29.11.2021 - 12:30

eMobility update: Tesla-Verzicht auf Förderung, VW holt Apple-Experten, Mercedes EQS 350, Renault Master Z.E.

Willkommen zum ersten „eMobility Update“ der neuen Woche – präsentiert von Compleo. Mit diesen Themen legen wir in der neuen Woche los: Neues Basismodell des Mercedes EQS ++ Mehr Reichweite für Renault Master Z.E. ++ Tesla verzichtet auf Milliarden-Förderung und erhöht die Kapazität in Shanghai ++ Und VW wirbt Batterie-Experten ab ++

#1 – Mercedes EQS 350 ist neues Basismodell

Der Mercedes EQS kann in Deutschland nun auch als Basismodell für unter 100.000 Euro geordert werden. Nach den seit August bestellbaren Varianten EQS 450+ und EQS 580 4MATIC mit dem großen Akku folgt damit nun wie angekündigt eine günstigere Version. Dieser Mercedes EQS 350 hat eine kleinere Batterie mit rund 90 Kilowattstunden an Bord. Diese verfügt über zehn statt zwölf Module. Daraus resultiert eine WLTP-Reichweite zwischen 529 und 638 Kilometern – je nach Ausstattung, Aerodynamik und Gewicht.

#2 – Renault Master Z.E. mit größerer Batterie

Der vollelektrische Renault Master Z.E. erhält ab dem Frühjahr 2022 eine größere Batterie und damit mehr Reichweite. Die Akkukapazität des Transporters steigt von 33 auf 52 Kilowattstunden. Der Master Z.E. ist in drei Typen – als Transporter, Fahrgestell und Plattform-Fahrgestell – sowie acht Versionen erhältlich. Vorgestellt wurde das Modell erstmals Anfang 2017, im Handel ist der elektrische Master seit September 2018, im Folgejahr erhielt er bereits eine optische Auffrischung.

#3 – Tesla: Verzicht auf deutsche Batterie-Förderung

Tesla verzichtet für die geplante Batteriezellenfertigung in Grünheide auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe. Im September hieß es noch, dass das kalifornische Unternehmen mit einer Bezuschussung in Höhe von knapp 1,2 Milliarden Euro rechnen könne. Der Förderbescheid im Bundeswirtschaftsministerium war bereits „weitgehend vorbereitet“ gewesen, wie verschiedene Medien berichteten. Auch die EU hat grünes Licht gegeben. Doch Tesla hat den entsprechenden Antrag auf die staatlichen Mittel für die Batteriefabrik in Grünheide nun zurückgezogen. An den Plänen zum Bau der Fabrik ändert das jedoch nichts.

#4 – Tesla erhöht Kapazität in Giga Shanghai

Unterdessen rüstet Tesla ab Dezember die Produktionslinien seiner Fabrik in Shanghai für eine höhere Kapazität auf. Die Umbauarbeiten in den Bereichen der weiterlaufenden Produktion des Model 3 und Model Y sollen bis April des kommenden Jahres dauern. Laut einem Medienbericht aus China wird Tesla 188 Millionen Dollar in die Maßnahme investieren. Das soll aus einem Umweltgutachten hervorgehen, das vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. Die Erweiterung soll ausschließlich im Bereich der Fahrzeugproduktion umgesetzt werden.

#5 – VW wirbt Experten bei Apple und BMW ab

Volkswagen hat laut einem Medienbericht zwei hochkarätige Manager für sein Batterie-Programm verpflichtet. Dabei soll es sich zum Einen um Apples Batterie-Entwicklungschef Soonho Ahn handeln. Zudem soll der Feststoffzellen-Experte Jörg Hoffmann von BMW zu VW wechseln. Soonho Ahn war seit 2019 für Apple tätig, zuvor hatte der Koreaner bei den Zellherstellern Samsung SDI und LG Energy Systems gearbeitet. Zunächst hatte das „Manager Magazin“ darüber berichtet, inzwischen hat Volkswagen die Personalie bestätigt.

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