenterminal kostet 500€ bei 50000€ Säule also sehr teuer…
          Und jeder kann für sich entscheiden ob er die Kosten dafür tragen möchte, aber auch jetzt zahlen viele Leute bei den Apps mit Paypal oder Kreditkarte da sagt auch keiner was zu den Kosten die der Anbieter übernimmt.
          Also bitte nicht mit zweierlei Maß messen ….

      • Gabriel

        Yeah, immer teurer die Ladesäulen. Bald kostet dann die kWh dann einen Euro. Weil die Nebenkosten immer weiter steigen. Der Strom selber für 7 Cent.

        Oh missbrauch an der Ladesäulen durch Sicherheitslücken…
        Geklaute Kreditkarten oder clone verwendet…
        Usw. Usw.

  5. Johann denkendorf

    hinfahren
    laden
    mit Kreditkarte zahlen
    wie an jeder Tankstelle auch
    warum einen Vertrag mit einem Stromanbieter eingehen?
    Man macht ja auch keinen Vertrag mit Aral

    • Alois Lipsky

      Das ist ja kein richtiger Vertrag in dem Sinne, das einem Kosten entstehen oder das man an Laufzeiten gebunden ist. Man meldet sich quasi kostenlos an, z. B. bei EnBW, erhält eine kostenlose Ladekarte und eine kostenlose App, und kann mit diesen beiden Varianten als Mitglied günstig laden. Zusätzliche Lesegeräte passen nicht mehr so richtig in unsere Zeit

  6. Thomas aus Marl

    Im Prinzip ist die Entscheidung des Bundesrates zu begrüßen.

    Leider wird aber mit dem Inkrafttreten erst ab Mitte 2023 unnötig viel Zeit vertan und der Verbraucher muss fast zwei Jahre warten, bis für ihn erste Verbesserungen spürbar werden.

    • TiM

      Das glaube ich weniger. Die Anbieter werden gerade in den Monaten vor Inkrafttreten massiv Säulen in Betrieb nehmen, um diese antiquierte Bezahlmöglichkeit nicht integrieren zu müssen. Insofern wird der Ausbau meiner Meinung nach beschleunigt. Dann müsste man den Unsinn nur noch kurz vor Einführung kippen… 😉

  7. Andi

    Ich bin selbst e-Auto Fahrer und sehe das nicht nur negativ. Ja, es ist definitiv veraltete Technik, sie ist evtl. anfällig für Betrugsmaschen (pin-Pad), wartungsintensiv und teuer. Und trotzdem nervt es mich vor allem bei städtischen AC-Säulen, wo immer noch jede Stadt ihr eigenes Süppchen kocht immens, bei einem spontan-Besuch 15 Min lang mit dem Handy in der Hand Apps zu laden und Registrierungsprozesse zu durchlaufen. Nur um dann irgendwann mal 10 kWh laden zu können.
    Das schreckt mich sogar so sehr ab, dass wir für solche Trips eher wieder zum Verbrenner greifen (!) oder ich an teuren DC Ladern fernab der Stadt kurz lade, wo ich bereits bei z.B. EnBW registriert bin.
    Mit Sicherheit hätte es klügere Lösungen als das jetzt gegeben. Ich bin trotzdem froh, dass nun überhaupt was passiert.

  8. Christian

    D.h. also teure ad-hoc Preise für Kredit-Karten Nutzer und günstige Lade-Preise für Lade-Karten Nutzer

  9. Thomas Kastner

    Eigentlich sollte es jetzt schon Standard sein seinen Strom an einer geeichten Säule zu zapfen und mit Karte zu bezahlen. Beim Sprit ist das normal und funktioniert.

  10. Markus Wolter

    Es wäre natürlich besser gewesen, wenn man eine einheitliche Plug&Charge-Loesung vorgeschrieben hätte. Aber letztlich hat das Durcheinander der Anbieter den Gesetzgeber gezwungen, irgendwas zu machen. Vielleicht wird die neue Regierung 2022 nachbessern.

    • STUR

      In einem Land in dem es immernoch kein flächendeckendes Mobilfunknetz gibt, geschweige denn Mobiles Internet. Wollt ihr Ladesäulen an denen man nur per Smartphone bezahlen kann? Habt ihr Mal versucht an manchen Tankstellen/ Raststätten bargeldlos zu bezahlen wenn da nur dieser kleine Tragbare Automat mit 3g Verbindung liegt? Die neuen Bezahlsysteme kommen ja scheinbar beim Kunden nicht gut an, denn keines dieser proprietären Systeme hat sich gegen die hunderten anderen durchgesetzt. Was sollen wir mit 40 verschiedenen Ladekarten in der Tasche? Es geht doch darum, Plastikmüll zu reduzieren!

      • Dieter Schleenstein

        Genau, deshalb wäre es das Einfachste, der Autohersteller würde eine Karte bei der Auslieferung beilegen, die Beschaffung kann wirklich sehr nervig sein. Noch einfacher ist allerdings Plug&Charge wie bei Tesla, die Ionity-Ladesäulen können das auch schon, es fehlt die Software in den Autos. In den USA hat Tesla 66 % Marktanteil bei EV, wenn die Autoindustrie das hier verhindern will, wird es Zeit, das sie aufwacht.

  11. Stefan

    Die einzige Alternative wäre Roaming-Pflicht gewesen – also mit jeder Ladekarte überall laden – zu unterschiedlichen Preisen. Plug&Charge beinhaltet keine Roaming-Pflicht und vermutlich auch keine Kreditkartenzahlung.

    • Dieter Schleenstein

      Verstehe ich nicht, mit der Kundenkarte von Rewe kann ich doch auch nicht bei Aldi einkaufen. Natürlich wird Plug&Charge in einigen Jahren den Markt dominieren und nicht etwa Säulen mit EC-Terminals, wahrscheinlich wird es nicht einmal eine App geben, um die zu finden. Ohnehin wird niemand so dämlich sein, eine einzelne Säule anzufahren, wenn er dringend laden muss. Und mind. 1 Ladekarte wird jedem Neuwagen beiliegen.

  12. Hans Herbert

    Manches verstehe ich noch nicht. Warum sind physische Lesegeräte und Pin-Panels for eine “kontaktlose Zahlungsmöglichkeit” erforderlich? Das widerspricht sich doch. Kontaktlos heißt, ich kann mit der Karte “gegenhalten” und bezahlen, ggf. noch mit Pineingabe (die ist aber technisch kein so großes Problem wie ein Karteneinzugsautomat).

    Dass man auf EC- und Kreditkarten umstellt, ist sehr zu begrüßen. Man will damit ein möglichst neutrales und allgemein verfügbares Zahlungsmittel bereitstellen, dessen Handhabung vorhersehbar ist. Das halte ich sogar in einem Massenmarkt für notwendig. Man kann und soll auch nicht davon ausgehen, dass jeder Mensch, der unterwegs ist, über ein Mobilfunkgerät verfügt und verwinkelte Verträge abgeschlossen hat. Letzteres ist ein Unsinn, nicht die Verwendung von EC-Zahlungsmittel!

  13. Walter Seiwald

    Sehr geehrte Leser! Ich finde das man an Ladesäulen mit Kreditkarte und Debit Card bezahlen kann in Zukunft vollkommen richtig. Das muss gesagt werden finde ich.Mit freundlichen Grüßen Walter

    • Dieter Schleenstein

      Schon heute werden nur 15 % der Ladevorgänge an öffentlichen Säulen absolviert, viele davon sind noch immer kostenlos, wie z. B. bei Aldi, viele arbeiten mit Plug&Charge wie bei Tesla, das war nur eine weitere Maßnahme, um den Teslaabsatz zu erhöhen.

  14. Alois Lipsky

    Das ist ja kein richtiger Vertrag in dem Sinne, das einem Kosten entstehen oder das man an Laufzeiten gebunden ist. Man meldet sich quasi kostenlos an, z. B. bei EnBW, erhält eine kostenlose Ladekarte und eine kostenlose App, und kann mit diesen beiden Varianten als Mitglied günstig laden. Zusätzliche Lesegeräte passen nicht mehr so richtig in unsere Zeit

    • Stefan

      Bei EnBW kostet die Ladekarte 9,90 EUR, wenn man keine Grundgebühr bezahlt.
      Es ist ein Vertrag über die vereinbarten Preise je kWh.

  15. TitanManfred

    Karte ist Karte … da will doch nur die (Kohle-)StromLobby schamlos abzocken!!! An jeder (Benzin-)Tanke geht das ja auch mit EC oder Kreditkarte … was für ein GESCHREI der Lobby samt ANdi Scheuer, alleine deswegen muss es wohl RICHTIG sein

  16. Dieter Schleenstein

    Eine Tankstelle finden die Navis in der Regel, zudem sind sie weithin sichtbar. Ladesäulen finden die meisten EV-Navis nicht, passend zu den Ladekarten.
    Außerdem will man wissen, wie viele Säulen es sind und wie viele frei sind. Schon heute schafft es die Kreditwirtschaft nicht, zutreffende Listen mit den Geldautomaten an die Navi-Hersteller weiterzugeben, einfach mal ausprobieren, da bin ich mal gespannt, wie man das Problem lösen will? Meine Prognose, bis 2023 sind ohnehin alle EC-Karten gechipt, die wird man dann genauso nutzen wie heute die Ladekarte. Nichts ist leichter aufgehoben als eine Verordnung, die noch gar nicht in Kraft getreten ist. Hier wurde ein Scheinproblem gelöst, das vielleicht 1-2 % der Nutzer haben. Die Stadtwerkesäulen werden ohnehin nicht geändert, bei uns kann man da immer noch kostenlos laden, sondern höchstens abgebaut.

    • Alex S.

      “Ladesäulen finden die meisten EV-Navis nicht”
      Das hört sich nach einem VW-Modell an 😉 .
      Also mein Renault findet alle 🙂

  17. Peter Albert

    Es muss mit Plug and Charge gehen, ohne irgendwelche Karteneingaben vor Ort.
    So wie es bei Tesla geht, dort müssen alle Anbieter langfristig hin.
    Keine vandalanfälligen und teuren Displays und damit teure Ladesäulen, die alle mitbezahlen.

    Tesla kopieren. Das könnte so einfach sein. Aber unsere Politik muss ja alles kompliziert und damit teuer machen.

  18. Martin Aschoff

    Ich stand vor 10 Tagen in Aichstetten mit wenigen Prozent Restkapazität und die Ladesäule wollte nicht mit meiner Mobility+ App. Zum Glück konnte ich auch mit Kreditkarte zahlen – das hat mir den Tag gerettet!

  19. Alex S.

    Dadurch wird die Unsicherheit der Menschen beseitigt, die sich aufgrund der Intransparenz beim Laden gegen ein BEV entscheiden.
    Ich kenne viel ältere Menschen, die sich nicht mit den tausend verschiedenen Ladekartenanbietern auseinandersetzen möchten.
    Denn viele der Älteren stehen auch dem immer unsicher werdenden Internet skeptisch gegenüber. Bei vielen Anbietern muss man zusätzlich einen Account über ein Smartphone generieren. Und dann hört es vollends auf.
    Also ich sehe dem ganzen positiv entgegen.
    Es kann alles so einfach sein.

  20. eMobilitätsberatung-Berlin K.D.Schmitz

    Hat denn schon jemand wirklich die Details in der Verordnung gelesen. Ich muss gestehen ich nicht, aber vielleicht mach ich das mal. Wenn es echt darum geht eine separate Tastatur ein zu bauen und einen Schlitz zum Karte einziehen, dann gute Nacht, vor allem im Winter bei Eis und Schnee. Aber wenn es, wie ich in manchen YouTube Videos entnommen habe, nur um die Möglichkeit geht, also mit ranhalten und Bildschirmeingabe, dann ist das nicht negativ. Noch dazu, bis 2023 ist noch lange hin.

  21. Mirko

    Die EC- Kredit-Kartenzahlung an der Säule ist Unsinn. Jeder Säulenaufsteller kann seine eigenen Preise verlangen wie er will. Steht man mit leerem Akku vor einer Säule, hat der Betreiber ein Monopol und kann praktisch alles verlangen, was er will, man muss ja weiterfahren. Die Betreiber könnten sogar mit Hinweis auf die Kartenzahlung die Unterstützung von Roamingverbünden verweigern, bei denen ich vorher beschlossene Preismodelle und Bedingungen, also Transparenz, habe. Eine Kreditkarte hat doch jeder, oder nicht? Warum dann noch die Säulen in Hubject anmelden?

    Das ganze ist also nicht nur technisch ein Rückschritt, sondern auch bei der Kundenfreundlichkeit. Dann kommt noch dazu, dass die Regel erst ab 2023 und nur für neue Säulen gilt. Wir bekommen also auf Jahre hinaus noch einen schlimmeren Flickenteppich als jetzt, man muss ja immer auch noch andere Karten dabei haben, da es auch noch 10 Jahre und mehr Säulen geben wird, wo die Kartenzahlung nicht funktioniert. Einfach nur Quatsch.

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Gefunden bei electrive.net
https://www.electrive.net/2021/09/17/bundesrat-beschliesst-ladesaeulenverordnung-ohne-aenderung/
17.09.2021 12:46