02.12.2021 - 10:25

GM und Posco planen gemeinsame Kathodenmatieral-Fabrik

General Motors und Posco Chemical haben eine gemeinsame Fabrik in Nordamerika angekündigt, um aktives Kathodenmaterial für die Ultium-Elektrofahrzeugplattform von GM zu verarbeiten. Details sollen in Kürze folgen – wenn das Joint Venture offiziell gegründet wird.

Der genaue Standort der Fabrik, die bei ihrer für 2024 geplanten Eröffnung Hunderte von Arbeitsplätzen schaffen soll, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Wie viel beide Unternehmen investieren werden und wie die Anteile am Gemeinschaftsunternehmen verteilt sind, ist noch nicht bekannt.

Noch basiert die Ankündigung des Joint Ventures auf einer unverbindlichen Vereinbarung, die von beiden Unternehmen nun unterzeichnet wurde. Laut der GM-Mitteilung gehen die Partner aber davon aus, dass in Kürze eine endgültige Vereinbarung getroffen werde.

Diese Zuversicht basiert wohl darauf, dass es bereits eine Liefervereinbarung zwischen Posco Chemical und Ultium Cells gibt. Ultium Cells ist das Joint Venture zur Batteriezellherstellung zwischen GM und LG Energy Solution. Ein Liefervertrag über Kathodenmaterial wurde bereits im Dezember 2020 unterzeichnet, jener für Anoden im April 2021. Bis das noch zu bauende Werk für Kathodenmaterialien des geplanten Joint Ventures die Produktion aufnimmt, wird Ultium Cells offenbar das Material aus der bestehenden Liefervereinbarung beziehen. Gemäß dieser wird das Kathodenmaterial im südkoreanischen Gwangyang stammen, für dieses Werk hatte Posco im Frühjahr den Ausbau der Produktionskapazitäten angekündigt.

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Eine gemeinsame Produktion von Anodenmaterialien wird in der Mitteilung von General Motors nicht erwähnt. Bisher besagt die Vereinbarung, dass Ultium Cells die Anoden aus dem Posco-Werk in Sejong beziehen wird.

Ultium Cells baut derzeit zwei Batteriefabriken in den USA, eine in Lordstown (Ohio), die zweite in Spring Hill (Tennessee). „Bis Mitte des Jahrzehnts“ sollen zwei weitere Batteriewerke hinzukommen, um den Bedarf von General Motors bei der Umstellung seiner Modellpalette zu decken. Bisher gibt GM an, dass die Anlage des neuen Joint Ventures die Werke in Lordstown und Spring Hill beliefern soll. Ob die Kapazitäten auch für die beiden weiteren Werke ausreichen werden, ist nicht bekannt.

„Unsere Zusammenarbeit mit Posco Chemical ist ein wichtiger Teil unserer Strategie, die US-Elektrofahrzeugproduktion schnell zu skalieren und Innovationen in Bezug auf Batterieleistung, Qualität und Kosten voranzutreiben“, sagt Doug Parks, GM Executive Vice President, Global Product Development, Purchasing and Supply Chain. „Wir bauen eine nachhaltige und belastbare, auf Nordamerika ausgerichtete Lieferkette für Elektrofahrzeuge auf, die das gesamte Ökosystem von Rohstoffen bis hin zu Herstellung und Recycling von Batteriezellen abdeckt.“

Kyungzoon Min, CEO von Posco Chemical, fügt hinzu: „Durch eine enge Partnerschaft werden wir innovative Batteriematerialien entwickeln und dazu beitragen, die Einführung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen, basierend auf unserer erstklassigen Produktentwicklung, Massenproduktionskapazität und Wettbewerbsfähigkeit der Rohstoffe.“
gm.com

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