Frankfurt stellt Linien 52 und 87 auf emissionsfreien Betrieb um

Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember werden in Frankfurt am Main weitere Buslinien auf elektrischen Betrieb umgestellt. Konkret betrifft das die Linien 52 und 87 im Gallus und in Griesheim. Weitere reine E-Linien sollen im kommenden Jahr folgen.

Mit den zwei neuen E-Routen erhöht sich die Anzahl der Frankfurter Linien, die emissionsfrei betrieben werden, auf sechs. Allein fünf davon sind binnen eines Jahres entstanden. Zur Bedienung der Strecken sind ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember insgesamt 41 Elektrobusse in Frankfurt unterwegs. Das sind zehn Prozent der gut 400 Fahrzeuge zählenden Stadtbusflotte.

Auf der Linie 52 werden in gut einer Woche elf elektrische Linienbusse des Herstellers Ebusco den Dienst übernehmen. Die Route führt von Gallus Schloßborner Straße/Europaviertel West über die Galluswarte bis zur Griesheim Jägerallee. Auf der Linie 87 ersetzt ein E-Bus von Ebusco den bisherigen Dieselbus und verkehrt zwischen Gutleutviertel Briefzentrum und Galluswarte.

Laut Stefan Majer, Frankfurts Dezernent für Mobilität und Gesundheit, sind die nächsten Elektrifizierungsprojekte im ÖPNV bereits spruchreif: „Ab Mitte 2022 sollen auf der Metrobuslinie M36 insgesamt 13 Brennstoffzellenbusse zum Einsatz kommen. Und in einem Jahr stellt die Buslinie 59 das Dieseln ein.“

Bereits seit 2018 ist die Frankfurter Linie 75 als erste Buslinie Hessens komplett lokal emissionsfrei. Dort verkehren fünf Solaris-Busse. In den vergangenen zwölf Monaten kamen die stark frequentierte Linie M60 (13 E-Busse von Ebusco), die Linie 33 (zwei E-Busse von Caetano) und die Linie 37 (neun E-Gelenkbusse von Irizar) hinzu.

Die Umstellungen erfolgen vor dem Hintergrund der im Stadtparlament gefällten Entscheidung, bis 2030 die Frankfurter Dieselbus-Flotte gegen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auszutauschen. Als Betreiber agieren in der Mainmetropole sowohl Transdev Rhein-Main als auch die Stadtwerke-Tochter In-der-City-Bus (ICB). Beide können bei der Beschaffung auf Unterstützung der öffentlichen Hand zählen. Erst im Frühjahr händigte das Bundesumweltministerium beiden Unternehmen einen Fördercheck in Höhe von insgesamt rund 7,81 Millionen Euro aus – zur Beschaffung von 34 Elektrobussen.
frankfurt.de

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